September 1482.
eine Zahlung an die 1>a0,l»W Gulden vom König von Frankreich verfallen ist, so soll Bern den Generalcn des Königs schreiben und anfragen, wann man die Boten schicken soll, nm das Geld abzuholen.Auf nächstem Tag soll man sich bcrathcu, wie man überhaupt in Zukunft dieses Geld zur Hand bringenwolle. I». Auf Dienstag nach St. Gallcntag (22. Oktober) sollen die Voten aller Orte in Lucern sei».I. Sonntag vor St. Gallcntag sollen Boten von Bern zu Basel sein in gemeiner Eidgenossen Kosten,k. Nichtungsnrkundc zwischen den Städten Straßbnrg und Zürich in der Cache Richards von Hohen-burg. (Datum: Montag nach St. Mathenstag 22. September). Als TädigungSlcutc sind genannt:Graf Oswald zu Thicrsteiu uud Haus Lanz im Namen Herzog Sigmunds von Oesterreich, Bernhardzum Trubel, Bogt zu Ruffach, im Namen des Bischofs Albrccht von Strasibnrg nnd Herzogs in Obcr-und Nicdcrbahcrn, Fridrich zc Rin im Namen des Bischofs von Basel, Caspars zc Rin. Sodann vonden eidgenössischen Orten: Bern: Peter von Wabern, Ritter, Schultheiß; Bartholomäus Hnbcr, Venne».Luccrn: Caspar von Hcrtenstein, Ritter, Schultheiß; Ludwig Krämer. Uri: Hanö zum Brunnen; HanSJmhof. Schwhz: Ulrich Abhbcrg; Cnnrad Jacob. Unterwaldcn: HanS von Znben; Heinrich Winkclricd.Zug: Hei»»»ich Spiller; Götschi AmptS. GlarnS: Werner Acblh; Heinrich Landolt. Freiburg: Dietrichvon Endlisperg, Ritter. Solothurn: Cunrad Bogt, Schultheiß. St. Galle,»: Ludwig Bogelweidcr, B»r-gcrmeister. Schaffhanscn: Ulrich Trüllcrci, Bürgermeister. Sodann von den Städten Basel: HeinrichZciglcr; HanS Jrmc. Colmar: HanS Hüttcr, Stettmcistcr. Schletskatt: Ulrich Stark, Stettmcistcr. DerInhalt dcö RichtungöbricfS entspricht völlig den Artikeln des Abschieds von Strasburg vom 2l. Augnst(I Stt), mit selbstverständlicher Weglassung des dortigen letzten Artikels. Bürgermeister und Rath der StadtZürich und Meister und Rath der Stadt Straßburg bekennen uutcr Anhängung ihrer Siegel, diese Rick'tnng zu halten, welche im Auftrag sämmtlicher Tädiguugölcnte durch den Grafen von Thicrstcin, Peter vonWabern und Caspar von Hertenstcin besiegelt wird.
II»2.
Ohne Ortsangabe.
2. Oetober Wik dcn andern Tag des andern HcrbsNnonads>,
Dtadteirchiv Luccr».
Boten: Oesterreich. Hiltprand Rasp von Lanffenbach; »r. Conrad Sturze!; Hans Lanz vonLiebcnfcls; Rudolf Bruchli, als Räthc Herzog Sigmunds. Zürich. Heinrich Röist, Bürgermeister'Heinrich Göldlin, Ritter, Altbnrgcrmeistcr; Hanö Waldmann, Ritter; Ulrich Widmer, dcö Raths; Cnnradvon Cham, Stadtschreibcr. Bern. Peter voi» Wabern, Ritter, Altschulthciß; Bartholomänö Hnbcr, dcöRaths. Uri. Hans zum Brunnen, Altammann; Hans Jmhof, des Raths. Schwhz. Ulrich AbvbrrgCunrad Jacob, Altammänner. Obwaldcn. Claus von Znben, Altammann. Nidwalden. HeinrickWinkelricd, des Raths. Zug. Hanö Schell, Ammann; Rudi Trinklcr. des Raths. Glarus. WernCEblh, Ammann; Heinrich Landolt, des Raths. Frei bürg. Dietrich von Endlispcrg, Ritter, deö Raths.Solothurn. C»»nrad Bogt, Schultheiß. Schasfhauscn. Ulrich Trüllcrci, Bürgermeister St. Ga>l cn. Ludwig Vogelwcidcr, Bürgermeister.
Die genannten als freundliche Untcrtädinger Urkunden, daß sie den Streit zwischen dem hochwürdigcnBischof Johannes zu Augsburg und Niklaus Roißlin „der iez zu Ottcnbüren für ein apt gencmpt wirt^an einem Theil und den würdigen Geistlichen, Herren Wilhelm Stndlin, dann Joseph Stettcr, SstanS BG,