192 September lckb^.
Boten von Zürich und GlaruS über die dahcrigcn Verhältnisse sich erknildigcn. Der Vogt im Ober-land soll sich mit dem Abt von Pfäfers in Betreff der Bußen im dortigen Bad verständigen, Ii. GlaruSsoll aus den in der Gegend von Wesen sich herumtreibenden Dieb Kistlcr Acht bestellen, denselben fange"und vor Gericht stellen. I. Der Vogt in, Oberland erhält Befehl, von denen von Schwhz und GlaruSden Zoll zu beziehen, es sei denn, das? sie Zollfrcihcit nachweisen können, k. In der Sache zwischenUntcrwalden und der Stadt Lindau, Jaeob MöttcliS wegen, dessen sich Unterwalden als seines Land-manns annimmt, und worüber nach Laut der ewigeil Richtung beide Thcile zu Recht gekommen sind aufBürgermeister und Rath zu Constanz, haben diese gcnrthcilt. daß Lindau nicht schuldig sei den Mötteliohne Bewilligung des Kaisers frei zu geben, Run ist ans diesem Tag vor gemeinen Eidgenossen angczogen worden, dap über diesen Spruch und die ewige Richtung und unser Aller Brief und Siegel dievon Untcrwalden nch zu einem Zuge gegen Linda» rüsten. Deshalb soll ans Sonntag vor St Manrizentagc 19, September) ,edes Ort wenigstens zwei Boten zu Obwaldcn und Montags darauf zu Wiscrlcn aud-- h-w>, m» Mchi.mz, solchen ,» ,„,.n'l°ss.n und d» cwn,°u „ochchlcd.-,
Von d« sollou du, Botcu nach «ucon» ans den dwhM on.sosidto» T»,s schrnn Inn, Don,ich,llxaltnlittiiit! (19, September),
I< erscheint im -jürchcrabschied i. !Ni als Zkeil de« «bkckied« »>»> ,(„»»>» - n,
^ ade, dem l'e>ge,ugle» Datum nach offendav h»'hc>
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Luret n.
I4U4, 24. September »ach Maun,.,,.
Staatsarchiv Liiccr»: ünccrncrabschicdcsanunluna, II, A),
Boten: Zürich, Felix Brcnnwald. Bern, Riclauv zur Kindcn, Vcniicr. Luecrn, Easpar vc'UHcrtcnstcin; Peter Tammann; Ludwig Krämer. Uri. Hans zum Brunnen, Altammann, Schu'hhHans Sigrist, Untcrwalden. Paulus EnentacherS; Rudolf Wirz, Zug. Scckclmeister Stocker, Glar»^Ulrich Strübi, Frcibnrg, Dietrich von Endlisperg, Solothnrn, Hans Ochscilbcin,
Auf die Anzeige, daß die Hälfte des fälligen bnrgnndischcn Geldes ans nächste Allerheilisst"Messe zu Lyon ausbezahlt werde, wird beschlossen, Lueern und Schwhz sollen diese Hälfte abholen;Boten soll auch ein Eredcnzbrief mitgegeben werden, damit sie, falls das Geld nicht ausbezahlt wc>^wollte, zum König reiten und selbes von ihm selbst fordern könnten, I». Dem Doctor des AbtsSt, Gallen wird ein Eredcnzbrief an den römischen Stuhl ausgestellt „Sachen halb als dz bcbstlichinhalt vnd man Im sust bcvolhcn hat", Auf oas Anbringen von Bern, daß die Messel, vonund Lyon nach Bourgcö in Frankreich verlegt seien, was den Eidgenossen an ihren Zöllen nnd Gclc^zu Baden nnd andercSwo Schaden und Rachthcil bringe, wird beschlossen, ans dem Tag zu Züricheingeholter Vollmacht über diesen Gegenstand weiter zu verhandeln, ,1. Bartholomäus Map soll ans ^Tag von Zürich berufen werden, um zu berichten, was er wegen des bnrgnndischcn Geldes, der Pens'"'"''der Verlegung der Messen nach BourgeS u, s, w, wisse. Den Wilhelm von Dicßbach soll man des buG'"dischen Geldes wegen um Rath fragen, «. Der Herzog von Mailand zeigt an, daß er den Markt jVärriS (Varcsc) der Pest wegen auf ein Jahr verschoben habe. Das soll man heimbringen u"dkünden, 1°. Den Fridlin von Kaiscrstnhl soll man in seiner Erbssacht betreffend die Mcvenbcrgin