August l t80.
7 kt
ihres Herrn und bcgebre nichts anderes als die Vereinigung an ihm zu halten, erwarte aber, daß auchcr es thne und namentlich die Verbriefung der Niedern Städte wegen nicht länger verzögere, was schonoft von ihm verlangt worden sei. Dann wird ihnen ferner eröffnet, man könne Ehren und Vertragshalber die Absendung der Mannschaft in den französischen Dienst nicht länger aufschieben, werde aber Allesanwenden, um den streit zwischen dem König und Herzog Maximilian zn vermitteln. « . Die meistenOrte ballen dafür, daß die l 2,500 Gulden von Mailand, nach Abzug der Kosten, nach den Leutengcthcilt werden sollen. Da jedoch nicht alle Voten Vollmacht haben, so soll das weitere Dienstag nach^t. BarthelomäuStag (20. August) zu Luerrn berathen werden. Auf diesen Zag soll jedes Ort angeben, wieviele Leute eS zu Bellcnz gehabt hat. f. Den Schreibern von Lueern, die während drei Jahren in denmailändilchcn Angelegenheiten viele Arbeit und gegen 100 Gulden Kosten gehabt, auch für Ausfertigungdes päpstlichen BundeSbricfS, der sie 200 Gulden gekostet, nichts erhalten habe», wird verheißen, sie fürKosten und Arbeit zn entschädigen; vom Papst sollen sie nichts verlangen, da dafür den Orten Abläffcund andere Freiheiten zu Thcil geworden sind. Ebenso soll man die Forderung von lOO Dueatcn heim-bringen, welche der Schulmeister von Uri für seine Arbeiten stellt, »x. Graf Oswald von Thierstcinwud eingeladen, gegen Hans Kiscr von Unterwalden zu einem Vermittlungsversuch auf dem Tag zuLueern zu erscheinen. I». Dem französischen Voten, Vertrand de Brossa, wird für die FricdenSuntcr-bandlung mit Mailand ein Geschenk von lZO Gulden, dem ElauS Stoß ein solches von P> Gulden vonLein mailandischen Geld zuerkennt. I. Wenn auf dem Tag zu Zürich etwas nicht erledigt werden könnte,so soll eö auf den obbestimmten Tag zu Lucern gewiesen werden, k. Auf dem Zag zu Lueern soll auchtie Kostcnforderung berichtigt werde», welche Anton Scherer von Lueern und der Temschi von llri wegenAbholung des mailandischen Geldes zu Vellenz stellen. I. Bern und Unterwalden sollen die auf OsternZ erfallene Rate von der französischen Pension zu Lyon abholen und nach Lueern bringen, i»». Ebendasoll man entscheiden über das Vegchren St. GallenS, ihm von dem Geld von der Waat gleichviel wieLeuen von Biel zukommen zu lassen, und über ihre Forderung von 80 Gulden von Fußach herrührend.
k fcdlt im Sucernereremplur.
(5 onsta »i z.
I I Z. Allstttst (Sonni-g na» L.'ur«nt>>>
Tic bei 7« genanntcn Voten der Orte Zürich, Uri, Schwvz, Unterwalden, Zug, GlaruS und desHerzogs Sigmund von Oesterreich.
Vermittlungsversuch zwischen dem Bischof von Augsburg uud Abt Vielaus auf der einen, Lueern"»d Abt Wilhelm von Ottenbüren auf der andern Seite.
Di« Acten fehlen. Siehe 7<i»» und 78 e.