ZOO Deeember 1484.
mann; der Schreiber. Schwhz. Vogt Dietrich; Hans Schiffli. Untcrwaldcn. Rudolf Wirz; PaulnsEncntachcrö. Zug. Vogt Engelhard. Glarns (nicht angegeben). Freiburg. Dietrich von Endlispng,Ritter. Solothurn. Der Stadtschreibcr.
»». Die Taglcisticng, welche auf den Ii. Januar 1485 der Mailänder und Walliscrsache wegen isthalten werden sollte, wird ans den 13. Januar 1485 (Donnerstag nach dem zwölften Tag) verschoben-!». (um Versuch einer Vermittlung der Anstände zwischen Graf Eberhard von Württemberg, dem älter»,und der Stadt Nothwcil ist ein freundlicher Tag gesetzt ans Hilarientag (13. Januar) nächstbi» nachBaden. An Rothweil wird geschrieben, daß es bis dahin gegen Württemberg nichts Feindseliges nntnnehme. Da der Graf von Valendis im Begriffe steht, gegen den Herzog von Lothringen Krieg stführen, so soll der Herzog ersucht werden, den Eidgenossen einen freundlichen Tag zu gütlicher Vermißlnng oder zur Berechtigung der Parteien zu vcrwilligen. Bern soll den Grafen bewegen, von seinem Vorhaben abzustehen, bis die Antwort des Herzogs kömmt. «I. Ans Andringen Berns wird beschlossen, dc>»König von Frankreich zu schreiben, er möchte, statt die Messen von Phon und Genf nach Bonrgcs zuverlegen, seinen Unterthanen ferner gestatten , die Messen zu Pvon und Genf zu besuchen. Man ist derAnsicht, der König sei so mit uns verbunden, das! es sich für ihn nicht schicke, uns an unserm gemer»samen Nutzen, Zoll und Geleit durch solche Maßnahmen zu schädigen. Dann soll man heimbringenbcrathcn, ob man, falls der König in Folge des Schreibens nicht entsprechen sollte, noch eine BotschKtan ihn schicken wolle. Inzwischen sollen Bern und Frcibnrg sich erkundigen, ob Savohen, Genf umPhon an den Kosten dieser Botschaft Theil nehmen wollen. An den Vogt im Oberland wird geschrieben,daß er ans nächstem Tag hier erscheine des Todtschlägers wegen, l. Ans die Klage des Ritters Philipvon Mühlheim zu Straßbnrg, daß die von Strasburg ihm widerrechtlich sein Schloß Fürstcncgg wegistnommen haben und auf seine Bitte, man möchte ihn bei seinem Recht und Eigenthnm schützen und ihmgestatten, das zu unternehmen, wodurch er wieder zu dem Seinen gelangen könne, wird ihm zugestehetman werde durch Briefe und Botschaft sich seiner annehmen, damit seine Anstände mit der Stadt Straßbustim Frieden geschlichtet werden. Die Sache des mißhandelten Priesters, sowie die Eingriffe, wclästnach Anzeige des Vogts von Baden sich der Vogt von Schenkenberg erlaubt, sollen ans dem Tag zu Bado'behandelt werden, l». Bartholomäus Mal), der ans Frankreich und insbesondere von Phon znrückgckcstuist, berichtet, der König habe die Vereinigung, wie sie letzthin zu puecrn beschlossen worden, angcnommm'und besiegelt; hinsichtlich der Ansprachen von Privaten finde er deren Zahl etwas groß und die F^^rnngcn selbst mitunter etwas seltsam. Doch um den Eidgenossen einen Beweis seiner Frenndschast stgeben, erbiete er sich, von der Summe dieser Ansprachen die Hälfte zu bezahlen. Wenn die Eidgettvsst"damit zufrieden seien und die Vereinigung besiegeln, so können die Urkunden zu Phon ausgewechseltdas Geld bezogen werden. Das soll man heimbringen, um auf dem nächsten Tag zu pneern weiter bebhalb zu verhandeln, i. Die achte Terminzahlung des burgnndischcn Geldes, welche Boten von sticE"und Schwhz von pvon gebracht haben, wird nach Abzug der Kosten (105 Gulden für Roß undlohn, jedem der beiden Boten für gehabte Mühe 40 Gulden, jedem Knecht 10 Gulden) unter dieverthcilt. Jedes Ort erhält 502 Schiltc mit der Sonne, 3!>7 ntrischc Gulden, 158 alte Schilte, 125^0schlage, 38 Dncatcn, 2li alte Kronen zu 3 Gulden. Frcibnrg und Zug sollen die nächsten 15,000 G»l^"ans Ostern in Phon abholen, k. lieber den Diamant, den Degen und die goldenen Tafeln, ^ ^Grandson erbeutet worden, soll ans nächstem Tag zu pneern entschieden werden. Was Bartholomäus Vst''