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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mai lättll.

18«.

M ü n st e r.

4. Älfitl (Sonntag VOIMM lumiviUwti«).

Dic Acten schlcn. Stehe I7!>.

181.

Zürich.

5. Äkitl (Montag nach des heil. Ärcuzcs Tag).

Staatsarchiv Bcrzi, Allgemeine Abschiede, t !.">? II. l!A>.

i». Die Angelegenheit zwischen Jacob Surgen, Kaplan zn St. Fidcn und Heinrich tzüth von SchawHansen wird vor den nächsten Dag zu Baden gewiesen. I». Ans Begehren dcS Herrn Roll von Bs»stctten wird der Herzog Maximilian von Oesterreich gebeten, demselben für seilte Forderung (Genüge z»leisten. «. Auf Anbringen des Herzogs von Oesterreich, der Irrung halb zwischen dem Bischof und derStadt Basel, wird dem Herzog zn Ehren und den Parteien zn Gutem der letzter» ein freundlicher Dag istsetzt nach Zürich aufden Sonntag Spirilin; ltomin, nechst nach dem pfingsttag zn nacht" < lb>. Ma>»Wenn da der Eidgenossen Räthc die Parteien gütlich nicht vertragen können; so sollen sie daran arbeite»,ein Compromis! zwischen ihnen zu Stande zn bringen. «I. Der oberste Meister ldes deutschen Ordensbringt an, er sei vernnglimpft von deswegen, daß seine Knechte Türken oder abtrünnige Ehristen erstochc»hätten. Antwort: Wir wollen ihn gern nach nnscrm Verständnis! verantworten, wenn wir solchehören. « . Dem Erhard Howcnhnt ist in unserer Eidgenossenschaft für den nächsten Monat Geleit istgebe», ll'. Dcö Fallbanms und der Ucbcrschlacht wegen in der Reust zn Bremgarten soll man aus d"»Tag zn Baden antworten. L.. Der Bote von Schwhz begehrt, daß der Sessel ans der burgundiM"Bellte unserer lieben Frau zu Einsiedel» geschenkt werde. DaS soll man heimbringen und auf dein ^zn Zürich darüber antworten. I». Solothnrn soll ans dem nächsten Tag zn Baden ohne weiter» Ver'ssbleines der RechtSbotc UrS StegcrS annehmen, i. DeS Herzogs von Oesterreich Räthe, Hiltbrandund Hans Lanz eröffnen, sie haben den Abschied von Baden ihrem Herrn vorgelegt, welcher sieb zuBilligkeit erboten und den genannten Hiltbrand Rasp mit diesem Abschied zn den vier Städten gcse»^habe. Dic Städte aber haben weder ja, noch nein gesagt und erklärt, sie werden ihre eigene Botsch^dieser Sache wegen zum Herzog schicken. Die österreichischen Räthc glauben, man soll sich mit dem g»^Willen, den fürstlichen Worten und den versiegelten Briefen dcS Herzogs begnügen ; dic vier Städte bätll»ja denBericht" <die ewige Richtung) beschworen und werdeil sie nach einem Jahre, wenn die zehnabgelaufen seien, wieder beschwören. Räch stattgehabter Beratbnng wird beschlossen, alle Boten sollenihre Obrigkeiten zur Jnstruetionscrthcilung ans den am Sonntag issni-ii»« <l bl. Mai) zu Zürich

gesetzte,l Tag dic Frage heimbringen, ob man den Bericht und die Vereinigung bleiben lassen wolle,sie sind, jedoch den Artikel von der vier Städte wegen auS der Vereinigung streichen, oder ob >»""dic Vereinigung ganz aufheben und man bloß beim Bericht bleiben wolle, Des Kaufes vondingen wegen sollen die Boten von Zürich und pneern heimbringen, daß man die Sache ruhen lasse bisden genannten Tag zu Zürich, da wollen dic Eidgenossen darüber verhandeln. 1. Martin von Odt,'sb<^