November l t79.
den (Eidgenossen ^,r Kcnntniß bringen, daß seine Hauptleute, der Herzog von Ealabricn nnd der Herzog vonUrbino am 7 Oktober auf dem Kaiseroberg, achtzehn Meilen von Florenz, einen Tieg über die Florenzerund Vcnediger erfochten babeil, bei welchem Anlaß des Markgrafen von Mantna Bruder, der Herr vonMirandel, der Herr von Toerz, der Herr von Karpan und der Beliebiger Hauptmann Johann AndreasStariotb in seine Gefangenschaft gefallen seien «I. Dem Boteil von Frankreich wird für den Friedensvertrag mit Mailand der Zollartikel, die Aufzählung der Güter, welche zollfrei sein sollen, enthaltend, übergeben, damit er dessen Annahme bewirke; auch soll er betreiben, daß das Geld unverzüglich ausbezahltund nach huccrn gebracht und die Dache der Urner verabredeter Maßen aufgerichtet werde Inzwischensoll huccrn das FriedenSinstruiiient aufrichten und zum Tiegeln an alle Orte uinherschickkil; an die Herzogin toll dasselbe jedoch nicht eher ausgeliefert werden, als bis allen Forderungen Genüge gescheben sei,« . Dem Keßi von Tchwvz soll man für seine Ansprache l<v> Ducatcn geben l*. Der Abordnung anden Herzog von Oesterreich wegen, bezüglich des AnbringcnS des Königs von Ungarn, wird beschlossen,die Boten auS allen Orten, welche in Sachen der Eidgenossen zum Herzog reiten, sollen am Tt, Andreastag zu Eonstanz zusammenkommen und mit den eigenen Aiigelegenbeiten der Eidgenossen gleichzeitig auchden Wunsch des Königs von Ungarn, mit dem Herzog in ein Bcrständniß zu kommen, bcvorworlen,Untcrwalden wird ersucht, auch einen Boten zu senden und mit den übrigen Orten gemeinsame Sachezu machen,
Zü.
St. Gallen,l^7!k, 5. November l?»<'ia>, na» AII.»i.,iI.«.n>a«,
lt». »«lallen,
Boten: Zürich, Heinrich Göldli, Ritter, Altburgermcister; Hans Hab, Ttadtschreiber, hnecrn,l^'aspar von Hertenstein, Ritter, Altschulthciß, Uri, Hans zum Brunnen. Tchwvz, Jacob Reding, Handammann llntcrwaldrn Heinrich Frunz Zug, HanS Zchndcr GlaruS, Heinrich handolt
Diele urkundeil, daß sie als ., ThädigungSlentc" zwischen dem Abt Ulrich von Tt Galleii undder Stadt Tt, Gallen einen Eompromiß zu Ttande gebracht haben, wonach die Parteien ibren Streitauf der VIII Orte Rathsbolen, welche diese dazu ordnen werden, gesellt habe». Es werde» Vi Artikelals Streitpunkte bezeichnet „von verwegen v, g, Herr von Tt, Gallen zu den cgcnanten v l Eidgenossenvon Tt Gallen vorderung vnd Zuspruch hat", als: <> Der AuSburger wegen; 7) Absonderung der Stadtvom Kloster; ch der Gänge wegen hinter dem Gotteshaus; 4, helienschaft und hebenpsticht; ä) SchlösserOberburg und Steinach; s) Irrung und Eintrag, so ihm die Stadt St Gallen außer den vier Kreuzen>n seinen Gerichten, Zwingen und Bannen thut; ?) Obcrstcinach; BcrZiidcrung und Beschwerde derdehengüter; n wegen des Hauses und der Taverne zu Steinach; ni; des neuen Kaufhauses und der Mchgwegen; >>; von des Spitals heben wegen: i^) der Spcnd halben; «a; (Bericht zu St Margaretben-Hölllst;
Gebot und Verbot in der Freiheit zu lbun: >») Forst, Wildbann nnd Fischcnzen in des Gottes-hauses handschaft; i«j Gericht zu Almispcrg; i?) Zölle; l«) Tt, OtbmarSspital; iv; wegen der Taverne undBauten im Gotteshaus; xch des Bühls wegen ; 'ei) wegen des Wächters auf dem Müusterthurn,; derGebäude und Gärten wegen, so am Hofgartcn gelegen sind; 2Z) wegen Kornkanfs und Verkaufs: Fangen»nd Führen von heuten durcv des Gotteshauses Gerichte; Iii»; Meinung derer von St, Gallen, die Spänne