Dccember 1481.
dingen getan hat, Im das trülich zu danken, als jeglicher hott weis wittcr ze sagen." I». Man solldem Bischof von Konstanz von gemeiner Eidgenossen wegen schreiben, er möchte die Leute des Grafenvon Sulz ans dem Bann und überhaupt die Dinge ruhen lassen bis zu dem Tag, welcher der ottcn-bürcnschen Sache wegen zu Konstanz wird gehalten werden, dann werden der Eidgenossen Boten, diedahin kommen, den Streit zu schlichten oder in ein Recht zu bringen trachten. «. Bon den 800 Guldenvon Howenhut sind 600 dem Kloster Wcttingcn zugcthcilt, die übrigen 200 Gulden wollen die von Zürichunter die Vlll Orte thcilcn; betrifft jedem Ort 25 Gulden. ,1. Die von Bern haben einen freundlichenTag gesetzt zwischen denen von Konstanz und gemeinen Eidgenossen, des Landgerichts im Thnrgan wegen,auf St. Agathcntag (5. Februar 1482) in ihre Stadt. Jedes Ort soll seine Botschaft mit Vollmachtdahin senden. «5. Die Voten von Lucern sollen heimbringen, wie sie von gemeinen Eidgenossen dringendgebeten worden sind, nm des Friedens nnd der Ruhe willen das Recht zwischen Caspar Koller nnd demHerzog von Oesterreich wieder aufzunehmen, wie das vorher auf ihnen gestanden, und den Parteien be-förderlich Tag zu setzen. I. „Item die Kotten Hand angcscchcn, an welches end die bricff zc siglcn hinkomen, dz man da sigle vnd man nit achten sol, welches ort vor dem andern also siglct, bcschicht vonwegen damit cost erspart werde." p?. „Item dcwil nu die sachcn von des Burgrechten wegen, betragenvnd gericht vnd man der geschriften eins worden sint, so sol damit dz burgrccht zwischcnt den stcttcn vndouch die einig zwischent den V orten vnd mim Herren von Kostenz hin, tod vnd ab sin, vnd damitso sol man die brieff darumb gemacht zu Tagen bringen vnd die hin vnd abtun." I». Uri bringt an,daß denen von Chnrwaldcn, so mit 250 Mann zu Bcllcnz gewesen, ihr Thcil des Richtnnggcldö nochnicht ausgefolgt sei. Das soll man heimbringen und daran sein, daß ihnen geschehe wie den andern undsie befriedigt werden. I. Die Boten von Schwhz sollen die Rcchtbote heimbringen, so die von Kemptendem Grafen von Toggcnburg von seiner Hausfrau wegen gethan haben, und mit ihm reden, daß er eincSderselben aufnehme. It. „Item die Kotten wellen die soldner von frankenreich nit hcrnS mancn; dannsh haben sh nit heißen hinin farcn, st) wellen st) ouch nit heißen hcrus farcn." I. Auf nächstem Tag sollman Antwort geben auf das Gesuch der beiden Grafen von Württemberg, sie in eine Bereinigung auf-zunehmen, wie die gewesen, so man mit Graf Ulrichen gehabt. Zürich hat sich bereits ausgesprochen, eswerde mit den Grafen die Vereinigung vollziehen, wollen dann noch mehrere Orte eintreten, so sei esihm lieb; die Sache bedünke Zürich so, daß man sie nicht von der Hand weisen soll. »». Jedermann sollteauf diesen Tag seine Entschließungen bringen in Betreff dessen, was die Boten, so zu Mailand gewesen,angebracht haben. Da indessen etliche Orte über die Sache noch nicht genugsam unterrichtet waren nnd sichdamit verantwortet haben, „sh haben so vil mit dem burgrechten zc schaffen gchept, dz sömlichö nit anbrachtsig", so wird beschlagen, daß auf nächstem Tag über diese Sache, so wie auch über Bezahlung von Zchrungund Kosten der Botschaft geredet werden soll. ». Jedermann soll heimbringen, daß man die Briestsuche von der Käufe wegen mit denen von Hallwhl, insoweit sie das Aargan betreffen. «». Bcrkommnifider Vitt Orte von diesem Tage, das so geheißene Stanscrverkommniß. (Beilage 12.) z». Bund derViil Orte mit den Städten Frciburg nnd Solothnrn. (Beilage 13.)
Die Artikel a und ,, sind im Abschied selbst nicht erwähnt, sondern nur unter ». I'. angedeutet.