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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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December 1479,

Bertrand, als er nach Mailand ritt, nnfrcnndlichc Worte gebraucht, als: Er richte nichts ans; er, derLucerncr, wollte einen andern Frieden zu Stande bringen; er sei auch in Mailand gewesen und habe voneinflußreichen Rathen gehört, man habe dem französischen Boten 10,990 Dueatcn gegeben, um durch Bcstechnng den Frieden, sowie dieser beschlossen, zu Stande zu bringen; ferner, die von St. Gallen habenden Eidgenossen Geld oder Leinwand geschenkt, um in die Zollfreiheit aufgenommen zu werden; die Botenhaben die Abschiede nicht gehörig vor die Gemeinden gebracht, sonst wäre St, Gallen nicht in die Rich-tung ausgenommen worden u. s. w. Solche Sachen seien nicht nur dem Fortgang des Friedcnowcrkcshinderlich, sondern auch chrenkränkend für die Boten; man thcilc sie Lnccrn mit, in der Voraussetzung,diese Vorgänge haben wider der Räthc und der Gemeinde Willen stattgefunden. Solches, wie auch dasGerücht, das, Lucern für einige Orte um eine besondere Richtung unterhandle, sollen die Boten vonLuecrn an ihre Herren bringen und Vorsorgen, daß man nicht neuerdings in Krieg verwickelt werde.Mit höchstem Mißfallen sehen die Boten, daß Meister Conrad Schoch in diesen Sachen hin und herreite; Uri hält dafür, es sei ibm das zu untersagen, I». In Betreff des Kriegs zwischen Württembergund denen von Krähen soll au die Städte Schaffhansen, Stein und Dicßenhofen vcrabrcdetcrmaßen gcschrieben werden. Ans die Mahnung des Herzogs von Oesterreich um Hülse entschuldigt man sich mitder von Mailand und anderwärts her drohenden Kriegsgefahr; sobald man zur Ruhe komme, wolle mausich mit der Sache befassen. Die Knechte, die in diesen Krieg gelaufen sind, werden heimgemahnt. i. Dervom König von Frankreich an die Eidgenossen gesandte Herr Antonius de Bcsana eröffnet, der Könighabe geglaubt, der Friede mit Mailand sei abgeschlossen und höre nun mit Verwunderung, daß. dem Ab-schluß Hindernisse in den Weg gelegt werden. Hieraus wird beschlossen, bei dein zu verbleiben, was infrühern Abschieden der Zölle, des Rcchtövcrfahrens und des Geldes wegen festgesetzt worden, den Königaber zu bitten, daß er aus die Annahme dieser Punkte hinwirke und den anwesenden Herrn Antoniuszu ersuchen, daß er in diesem Sinne seinem Mitgcicllcn, Herrn Bcrtrand de Brossa, nach Mailand schreibe.It. Uri meldet, die Mailänder verstärken ihre Besatzungen, so daß es für die Seinen in Besorgnis? seinmüsse und verlangt deshalb, daß man einen Zusatz nach Livincn lege. Auf dem Tag zu Lnceru amzwanzigsteil Tag 119, Januar 1489) sott mau auf dieses Begehren Antwort geben, I. Lnccrn beschwertsich über Gewaltthätigkeiten des Vogts von Lenzburg gegen Lente ano ^?i, Michelsamt, Deshalb sollBern seinen Boten auf den Tag zu Aesch Vollmacht zur Beilegung dieser Anstände geben, ,»». Dem Herzogvon Oesterreich und der Niedern Vereinigung soll man mittheilen, was der König von Franlreich ihrclwegen geschrieben hat, i». Heimbringen, ob man hinfür dem Elans Stoß zu Lhon Vollmacht gebenwolle, für die Eidgenossen die Pension zu beziehen, um die bisher mit dem Bezug verbundenen großenKosten zu vermeiden,

38.

Zürich.

25. Januar cSt, Paulus

Staatsarchiv Bern: Allgemeine eidgenössische Abschiede, I!, 82,

t». Wenn auf dem Tag, der zu Zürich ans Reminisccrc ( 27. Januar) gehalten werden soll, dieStreitigkeiten zwischen Bern, denen von Hallwhl und den Fischern zu Aesch um die Fischeuzen im Hall-whlersee nicht ausgetragen werden können, und Bern den sechs Orten, denen das Aargau dort berum