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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Januar I^<»,

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gehört, »ach Sage der gcschwornen Bunde Recht bietet; so soll man das Recht aufnehmen. I». DerBogt von Baden bringt an, daß die Straft gegen dieKnechte, so zu Dole gewesen, nicht überall in derEidgenossenschast gleich angewendet werde, weshalb er begehrt, man soll die dieSfälligen Briefe heraus-geben und die Strafen nachlassen. Darüber soll man aus nächsten Zag Antwort geben. Ebenso überdas Begehren des BogtS von Baden, daß er, wie seine Vorfahre», ungehindert von dem bandvogt imTburgau, in der Bogtei bis Konstanz bclcitcn möge. «I. In de» Streitigkeiten des Herrn von Wein-garten und des Herr» von Sonnenberg soll Zürich einen Tag ansehen und die Parteien gütlich oder zuRecht zu verrichte» trachte». «>. Zürich soll in aller Eidgenossen Namen sich der Herreu von Sulz gegenden Herzog von Oesterreich bestmöglich annehmen, f. jeglicher Bote weiß wohl zu sagen, was Eren.uien allenthalb bcschechen sind", zx. Ebenso, daß die Bischöfe und Städte von Basel und Straßbnrg,auch die <ctadt Colmar in Lachen der Niedern Bereinigung gern gearbeitet hätten. I». Zu tilgenhaben unsere Boten ibre Bollmacht den Rätben des Herzogs von Oesterreich vorgewiesen, und diese habensie auf den Tag zu Füssen eingeladen; desgleichen habe der Psalzgraf einen Tag nach Rothweil gesetzt;demnach seien sie zu Graf Eberharden gekommen, der sie auch wohl empfangen habe. t. Graf Eberbard hat auf unsere Fürbitte vier (befangene losgelassen, k. Darauf sind uiiscrc Beten nach Rothweilzu den Rätben des Pfalzgrafen gekommen, haben stch erboten, an einem Vergleich zwischen beiden Herrenzu arbeiten und das auch getban. I. Die Räthe des Pfalzgrafen haben den Boten die Versicherunggegeben, daß der gegenwärtige Pfalzgraf, wie seine Vorgänger, der Eidgenossen Freund fein wolle.«». Jeder Bote weiß auch von der freundlichen Rede und Erbietung des jungen Grasen Eberhard, Sobnsdes Grälen Ulrich von Württemberg, zu sagen. »». Ebenso von dem Anbringen derer von Reutlingen,so zu Tübingen geschehen. «». Gleichfalls sind wir Boten mit den österreichischen Rathen von Rotbweilnach Engen geritten, und da haben ste uns das kaiserliche Mandat hören lassen, darauf unseres Ralhesl^gehrt, wie jeder Bote zu sagen weiß, auch uns sehr gedankt und uns ehrlich gehalten

^ucern.

7. Aehrllur «Moniaq na» Dar»iki'i

^»an««ar»>iv ?u<ern«rai>scki«dls«mmlu»q Ii ISi

Bown: Zürich Heinrich Röist, Bürgermeister. Bern. Wilhelm von Dießbach. tzucrrn. Hans,ren, ^chultbeiß; Easpar von Hcrtcnstcin; Peter Tammann. Uri. Walter in der Gasse, Ammann;Jacob Arnold. Altammann Schwvz. Eonrad Jaeob, Altammann. Unterwaldcn. Rndolf zum Brunnen,Aiiiiiiau»; Heinrich Zeiger. Zug. Götschi Amß. GlaruS. Ammann Ebli. Frciburg. Jaeob Bugnict.«olotburn Eunzmann Bogt, Altschulthciß.

». Ten März lauf Mittcfasten > sollen die Boten zu Zürich sein, um den Bischof von Metz' » Herzog Marimilians wegen anznbören I». Herr Bertrand de Brossa, der Bete des Königs vonF>a»k>eich, berichtet über den Erfolg seiner Sendung nach Mailand, in Betreff des Friedens und desGipmilatS, daß selbe nur unter folgenden Bedingungen daselbst angenommen werden wollen: ») Hin»'üblich der Zollfrcibeiten: Alles Gut und alle Kaufmannswaare, so in der Eidgenossen tzanden undGebieten erzeugt oder daselbst verarbeitet werden, sind von allen Zöllen und Dazien beim Ein- und