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Januar 1484.
und verantwortet sich, er habe keine Schuld an der Verabschiedung der Knechte, gcgcntheils sei er stetsbereit gewesen, ihren Nutzen zu fördern. Er begehrt Versicherung, daß jenes Gerüchts wegen an ihmkeine Rache genommen werden soll und bittet, daß die Boten, welche die Eidgenossen nach Frankreichschicken, ihn beim König als ihren Zugewandten empfehlen möchten. Antwort: Den Eidgenossen sei dasVorgefallene leid, mau setze in den Herzog kein Mißtrauen und werde ihn beim König bestmöglichempfehlen. I'. Die Boten nach Frankreich sollen auch die Ansprache der Kinder des Michael Zwchcr stl>beim König beVorworten. H'. Hinsichtlich der Fälle zu Mehcnbcrg soll der Vogt daselbst bei den ältestenund andern biedern Leuten sich über das Herkommen erkundigen. I». Auf Klage der Schmiede vonLucern und anderer, daß im Sarganserland das Eisen nicht mehr so gut wie früher gemacht und dieLeute damit betrogen werden, wird der Vogt daselbst beauftragt, zu sorgen, daß das Eisen recht nndwährschaft gemacht werde, i. Zürich soll einige in Stein und Umgegend hausende Straßenränder, dwzum Theil wohl bekannt sind, ergreifen, richten und strafen, k. Gemeine Eidgenossen senden den Burgenmcistcr Röist von Zürich nach Eonstanz mit dem Auftrag, die Anstände zwischen dem Abt von St. Gallunnnd dem Kloster Münsterlingen wegen Zehnten nnd Gerichten wo möglich in Güte zu vermitteln odc>dann die Parteien auf ein Recht zu bringe«. Z. Alle Orte sagen zu, ihre Boten zum König von Frankreich zu schicken, mit Vollmacht, die Vereinigung nach dem aufgestellten Entwurf anzunehmen und allsäll'ßzu verbessern, jedoch nichts abzuschließen, sondern heimzubringen, wessen mau übereingekommen, damit dc>Abschluß hier erfolge. Die Boten sollen auch auf Pauli Bekehrung (.25. Januar) in Bern zusammenkommen, um gemeinschaftlich die Reise anzutreten. Inzwischen soll jedcö Ort seine Boten bezeichnen u"dderen Namen auf den Tag zu Münster bringen, damit der Schreiber von Lueern ihnen die Credit^ausfertigen könne. Derselbe soll auch die Instruction, wie sie jetzt festgesetzt ist, lateinisch und dcnOniederschreiben und den Boten bei ihrer Abreise zustellen. >«. Da Schwhz und Glarus die Boten vv»Venedig nicht loslassen wollen, indem sie selbe auf die Mahnung des Papstes mit Witten dcS Legate»als Feinde der Kirche gefangen hätten, so wird beschlossen, auf dem Tag zu Münster zu entscheiden,man sie deshalb mahnen oder eine Botschaft vor ihre Gemeinden schicken wolle. ». Die BotenFrankreich sollen den Sohn des Schiffli von Schwhz und den Sohn des Landolt von GlaruS zur ^nähme an die Universität von Paris empfehlen.
Das Bcrnercxemplar datirt diesen Abschied: Donstaq vor Hilarii (8. Januar).
20/4.
M ü » st e r.
14. Januar (Mmn-o-h >,°ch HNani».
Staatsarchiv Luccr» Luccrncrabschiedesammlung. n. ZjZ, Wt. Staatsarchiv Zürich Allnem-i»-Abschiede. I.
Boten: Zürich. Bürgermeister Röist; Hans Tachclöhofer. Bern. Wilhelm von Dicöbach; Dort^Thüring Fricker. Lueern. Ludwig Kramer; Heinrich Ferr. Uri. Venrich Lusscr; Landschreibcr K^l»Schwhz. Ammann Abhbcrg. Unterwalden. Heinrich Amstein. Zug. Ammann Schell;
Haslcr. Glaruö. Heinrich Jcnnili. Freibürg. Schultheiß Pavillard; Rudolf von Wippingcn,
Peter von Faucignh, Ritter; Tschan Golhat; Niclauö Perrotct und der Stadtschrciber. SolothU»»Cunrad Vogt, Schultheiß.