Druckschrift 
3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
Entstehung
Seite
85
Einzelbild herunterladen
 

Oktober >48»,

.85

«I.

Williöau.

27. Oktober »»r L>m»n und Iutä>

H»aa»«a,6»iv R«,n Allqimein« «Idqenöstisib» Abschied,. A.Nl

».In der fach von friburg Hand beider tehlen zugesazt sich gemechtiget vnd ein andren rechttaggesezt vff Suntag nach Sant Martins Tag ( lll. November) zc nacht zu Münster ze sin vnd den ze maldie fachen anc binder sich bringen entlich VS zc richten Jnichalt des versigloten abscheidcS darumb begriffen."I». Das freundliche Schreiben des KönistS von Frankreich und das Schreiben unserer Boten aus Lyonkennt jeder Bote. r. DaS Schreiben, so der Herzog von Lothringen von des gefangenen PenedigerSwegen gethan bat, soll man heimbringen

«>2.

Lucern.li. November «Moni-, »o, Maninil

?»aa»«a,n,i« ?»»,« e>ic^n»rabschi,d«samml«nq l> >7»

Boten: Zürich Hans Tachtlshofer, Zunftmeister. Lucern. Hans Ferr, Schultheiß; Heinrich HaSfurtcr, Altschulthciß; Peter Tammann; Ulrich Peiß. Uri. Hanö zum Brunnen; Jost Ehrler. Schwhz.Ammann Jaeob. llntcrwaldcn. Erni an der Halden; Ammann Zeiger. Zug. Nndi Letter.

». Schwhz schreibt gemeinen Eidgenossen, daß der von Frcibcrg dem Bischof Otto von Konstanz zuZell und anderswo in des Fürsten von Oesterreich Gebiet das Seine in Verbot gelegt habe zuwider derRichtung, die zwischen beiden besteht. Schwhz begehrt nun, da nur fünf Orte mit dem Bischof in Percinigung stehen, so möchten die drei übrigen, sei durch eine Botschaft, sei es durch Schrift mit jenenfünf Orten gemeinsam die Sache an die Hand nehmen, sonst dürfte leicht Krieg und Unruhe daraus entstehen. Die drei Orte sollen auf den nächsten Tag antworten. Zürichs und LneernS Boten solle» die Sacheheimbringen, denen von Bern soll von den fünf Orten deshalb geschrieben werden I». In Betreff derAnstände zwischen denen von Hallwvl und den Fischern zu Atsch sollen Lurcrn und Schwhz in gemeinerEidgenossen Namen jedes einen Zugesetzten erwählen. An Bern wird geschrieben, daß es seinen Zugesetztenauf Sonntag nach St. Andresentag Derembcr) zu Hitzkirch habe. Vogt Kehi soll als Kläger auf-treten. «». Amman« Wclleb zeigt an, daß die Herzoge von Mailand sich entschlossen haben, diejenigenzu entschädigen, welchen zu Ferris sParese) ihre Pferde genommen worden sind, sofern sie ihren Schadengehörig beweisen; dagegen wird geklagt, daß die Unser« zu Lowcrz (LauiS) und an andern Orten Zöllegeben müssen,die aber in den Eapitteli, vSgcsetzt sind". ,1. Oppcnzhoscr von St. Gallen beschwertsich, daß die von Nürnberg in Gegenwart unserer Boten ihm Brief und Siegel aberkannt haben; deshalbbittet er, man möchte ibm erlauben, der Nürnberger Leib und Gut, wo er solches in unfern Landensiudet, anzugreifen; er erbiete sich, sich darum vor den Eidgenossen zu Recht zu stellen. Da man findet,rs sei in der That dem Oppenzhofcr ungütlich geschehen, so will man VaS heimbringen, jedoch an Nürnbergnochmals ernstlich darüber schreiben. «». Obschon das Geld für die Lösung des ThnrgauS hinter Burgcr-Nikistcr und Rath zu St. Gallen gelegt und dieser Tag angesetzt ist, um das Landgericht zu besetzen miteinem Richter, mit Fürsprechern, mit einem Schreiber und um zu berathschlagen, wie man cS halten wolle