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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mär; l-182.

der gleichen Meinung; Zug, Glarns und Lncern beharren auf der Lösung. Da keine EinHeiligkeit, ffsoll die Sache nochmals heimgebracht und auf dem Tag zu Zürich endliche Antwort gegeben werden,i. Heimbringen die Bewerbung des Bischofs von Eonstanz um eine Bereinigung. Auf dem Tag zu Zürichwill man antworten, ik.. Man soll sich berathcn, was zu thnn sei, da Zürich mit dem Grafen vonWürttemberg in Vereinigung getreten ist. I. Aus dem Tag zu Luecrn soll man antworten, welche Vor-kehrungen man treffen wolle gegen das Weglaufen der Knechte und namentlich gegen den Bergcr, welcherzu Mühlhanscn liegt und die Knechte zum Herzog Maximilian hinwegführt. Da auf dem leisten

Tage zu Staus beschlossen worden ist,dz man die vcrcinnng mit dem Bischof von Eostanz vnd onchdie bnrgrcchtbriefe der Stetten Jederman harusgcbcn vnd man die zu Lueern abtun vnd an dem endJcdcrman die nüwcn bünde vnd vcrkomnisse zu sinen Händen nemcn sol" so soll ans dem Tag vonZürich jedes Ort seinen Boten Gewalt geben, einen Tag nach Lncern zu diesem Zwecke anzusetzen, wwdas zu- Stans abgeredet ist. Der Abt von Mellingen klagt, daß nach dem Verglcichsvorschlag derervon Zürich er von dem Gclde, das ihm von des Howenhnts wegen zukommen soll, jetzt nur Itllll Guldenbaar, die andern 2<>l) Gulden aber erst in 12 Jahren ohne Zins erhalte. Beschluß: Auf dem Tag z»Zürich soll man steh berathen, wie man dem Abt zu Hülfe komme. «». Die Pricstcrschaft ans den eid-genössischen Orten verantwortet sich wegen der Steuer des zwanzigsten Pfennings an den Bischof: lichätten solches um der Riehe willen und in Gutem zugesagt. Diese Verantwortung und das Mandatvon der weltlichen Gerichte wegen soll man heimbringen. Auf dem Tag zu Zürich will man antworten,ob man eine Botschaft an den Bischof senden und wie man sich mit den Priestern verhalten wolle-I». Aller obiger Sachen wegen soll jedes Ort zwei Boten ans den 2l. April (Sonntag Misericordia)nach Zürich schicken. Lncern soll an den Herzog von Mailand oder den Podcstat von Eomo inder Sache Ulrich Pbergö, der seinen Bruder zu Eomo geerbt hat, schreiben; die Sache soll auch denBoten nach Mailand empfohlen werden, sosern Ulrich Yberg an die Kosten der Sendung beitragen will-». Von diesem Tag wird nach Whl geschrieben, dem Lärin soll bis Vcrcncntag Aufschub gegeben werden,da er auf jene Zeit Tröstung für 5U<> Gulden nach Lncern zu legen versprocben hat. Rudolf Storcbcn-egger soll bis dahin die angebotene Tröstung geben.

Z ü r i ch.

12il!12, 22. ^lpvll (Montag vor St. Iörgkntag).

Staatsarchiv Lucer», Allgemeine Abschiede. >!. AIZ.

Graf Oswald von Thicrstein verantwortet sich hinsichtlich des Gerüchts, als sei er in feindseligerAbsicht gegen die Eidgenossen nach Flandern geritten. Antwort: Man habe diesem Gerücht niemals Glaube»beigemessen, sondern allezeit zu ihm gutes Vertrauen gehabt. I». Der König von Ungarn wird ersucht,seinem Diener, dem Grafen Wilhelm von Thicrstein, Urlaub zu geben, damit er zu uns kommen könnt-e. Heimbringenals der Delfin gern mit vns in Vcrcinnng wcre"; ans dem Tag zu Eonstanz soll manAntwort geben. ,1. DeS Landgerichts im Thnrgan wegen soll auf den Sonntag v,

(12. Mai) jedes Ort eine» Boten zu Eonstanz haben. Ans dem gleichen Tag zu Constanz soll de"'Bischof eröffnet werden, man könne gegenwärtig mit ihm nicht wohl in Vereinigung treten, den früher»