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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Gndc Februar ober Anfangs März l l8t>.

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Lucern vnsern lieben Eidgcnvßen betten von Bern vnd Veen von Dießbach den gesanstnen Herrn von Ghemen verwllliget band,in die Stadt Bern zu füren als dz hienach mit mer Worten geschriben stat." Bern soll die Eidgenossen vertrösten, für allenSchaden, der ihnen aus dieser Uebergabc erwachsen könnte, es soll den Herrn von Gbemen, der unmittelbar dörtigem Schultheißund Natt, zugeführt wird, weder lhürmen noch pflöken, sondern in anständiger (ücsangcnschast halten, auch ihn ohne der Eid-genossen Wissen nicht zu einem Vergleich mit denen von Dießbach nöthigcn, sondern wenn sie nicht in Güte verglichen werdenkönnen, so sollen ste in Anwesenheit der eidgenössischen Boten von Bern berechtigt werden, Herr EosmuS vom Steg soll beigenanntem Herrn von «Meinen sein und ibm mit Ratb an die Hand gehen,

Zürich.

12. Marz <»nL-i-..>

?»ai>««aeet,iv Bern Allqemein« eidgenössisch« Abschiede Ii N?

Der Bischof von Metz und seine Mitgcsandten ballen im Namen des Herzogs Maximilian vonOesterreich und Burgund einen weitläufigen Bortrag. Der Prinz von Oranicn, ihr»' Herrn Statthalterin Burgund, habe im vergangenen Sommer eine Kriegsrüstung betrieben; da seien etliche der Unsrigenzu ihm nach Basel gekommen, und haben ihm zu erkennen gegeben, ste könnten nicht gestatten, daß ausihren Gebieten Volk wider den König von Frankreich geworben werde; als Liebhaber des Friedens undder Gerechtigkeit seien sie aber bereitwillig, zu vermitteln. Solches Anerbieten habe der Prinz nicht abge-schlagen, und in Folge dessen haben etliche der Unsrigen einen Gntwurf schriftlich aufgesetzt, den der Prinzseinen, Herrn übersendet habe. Darauf habe dieser an den alten und neuen Bund einen Brief geschrieben,worin er unter Bezugnahme auf jenen BcrmittlungSantrag und unter BorauSsctzung, daß auf den Iii. Januareine Tagleistung zu Zürich gehalten werde, meldete, daß er seine Gesandtschaft dahin abgefertigt habe.Da er aber nachmalen erfahren, daß jene Tagleistung nicht stattfinde, so habe er, um seine Botschaftnicht vergeblich abgefertigt zu haben, begehrt, daß ihr nach Basel ein anderer Tag verkündet werde.Dieser Tag sei nun auf heute vom Rath zu Basel der Botschaft hieher nach Zürich verkündet worden.Hier versichert nun der Bischof von Metz, der Herzog sei als ein christlicher Fürst stets zum Friedengeneigt und insonderheit jetzt, wo es sich um das Interesse des heiligen Reiches deutscher Nation undum den Widerstand gegen die Türken handle; deshalb habe er in vergangener Zeil einen einjährigenStillstand eingegangen, damit eher ein Friede crzweckt werden könne, i5s erwarte daher der Herzog,der durch seine Heirath ansehnliche, dem Reiche lang vorenthaltene Landschaften au dasselbe zurückgebrachthabe, daß die Glieder des alten und neuen Bundes, die sämmtlich auch Glieder des Reiches seien, demKöllig von Frankreich gegenüber eine dem Reiche zuträgliche Bermitllung bewirken werden Sollte aber einesolche nicht zu Stande gebracht werden können, so sei er Willens, mit Gottes Hülfe sein Recht mit denWaffen zu schützen I». Die Boten der nieder» Bereinigung bringen an, da dieser Bund zum Lobe Gottes»nd zu Aufrechthaltung deutscher Nation gegen Fremde, insbesondere gegen Herzog Karl sel, von Burgund,gestiftet worden, so sollte Alles, was den obcrn Bund anliege, auch den Niedern anliegen und umgekehrt.>kun habe aber der König von Frankreich Obcrburgund der Niedern Bereinigung zum Schaden an sichgezogen und namentlich sich unterstanden, xtliche Städte und Schlösser, die Herzog Ligmund von Oester-deich mit der genannten Bereinigung vor dem burgundischcn Bericht dem König zu Gefallen erobert, zu^nicn Händen zu nehmen, dazu etliche gefangen und gebrandschatzt, sei auch dem Abt von Luders in seine