Mar, 1482.
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^»aat?ar<stiv Bern Allgemeine eidqenossistl'e Abschiede st
»». In Betreff des ZburgauS soll heute auf den Abschied zu Bern 'Antwort gegeben werden. DieAntworten sind aber nicht einhellig, der Mcbrtheil der Orte will ans der Lösung beharren, wie das früherangesehen worden. Nichts desto weniger kommt man übereilt, den angesetzten Tag zu Bern zu besuchen.I». In Betreff der Streitigkeit zwischen Straßbnrg und Zürich soll man auf dem Zag zu Bern handeln,auch mit denen von Zürich reden, daß sie sich gütlich berichten lassen, oder dann eines der ancrbotcncnRechte aufnehmen. « . Gerüchte über kriegerische Sammlungen im Elsaß und Snudgau soll jeder Boteheimbringen, damit man auf nächstem Tag bcrathe, was diesfalls zu thun sei. «I. Da man den An-sprechen! an Mailand einen Bolen bewilligt hat, so soll dasjenige Ort, von welchem sie selben verlangen,einen vernünftigen Mann dazu ordnen. Bevor derselbe abgeht, soll man in allen Orten um die Sachender Pension und der Zölle halb, so Ludwig Seiler und Vogt Schiffli herausgebracht, sich berathen undauf nächstem Tag Antwort geben. «7. Heimbringen die Forderung von 27 Gulden, so Zug zu Händendes Senil ilm einen Hengst auf dem Ritt nach Mailand stellt, t. Auf nächstem Tag soll man Antwortgeben des Gelds halben, von Bellcnz herrührend, so denen aus Ehurwaldcn noch nicht geworden ist.S. Jedermann soll heimbringen die Forderung der Schreiber von Zürich in Betreff der burgundischenRichtung. I». Die großen mailändischcn Plapparte, die bisher ll> Plapparte gegolten, hat man zu Lueernversucht und gesunden, daß gar viele nur ü Plapparte an Silber halten. Darüber soll man auch aufnächstem Tag sich berathen. t. Auf diesem heutigen Tag haben sich die Boten von Städten und Länderngccinbart „das von nu hin alwcgen, welche Kotten man dargibt, das gelt zu schon zc reichen, nit merdenn sclbandcr ritten sollend", k. Auf dem ersten Tag, wo die Eidgenossen zusammenkommen, sollman einen Beschluß fassen, wie man dem großen Schaden zuvorkommen wolle, welcher daraus entsteht,daß jetzt überall aus Städten und Ländern Knechte zum König von Frankreich und andern laufen.
Dicstr Abschicd schont nur ein« Fortsetzung des vorige» l» sc>» Die Artikel n. >». I. k. finden sich auch m dem Abschied lt<und beide Daten liegen nur vier läge aus einander.
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Bern.
1^0^, 10. Ä)!sttZ laus Donniag Lcuii»
2,aa,»ar<«,i» Bern Allgemeine odgenossiiait Abschiede. Ii ^Ui
Boten: Zürich. Hans Tachelsbofer. Lueern. Ludwig Kramer. Lchwhz. Jost Köchli. Zug. Am-man» Spiller.
Der Vogt von Baden fragt an, ob er die Zttt) Gulden, welche aus dem von Erhard HowenhutHerrührenden Geldc durch gemeine Eidgenossen dem Gotteshaus Mellingen geschenkt sind, auf dem HanSzum Rappen nehmen soll, da dieses Haus mit Zinsen sehr belastet und die Forderung also nicht sehrncher sei, und auf dem letzten Tag die Eidgenossen den Willen ausgesprochen hätten, daß das Gottes-haus keine» Abgang noch Schaden leiden soll Da nicht von allen Orten Boten anwesend sind, so wird
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