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Juli 1481.
Wyler zu erwarten, besnndcr so wir uit wüsten mögen, warumb sin. K. M. Vilser Zilknnfst bessere. Obaber wir des von der K. M. bericht worden wcrent, hoffen wir vnS alsdann so gcburlich in der fach zchalten, damit sölichö der K.M. Und vnscrm gnädigen Herrn von Ocsterrich, durch des willen wir gargern Vit gutes tun wölken, zu gcuallcu gewesen wcrent." I». Dazu wird dem Herzog von Oesterreichbemerkt, wenn er dafür sorge, dast die Städte am Rhein ohne längcrs Zögern die Briefe ausstellen,welche sie nach Laut der ewigen Richtung ausstellen sollen, so werden die Obrigkeiten und die Gemeindenin den eidgenössischen Orten auch eher geneigt sein, dem Wunsche des Herzogs Rechnung zn tragen unddie Botschaft an den Kaiser zu schicken, i. Da die von Diestenhofcn begehrt haben, das; mau sie hin-sichtlich des UrthcilSzugS um der mindern Kosten willen au ein gelegenes Ort weise, wird beschlossen, siesollen von nun an ihre Urtheilc ziehen vor den Rath desjenigen Ortö, das jcweilen den Landtass imThnrgau hat: daö soll aller eidgenössischen Orte Gewalt hierin habe», In Betreff des Diamauts sollLucern auf gemeinsame Kosten dein Kaufmann von Mailand, der sich darum bewirbt, schreiben und ihmden Stein um 2<>,<)l)l> Gulden anbieten. Die Autwort soll wieder vor gemeine Eidgenossen gebracht werden.I. lieber die Sache des Königs von Ungarn hat man viel gesprochen und zuletzt einen Vorschlag inSchrift gestellt, den jeder Bote heimbringen und darauf Autwort geben soll an einer folgenden Taglcistung. >»». Sonntags nach St. Vcrencntag (2. September) soll man wegen des BnrgrcchtS <der v Städte)zu Zug sein. Samstag nach Laurcncii (II. August) sollen die v Städte ihre Botschaft zu Zofingcnhaben, Bern soll das an Frciburg verkünden. «». Die Eidgenossen nehmen die Entscheidung zwischendenen von Fraucnfeld und dem Landammann im Thnrgau, HauS Egger, welche die erster» zu Wyl suchenwollten, für sich in Anspruch und verheißen, darum baldmöglichst Tag zu setzen. Z». Lnccrn wird aufUntcrwaldcns Ersuchen gebeten, sich der Sache zwischen Oesterreich und Easpar Koller noch einmal znbeladen. «>. Sonntags nach Mitte August (1i>. August) sollen die Boten von Lucern, Schwyz und Unier-walden mit Vollmacht zu Engclberg sein und sich erklären, ob man den vom Ammann zn Ridrist empfohlcncu Schüler zn einem Convcnthcrrn von Engclberg annehmen wolle.
Das Bcrnerezcmplar datirt auf Iacobi, das Luccrnercxemplar aus Montag »ach Jacobi. gm Bernereremplar fehle» die Botenund die Artikel ». p. «>. ^ Zu I. Das Staatsarchiv Lucern bewahrt einen unbesiegclten, in urkundlicher Form abgefastten Entwurf,>>. <> 148k, Z. August, Freitag nach St. muri -»> vi»c»i.i, welcher hier wahrscheinlich gemeint ist: „Bürgermeister, Ammann, Räthe,Bürger und Landleute und ganze Gemeinde» der X Orte Urkunden, in Betracht der durchleuchtigste grostmächtigste cristliche König undHerr Matthias, König zu Hungern und Böhmen w unser getreue liebe Bundgenosse, als der vornehmste Vorkämpfer der Hhrifte»heit gegen deren allernidigstcn Hasser vud Verächter, de» «»gläubigen türke» vnd sine Vermaledentc» anhänger, bekannt sei u. s. w.,dafi sie für die Zeitdauer ihrer vorige» Vereinung mit ihm folgende Artikel zu halten angenommen und gelobt haben: l> Ob sichvon dishi» ersügtc oder bcgäb, das peman i» tütschcr Nacion, der oder die denn vnS vnd vnsercr landen gsäßcn wären, de»cristenlichen glaube» betrüben oder sich stner K. M. au Ircm guten vud ssristenlichen fürnemen widcrwertig oder darin verhindernwolle, So sollen vnd wollen wir, so veer vnd das gepürlich vnd vcrmüglich ist, stner K. M. wider dieselben mit guten trüwenhilslich sin doch vf stner K. M. Kosten vnd vmb ein sold, als das zwischen stner K. Vi. vnd vns erlütert vnd verbriefet werden soll.2 > Desglich vnd ob ieman wer ioch die>elben syen vnd puer K. M. Landen glcgcn were», vnS oder vnser» zugewauten, fürbaShi»dheinerlei Widerwertigkeit mit Krieg oder in andern. Wäg bcwise» wurde, so sol stn K. M. als dick das bcschich«, vns hinwiderumb,auch gegen denselben getrüwe hilf vnd bhstand tun, aber in siucr gnaden Kosten, wie sollichs in den gemelte» bricfen von desGoldes wegen, auch witcr erlütert werden sol, ou alle geferde." Zu ». Wahrscheinlich abgeändert auf de» Lt». August. (Siehe Iissl