April 1483,
geht Die Mehrheit der Boten ist der Meinung, man soll die Prägung derselben einstellen und sich übereine gemeinsame Währschaft vereinige», Bern, Freiburg nnd Solothnrn wollten der Ansicht, daß einsttmcinsamer Mnnzfuß aufzustellen sei, nicht beistimme»; daher man beschloß, es sollen Boten von allenOrten Donnerstag vor St, Georg ( l7. April) zu Bern sein nnd von da nach Freiburg und Solothnrnffrbc», nin diese drei Orte freundlich einzuladen, daß sie zu einem gemeinsamen Münzfüße Hand bieten wollen,»». Wegen der Ansprache» des Vänbli nnd des Bartholomäus Mab von Bern soll man an den HerzogMailand schreiben i». Die goldene» Tafel», das Paternoster und die .ttleinodien sollen einSweilentu bucer» verbleibe» bis ans den Zag, der zu tzueern wegen des bnrgundischen Geldes gehalten wird,^>c Boten, welche nach Bern kommen, sollen dic von Bern bitten, daß sie das Gold in zehn Theileseilen lasse». Wie es mit dem „ Gamachin" nnd dem edlen Gestein gehalten werden soll, darüber soll>na» Hath Pflegen -
>u o. Dic Urkunde der Vereinigung mit dcm Bischof Ott» von i'vnstgnz fehlt: dagegen eiith.ilt das zurchcrischc Staatsarchiv'Kenten darauf bezügliche» Separatvertrag Zürichs mit dcm Bischof: „I48:>, Il>, April, Wir Otto von «üotts ivngdc» , Bischoff"'vstenz vnd wir Burgerm.iistcr vnd Rat dcr Statt .Zürich j bekcnncn rffcnlich mit dcm bricf, demnach vnd ain ainung zwu^" vnscr dcm genante» Otten s Bischoucn za vostenz vnd gemaincr Ridgcnofischaft verfangen, dar Innc dann ain vfitrugk,^sene ^ zwüschen vnser vnd der vnsern waren oder wurden, vcruasset ist, wie dic Ir rechtnertigu>ig sötlc» haben j Das wir:1>» ll„ o vnd wir die genanten Burgcrmaistcr vnd Rat dcr Statt Zürich vns s dif- nact'gcschril'nen StukS bald mit
uiiander verainiget haben also. Ob vnd wie zwüschen vnser des gc j mclte» Bischoff Otten Inte» vnd gcrichte» I» dem Rmpt^wis.n v„d den so dar In gehören vnd der türas > schafft zu üvburg In zit vnsers des gcmelten Bischoff O tten leben waren oderlt an wurden, die dann in j dem vertrag vor, zwüschen dcr gemeltc» «Vrasschast Kvburg vnd dem Rmpt Bwisen »it vergriffe»,^»dcr ^ vsscrbalb demselben vertrag waren, der wir vns mit ainandern gütlich nit vertragen oder verainigen möchten j darumbvnd wolle» wir vns mit ainandern zu früntlichcn vßtragenlichc» Rechten verainigen j vnd söl vnser cnwcdcr tail der vstrag^ ^ it'ten in der gemelte» Bcrainung zwüschen vnser vnd s dcr Aidgnosischaft vergriffen, des StukS halb nicht Irren i» kainc»^ »ngeuarlieb, vnd des zu warem Vrkund. so find der bricss zwen in glvchem lut gcschriben mit vnsern, des gemeltem Bischoff svnd des genanten Burgermaisters vnd Rats vnd gemainer Statt Zürich Insigcln bcfigclt j »cdci» tail aineS gebe», am"nstag »ach dem Sontag Quafimodogeniti »acb i'rists gcvurt Bicrzehenhundert achtzig vnd drüw Iare,"
17«».
s? tl c c r n.
Äpril «Mittwoch vor «ianiaioHraarsar^itv Ziern Hlgeineine eidgcnossisaic Rdschicvc, ^ Z,<>
'^8 dcit Sonntag vixtt 'Ni aiioiiiniiinliu s 4. Mai) soll man wieder zu Munster sein, um dendtS grmeinen Mannes nnd der Zugesetzten zwischen gcmeiilen Gidgcnosscn nnd denen von Frei'^3 von der eroberten tzänder wegen zu erwarten. Die Boten haben auf Befehl ihrer Herren undbeschlossen, daß vorab jedes Ort seinen Boten mit voller Gewalt zu diesem Tage »ach Munster»nd ^ Allem darauf halten soll, daß dcr Obmann dem Urthcil dcr Zugesetzten folge
daß Inhalt des Bundes und dcr vorhergehenden Abschiede; doch weil dcr Bund erlaubt,
"ein ^ Mann mit den Zugesetzten freundlich und rechtlich handeln mag, so soll man anhören,
ez ,,l lgsttz. vermitteln sucht »nd Wege aufsucht, dic „dcm rechten etwas glichend", Ob aber solche^ ^ Wege nicht gefunden werden möchte», so soll man darauf dringen, daß dcr gemeine Mann und
^ stchtn. Wenn man eine gütliche Richtung zu Stande bringt, so solliraebten, bie von Bern auch darin begriffen werde».