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Januar 1432.
Herzogs von Oesterreich begehrt, den der „armen vßgetribencn Frowen halb zu Klingenthal" vcrwilligtcnfreundlichen Tag zu Basel zu besuchen, wenn selber angesetzt werde. Jedermann weiß, was darauf ge-antwortet ist. Insbesondere hat man Herrn Oswald von Thicrstein und Albrechtcn von Klingenberggeschrieben, Fehde und Feindschaft einzustellen und den angesetzten Tag zu erwarten. „Bnd sol man
zu Bern wider zu tagen sin vff Sunntag Oculi nachts an der Hcrbcrg mit vollem Gewalt, in discndingen vnd geschafften allen zu handlen."
Coustanz.
14i4i2, 17. IuilllUr tDonstag nach Hilarii).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede. U.M.
Die österreichischen Räthc führen wiederholt Beschwerde, dasi die Appenzeller des Herzogs Gerichts-Herrlichkeit zu Nankwhl beeinträchtigen; sie begehren der Eidgenossen Dazwischcnkunft, damit solche Beein-trächtigung aufhöre. I». Ferner bringen dieselben die Anstände zur Sprache, welche sich zwischen Zürichund dem Abt von Weingarten und seinen Angehörigen zu Altorf erhoben haben. «. Heinrich Hasfurterund Hans Schiffli, die Boten von Luccrn und Schwhz, welche von Zürich aus nach Basel gesendetworden waren, um die Wicdcrciusetzuug der aus dem Klingcnthal vertriebenen Frauen in ihr Kloster zubewirken, berichten, es sei nun in Gegenwart der österreichischen und eidgenössischen Räthc ein freund-licher Tag zu Basel verabredet worden, um in der Sache gütlich zu handeln. Jeder Bote soll heim-bringen, dasi man selben nach gegebener Zusage besuche. ,1. Zürichs Antwort auf die Beschwerde derNiedern Bereinigung der reisenden Knechte wegen, so durch ihr Land ziehen, soll man heimbringen.
Zu«. 1482. Donstag vor heil. 3 Königen (3. Januar). Basel. Der zwischen Bruder Ulrich Zehentcr, zur Zeit Statthalter, undBruder Jacob von Tubach, Provinzial des Prcdigcrordens in Deutschland, als päpstlicher Commissar einerseits, und Priorin undEonvent des Fraucntlosters zu Klingenthal waltende Streit ist, beidseitigen Rechten unvorgcgriffen, durch Heinrich Hassurter, Schutt-Heist zu Luccrn. und Vogt Schiffli von Schwyz im Namen gemeiner Eidgenossen dahin betädiget, das, beide Theile einen gütlichenTag leisten sollen vor gemeiner Eidgenosse» Boten aus den Sonntag Reminiscere zu Basel. Zu diesem Zweck soll Graf Oswald vonThierstein ersucht werden, die Feindschaft zwischen Junker Albrccht von Klingenberg und den Vätern Predigern stillzustcllcn, dieVerbote aus beidseitige Güter aufzuheben und den den Frauen gesetzte» Rechttag zu verschieben. (Staatsarchiv Basel.)
1:2.
14!t2, 1. Februar.
Gegenseitige Erklärung von Bern und Freiburg, dasi das zwischen ihnen bestehende ewige Burgrcchtallen andern Bündnissen, insbesondere dein zu Staus geschlossenen Bunde der Vlll Orte mit Frcibnrgund Solothnrn, vorgehen soll. (Beilage 14.)
Zürich.
4^112, 24. Februar lSt. Mathys des h,il. Jwölfbotcn Abend).
Staatsarchiv Zürich: Urkunde.
Eberhard der Aeltcre und Eberhard der Jüngere, Grafen zu Württemberg und zu Mümpelgard, und