August Elttä,
münzen aufhören, bis die leichten fremden Münzen, die neuen Kreuzer und andere, mit denen das tzandüberfüllt ist, ans demselben weggekommen, daß man vorab alle fremden Münzen auf (die Capelle) setzeund eine gemeine Ordnung mache, wie man die nehmeil soll, dazn den rheinischen Gulden und anderesGold jeder Münzsorte gegenüber werthetc, ») Cine dritte Meinung endlich ging dahin, da ein gemeinesKorn und eine Probe aller Münzen schon früher aufgestellt und geschehen sei, so soll man dabei bleiben,allfälligc neue Münzen ebenfalls versuchen und tarifircn; dabei soll man aufhören zu münzen, bis alleschlechte Münze, durch die das Gold aus dem pand gekommen, weggeschafft ist, dann „icglich münz halbdas gold wcrdctc vnd man zu den nüwen lichten guldincn lugte, dz die onch nach ircm werte wurdenangcslagcn vnd wie man dis ordnete, das man onch dabv blhbc vnd nicman solich gold vnd münzen dürcrncme noch gebe, goldsmid noch ander". Wolle man dann wieder münzen, so soll die vor dreißig Jahrenbeschlossene Münzordnnng zu Händen genommen werden. Diese Vorschläge soll Jedermann heimdringcn,darüber bedächtlich rathschlagcn und mit vollem Gewalt darüber Antwort geben auf des belügen Kreuzes-tag zu Herbst tt-4, September»,
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Z ii r l ch.
September (Dmm.i., »ach Vcn»c>,
Staatsarchiv Vncevn: Allqcmellic Abschiede. It. A»2. Staatsarchiv Zürich! AllZcuieine Abschiede. i. k>b. StistSarchiv St. (wallen llrkuudc.
Voten: Zürich, Hans Waldmann, Ritter, Vnrgermcister; Heinrich Röist, Altburgermcistcr; HeinrichGöldli; Cunrad Schwend, Ritter; Johannes Tachclshofer, Bern, pudwig Tittlinger, Nenner, pucer»Ulrich Vciß. Schwhz. Jacob Rcding, Ammann, llntcrwaldcn, Hans Ambül, pandvogt im ThurgamZug. Heinrich Cngclhard. Glarns. Hans Schübelbach. Frcibnrg. Niclans Pcrrotct, Solothnr»«nicht angegeben )
»». Als Note des Papstes legt der Abt von St. Gallen in eigener Person sein Crcditiv vor undhält einen Vortrag über die Angelegenheiten mit Venedig nach einer geschriebenen Instruction, wovonjeder Bote eine Abschrift erhalt, ß». Auf das Schreiben, das ab letztem Tag an den Abt zu Kempten,den Probst zu Fcldbach und andere erlassen worden ist, hat der genannte Abt eine Votschaft auf diesenTag geschickt, um sich seines Anstands mit dem Bischof von Constanz wegen zu verantworten, DerBürgermeister von Ulm, als Bote seiner Stadt, berichtet über die von ihr vorgenommene Reformationder zwei Klöster und bittet um Verwendung der Eidgenossen beim Papst gegenüber den deshalb sich orhebenden Anständen, Diese Verwendung wird aber abgeschlagen, weil man bereits der Gegenpartei Unterstütznng zugesagt habe; doch soll jeder Bote heimbringen, daß man sich der Barfüßer, die gegen dicstReformation lind, weiter auch nicht annehmen soll, «I. Dem Voten von pucern wird befohlen, dieSchreiber daselbst anzuhalten, daß sie den Bericht und den Schuldbrief, die zwischen gemeinen Eidgenosseund den Städten Bern und Frcibnrg aufgerichtet worden, unverzüglich hinter Herrn Heinrich Göldli»,Ritter und Altburgermcistcr zu Zürich, als den gemeinen Mann, von dem der Spruch ausgegangen >st>legen, bis gemeine Eidgenossen entschieden haben werden, wo diese Urkunden aufbewahrt werden solle»«5. purem wird bevollmächtigt, den gefangenen Cnstcr nach feinem Verdienen zu behandeln, t. Z>"'^eröffnet den Wunsch des Grafen Eberhard von Württemberg und Mümpelgard, des ältcrn, mit den Eid-genossen in Vereinigung zu kommen. Die Boten der Eidgenossen erklären sich geneigt, die weiter»