2^4 Juni
Gulden und 2 ulrische Gulden, zu Mellingen uud Birmenstorf 8 Pfund Hallcr. zu Baden ül Pf»"d3 Schilling 4 Haller. „Herr Cuurad Swcndcn 3 Pfund » Schillinge." «1,1. Rechnung über die Zehrnngauf dein Tag zu Münster uud anderswo, auch Reit- uud Roßlöhne in der Sache gegen Frciburg: Zürichfordert 78 Gulden, Luecrn U)3 Gulden für die Zugesetzten uud den Uutcrschrcibcr, Uri 88 Gulden; andieser Summe trifft es jedem Ort und denen von Solothuru 40 Gulden zu zahlen, n«?. GemeintEidgenossen von Städten und Ländern, Räthc und Boten zu Baden versammelt, sprechen zwischen Mel-chior Ruß dem ältcrn, Stadtschrcibcr zu Luecrn, au einem uud der ehrbaren Leute von Mchcnbcrg und SindBoteil Hanö Cost von Mchcnbcrg und Wclti Karrcr von Eins am andern Theil. Letztere behaupteni> sie seien nicht Pstichtig die Taverne vom Ruß zu empfangen, 2) sie wollen bei dem zulaufenden Gerichtbleiben, während Ruß ein geschworncs Wochcugericht mit Weibcl uud Fürsprechern setzen will, damit Fremde»und Heimischen Recht gehalten werde. Mit Rücksicht auf den, dem Ruß zu Baden Freitags nach JohannBaptist 1479 unter Bogt Schifflis Siegel gegebenen Bcstätigungsbricf wird zu l die Klage dco Rnfibegründet erklärt, zu 2 soll der Bogt in den Aemteru mit dem Ruß ein ordentliches gescbwornes Wochengericht mit Weibel und Fürsprechern einrichten.
Zu Aus einer Urkunde im Stadtarchiv Luccrn, >1. >t. Freitag nächst nach Vit! und Modcsti 1485 <17. Juni),Abschied beigcsiigt. Aus dieser Urkunde sind auch die Namen der Voten, welche im Abschied fehlen, gezogen.
2,11.
Schaffhausen.
4. Juli o-ss uui-l,.
Staatsarchiv Zürich Allgemeine Abschiede. I. t32. Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede.
Boten: Zürich. Cuurad Schwcud, Ritter. Bern. Doetor Thüriug Frikcr, Stadtschrcibcr. Lnccr'UHaus Ruß. Uri. Hans zum Brunnen, Altammaun. Schwhz. Dietrich in der Halten, Altamniann-Uuterwaldcn. Markus Zclgcr. Zug. Andreas Heinrich. GlaruS. Hails Schübelbach, Scckclmcistk^Solothnrn. Hans Ochsenbein.
». Hans von Laudenberg klagt, der Bogt in den Aemtcru spreche den Hof zu Altwis, den cr dc>uMeher verkauft habe, als Lehen au und fordere daher vom Käufer tt> Gulden. Auf geleisteten Bcwci^wird der Hof als frei, ledig und eigen anerkennt und dem Käufer so gelassen. I». Da Langhans M»Ü^einige von Bisanz niedergeworfen und gefangen nach Sitten geführt hat, so wird dem Bischof von WaÜ^geschrieben, solchen Unternehmungen, welche den Eidgenossen au ihren Zöllen und Geleiten schaden, >ukuuft zuvorzukommen. «. Dem Ulrich Zipp wird geboten, bis auf Weiteres gegen Herzog Georg »iä)ü'vorzunehmen. «I. „Bon des Demaudeö wegen, des Täffcnlis, des tägcns vud anderer klcinodcr weg"'zu lutzcrn, sol jeder bott heimbringen, ob man eine gemeine bütt bcschribcn oder suß fürer erkenn^lassen welle, was daruß zu bringen sye." «. Bcrsammlungeit, die ohne Wissen und Willen der Obrig'keiten stattfinden, soll man abstellen uud keinen Ueberdraug auf die Obrigkeiten dulden. 1'. Dervon Baden erhält Bollmacht, vorläufig das Dach des Bogthauses herstellen zu lassen; ans den TagBaden auf des heiligen Kreuzes Tag <44. September) soll jeder Bote Autwort bringen, ob man das Schl^oder das Vogthauö bauen wolle, Das Anbringen derer von Schaffhauscn, Stein und Dießens"gegen die von Lindau, der Straßen und Schiffladungcn wegen, soll mau bedenken. I». Auf das