Februar 1T8-4.
Herzog von Oesterreich und Caspar Koller mit ihrem Rath bchülflich zu sei», ,»». Aus Besorgnis!, dievielen Privatangelegenheiten, welche der Botschaft nach Frankreich empfohlen werden, möchten demHauptgcgenstand ihrer Sendung Eintrag thun, wird beschlossen, es sollen nur die Sachen, welche gemeineEidgenossen berühren, in die Instruction ausgenommen und Privatangelegenheiten erst dann zur Verhand-lung gebracht werden, wenn die Hauptsache zu Ende gefuhrt ist. i». Da bisher die auswärtigen, aucheinheimische Kauflcutc auf den Märkten zu Baden, Zürich, Lucern u. s. w. falsche und unrechte Tücheraus Frankfurt, den Niederlanden und anderswoher verkauft haben, solche nämlich, welche da, wo sie gemachtwerde,l, an den Tuchrahmcn dergestalt gespannt worden, das; sie reihen und voll Löcher sind, sie aber die-selben für gute löwische, mcchclschc oder brnggische Tücher verkaufen, wodurch das Volk in Schaden kommt,so soll jedes Ort darauf Acht bestellen, mit den Kauflcntcn bei ihren Eiden reden, auf den Markten uistMessen die Tücher besehen, falsche wegnehmen und verbrennen lassen.
st u o ern.
IC. Aobructr «Dienstag »ach Doreihkl,,
Die Acic» schien. Siehe 2Ni» l.
2<>7.
st li c e r n.
1 bH, ststscrrz (Donstag nach Ncminiijccrc,.
Staatsarchiv Luccrn Luccrneratschicdesaininlung. »2ZI.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister, Luccrn. Peter von Meggen, Schultheiß; P^Tammann; Ludwig Krämer; Peter von Alikon; Eunrad von Meggen. Uri. Werner Lusscr, Vcnncr, umder Schreiber. Schwhz. Amman,l Abhbcrg. Unterwaldcn. Heini Fruonz; Heini am Steinen. Z"^Ammann Schell. Glarns fniemand anwesend). So lothurn. Der Stadtschrcibcr.
Dicbold Slandisperg und Georg Gnkke werden dem Grafen Georg von Sargans empfohlen, ^mit er ihnen in ihrem Streit gegen den Wellspcrgcr mit Rath bchülflich sei. I». Die Barfüßer klagt"'daß die von Ulm gewaltthätig an den Gotteshäusern zu Scfflingcn und anderswo handeln. Die Beü"-so auf den Tag zu Münster kommen, sollen den Provincial dieser Sache wegen anhören. « . Ansbringen des Peter Faßbind von Lncern, daß der von Hohenburg, so in Zürich verbrannt worden, st'"noch beträchtlich schulde, was Zürich ihm abzutragen versprochen habe, wird erkannt, die Boten, stden nächsten Tag nach Zürich kommen, sollen sich deshalb für die Befriedigung dcö Faßbind verweb"',i. Dem Landvogt und dem Landammann im Thurgan wird empfohlen, den Eunrad Mast mit st>'"'"Widersacher zu vertragen, v. HanS Kost von Gumpclsfar löset die 10 Gulden ZinS, so er der Pst""zu Dietwyl schuldet, mit 200 Gulden Hauptgut ab, wofür ihm eine Urkunde ausgestellt wird, daß st'"Hof nunmehr zu ewigen Zeiten von dieser Last frei sei. l. Dem Bischof von Eonstanz wird wege" ^Freunde des Anton Schercr und des Abis geschrieben.