März
tum" auch einen Theil geben, wird abgewiesen, da beschlossen ist, nur zehn Thcile daraus zu machen,«. An die von Brcmgarten wird geschrieben, daß sie dem Beringcr Sidler die Pfänder, welche sie ihmgenommen, berausgeben und die Sache überhaupt anstehen lassen sollen bis zur Iahrrcchnung, wo danndie Eidgenossen über seine Fischcnzcn, die von ihnen ^ehen sind, entscheiden werden, «I. Solothurnwird aufgefordert, auf dem Tag von Zürich ohne längere Zögcrnng anzuzeigen, wo es gegen UrsSteger zum Recht kommen wolle, Lueern, Schwhz und Untcrwalden sollen heimbringen, daß manmit llri wegen der Beschwerden, welche es wider das alte Herkommen ans durchgehende Güter legt,vorerst gütlich reden soll, t. Schwhz soll sorgen, daß die Küßnachterfischer nicht mehr auf dem Lueernerantheil des Sees fischen, da .tiüßnacht den Luecrncrn das Fischen ans seinem Seetheil auch nicht gestatte.Die vlii Orte und beide Städte Freibnrg und Solothurn haben an heutigem Tag daS zu Grandsoueroberte Heiligthum in zehn Thcile getheilt, lind demnach wurden nach Abhaltung eines feierlichen Amtesni St PeterS Eapcllc durch einen sechsjährigen Knaben auf unserer lieben Frauen Altar die Loosegezogen, IcdeS Ort hatte seinen eigenen Priester da, um seinen Theil in Empfang zu nehmen undwürdig heimzubegleiten. Gleichzeitig ward beschlossen, daß nach der Heimkehr wegen der großen Heiligkcit des Getheilten, wegen des von Gott uns verliehenen Sieges und wegen der allenthalben herrschenden Tbeurung und Seuche in allen Orten Gott durch Kreuzgänge nnd Gottesdienst würdig verehrt undihm für seine Gnaden gedankt werden soll. I». Bei den Briefen, die der Herzog von Mailand herausgeschickt hat, bemerkt man im Latein etwas Abänderung, die man nicht annehmen will, Lueern, Uri,^chwvz nnd Unterwalden sollen die Briefe nach ursprünglicher Fassung neuerdings ausfertigen lassen unddem Herzog zum Siegeln übersenden, Meister Eunrad Schoch von Lueern, der die Briefe inS Lateinischeüberseht hat, entschuldigt sich: „Sye Imc an einem Abend eben spat worden, dz er damit habe müssenbleu " Es sei keine arge Absicht dabei gewesen, t. Die Münze hat man probirt und jedem Boten eineAbschrist des Befunds gegeben Die soll Jeder heimbringen und berathschlagcn, ob man eine gemeineMünz machen oder was man sonst thnn wolle. Auf den Sonntag nach Ostern (ti, April) soll man des-halb zu Lueern sein, Die Frauen von Klingenthal soll man beim Papst empfehle», daß das Ber-kommniß, welches des Herzogs von Oesterreich nnd der Eidgenossen Räthe nnd die Ordnung, welche derBischef von Ehur und der Probst von Mortau zwischen ihnen und den Predigern gemacht, bestätigtwerde. I. Das goldene Paternoster, das Paeem und die Tafeln von Gold, in denen das Heiligthumgewesen, hat man gewogen; alles mit Perlen, Steinen »nd Allem wiegt drei Loth minder als fünfMark < folgt die Aufzählung der Perlen und Steine). Alles dieses läßt man zu Lueern; auf demnächsten Tag daselbst soll weiter darüber verhandelt werden Bern wünscht, daß man ihm das Paeemüberlasse. Auf demselben Tag soll auch über den Autrag des AmmauuS von llri iu Betreff drS Diamants,Degens. Siegels und Paternosters eingetreten werden i». Allenthalben soll auf den Schelm gefahndetwerden, der untcr Angabe, daß es für die Eapcllc des Bruders Elans geschehe, bettelt, i». lieber denLohn der Goldschmiede und Schreiber soll man auf dem Tag zu Lueern berathc», «». „So haben dennminer Herren der Eidgenossen erber lütt etwas ane miner Herren der Eidgenossen Botten getan, desmiten der Manung halb, die als sie meinen nit billich beschcchen ist. Pud von ihr Durchzugs wegen,> as der zu vueern vnd zu Bern gehindert ist, Bnd das vcrbottcn ist durch etlich ort, Inen zu zc ziehend,Bon der Acnlin wegen die st begeren zu teilen, Bon des diamants vnd ander dingen wegen, so nochvorhanden sind, fürdcrlich zu verkouffen Bon der bütt von Granson wegen, die Inen als sie meinent