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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Juli I5K0.

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mit schlechter Münze zu bezahlen; sie sind zudem mit den Resultaten des mailändischen Friedensschlusses nichtzufrieden. Die französische Botschaft gibt alle von Zürich gestellten Bedingungen zn, versichert, daß ein-mal in Frankreich der Sold in Gold bezahlt werden soll und daß die Leute, wenn gewünscht werde,zur Winterszeit nach Hause gehen können; dagegen bittet sie die letztgenannten drei Orte, sich vonden übrigen nicht zu sönder», damit nicht des Königs Feinde durch unsere Zwietracht ermnthigt wurden.4-a der König vor dem Winter die siamändische Sache zu Ende bringen möchte, auch schon ein ziemlichesHeer beisammen habe, so bittet sie nm Beförderung. Darauf beschließen Zürich, Bern, Lucern, Uri, Zug,Frciburg und Solothurn, die drei Orte Schwvz, Unterwaldcn und GlaruS einzuladen, sich nicht vonihnen zu söndern; jedes Ort soll nach dem Abschied von Zürich seine Mannschaft bereit halten, nämlichZürich tili)» Mann, Bern MW, Lucern KW, Uri 200, Schwvz 500, Untcrwalden 200, Zug 200,^'laiuS 500, Freiburg 500, Solothurn .500, Appenzell 500, der Abt von St. Gallen MO, die StadtOMllcn 50, Schasshausen 50, Rothweil 50, das ? Hurgau 200, Stadt und Grafschaft Baden >00,die freien Acmter MO, Bremgarten 50, Mellingen M, das Oberland MO. Dann soll man sich nachFreiwilligen umsehen, die Zahl der Meldungen in Schrift nehmen und selbe auf den Tag zu Lucerndringen, der Dienstag vor Laurcntii lk. August) daselbst gehalten werden soll. Daselbst wird man danndie «»<><)<> erfüllen und je nach der Zahl der Freiwilligen, die jedem Ort auferlegte Zahl mehren odermindern. Man soll allenthalben die Leute mit Hauptlenten und Bcnnern und allem Rothdürftigcn ver'ehkn; auch die, welche bereits in Frankreich sind, sollen unter diese Hauptlcnte gestellt werden. Allent-halben soll man bereit sein, auf Mittwoch nach Laurcntii tili. August) auszuziehen und sich zu Bern zubereinigen. St. Gallen, GlarnS, Appenzell, Thurgau und Oberland empfangen den Sold zu Zürich, Uri,^chwhz, Untcrwalden, Zug, Schaffhausen, Rotbwcil, Baden, die freien Acmter, Brcmgartc» und Mellingenzu Lucern. Inzwischen erwartet man daS Geld von Mailand, um welches abermals geschrieben ist. Inbetreff der Vermittlung des Kriegs zwischen dem König und dem Herzog Marimilian, um welche dieEidgenossen auf mehrcrn Tagen vom Herzog Sigmund von Oesterreich, vom Bischof zu Metz, von derNiedern Vereinigung und Andern angesprochen worden sind, wird auf dem gleichen Tag zu Lucern ein'eschluß gefaßt werden. «I. Den österreichischen Boten, die wegen der Lache des Königs und HerzogMarimilianS von Ort zu Ort geritten sind, dem Doctor Mornowcr nämlich und Hansen Lanz, wird mit-sietbeilt, was wir dem König zugesagt und daß wir mit Zusendung der Knechte nicht mehr länger zögern^iinen, dem Herzog von Oesterreich aber nichts desto minder leisten werden, was wir ihm schuldig sind,«»d von ihm nichts als Gutes erwarten.

Zu I». Die Ausfoitcrunge» ,ur Stellung der h'ontingcnte ergingen unter diesem Datum. Missiv »n Slnwaichiv St. Mallen.

bis».

Züri ch.

Z. August <2-msta« Si. c«n?-id«,a«>

i?u,»rn Mlssi»

Ter Städte und Länder gemeiner Eidgenossenschaft Rätbe, so jez zu Zürich sind", schreiben ank»cent, es möchte den Heinrich Fcrr, ihren Mitgesellen, den es zum Hauptmann für den Zug nachFrankreich bestimmt, noch einige Tage bei ihnen lassen, da die Sachen, derentwegen sie versammelt seien,