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Boten: Zürich. HanS Waldmann, Ritter; Meister Widmcr. Bern. Heinrich Matter; Peter vomStein, Ritter. Lucern. Hailö Ferr, Schultheiß; Hans Ruß; Riekaus Rizze. Uri. Werner Lusscr,Benncr. Schwhz. ssnnrad Jacob, Ammann; Ulrich Kchi. Unterwaldcn sslauS von Znben, Amman».Z"g Heini Albrccht. GlarnS. HanS Schübelbach. Freibürg. Jacob Bugniet. Solothurn. Heinmann Hagen, Schultheiß.
». Mailand klagt, der Graf Johann Peter von Monsar behandle die Leute daselbst nicht nach Borschritt der Kapitel, sondern beschwere sie mit Gefängniß und Andern,. Ihm wird geschrieben, daß er denUapiteln „gestrar" nachleben soll, widrigenfalls man ihn von der Wohlthat derselben ausschließen werde.An Mailand wird von diesem Schreiben Mittheilung gemacht I». Da Bremgarten auf dem Tag zuBaden seine Freibeitöbricfe nicht verlesen lassen wollte, so wurde erkennt, daß dieses auf dem nächsten5ag zu Luceru geschehen soll, wobei alle Boten mit dicsfälligcn Bollmachtcu erscheinen werden. «. Inder Streitsache zwischen dem trafen Oswald von Thierstein und HanS Kiser von Unterwaldcn wirderkennt, Solothurn soll den trafen veranlassen, entweder persönlich oder durch einen Bollmachtträger aufdem nächsten Zag zu erscheinen; alsdann wolle man sich der Sache annehmen, indessen sollen die Unterwaldncr bis zu jenem Tag »ich aller Feindseligkeiten enthalten. «I. Die Boten des Königs von Frank-reich, Hx^ Antonius Lamcth, oberster Präsident des Parlaments zu Bordegal < Bordeaux) und HerrBcrtrand de Brossa, bringen vor: Schon mehrmals habe der König die Erfüllung des im Bund mit denEidgenossen enthaltenen Artikels in Betreff der Stellung von tiWl» Mann in seinen Sold verlangt; da" n mailändische Krieg durch seine Vermittlung nnn beendigt sei, so sei kein Grnnd der Zögernng mehr> banden; der König habe diese Söldner zu seinem Krieg gegen die Flamänder nöthig und habe seinenG'ten Auftrag ertbcilt, den ersten Monaissold zu Bern und Frciburg, den Sold für die zwei folgendenMonate an der (Grenze auszuzahlen Zürich, Bern, Luccrn, Freibnrg und Solothurn sind bevollmächtigtund wollen dem König entsprechen; Uri, Schwhz, Unterwaldcn, Zug und GlarnS dagegen behaupten,die Friedensverhandlung mit Mailand sei noch nicht als geschlossen zu betrachten, weil das Geld noch»'cht angelangt sei, sie versichern aber, daß sobald die Lache in Ordnung sei, ihre Obern das dem Königgegebene Versprechen halten werden. Allgemein wird sodann beschlossen, den französischen Boten vorzu-stellen, man habe zwar die tss)W Mann zugesagt, da aber das Geld von Mailand noch nicht da, auchdie klimme von l5,UW Gulden, die nach der burgundischen Richtung auf Ostern verfallen wäre, nochnicht bezahlt und für die Söldner von Zürich, Luccrn, Uri, Lchwvz, Unterwalden, GlarnS und Zngdas Geld noch nicht an die Orte abgeliefert sei, wie es zu Zürich verheißen worden, so möchten sie sichgedulden, bis die Sache noch einmal vor den Obrigkeiten gewaltet habe. Die französischen Boten ant-w >ten: Der Friede mit Mailand sei z» allgemeiner Zufriedenheit abgeschlossen, für die Bezahlung desAichtnngSgeldS habe sich der König persönlich verbürgt, also könne von daher kein Grund zur Zögernngwalten; die Gulden betreffend, werden selbe bezahlt, sobald sie zu Lyon gefordert werde», was