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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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August 1479.

genossen Namen ihre Boten ans St. Bartholomäuötag nach St. Gallen schicken, um in den Streitigkeitenzwischen den Leuten des Abts und der Stadt zu handeln. «I. Da nicht alle Orte dem zu Lueern ge-faßten Beschluß, der Knechte wegen, die strafbarcrwcisc in Kriege gelaufen, gleichmäßig nachgekommen sind,sondern einige den ihrigen gegenüber Milde haben eintreten lassen, so soll, damit Gleichheit diesfalls er-zielt werde, auf nächsten Tag geantwortet werden, ob man bei jenem Beschluß bleiben oder aber ihn ab-ändern wolle. Auf gleichem Tag soll man sich erklären, ob Caspar Koller, der zu Lueern gefangenliegt, nach dem Begehren von Unterwalden, wie andere seinesgleichen, freigelassen werden soll, oder wieman es mit ihm halten wolle.

A7.

Za bern.

14711, 19. Nurzllsi «Donsiag nach äsjmmpNovi» iMirie).

Vereinigung der X Orte mit Bischof Albrecht von Strasburg, Pfalzgraf bei Rhein. «Beilage 5.»

45.

L u c e r n.

14711, 1^4, NllFlljk «vss Bartholom«).

Staatsarchiv Luccr» ^ Lncerilcrabschiet>csa»»»ll»ig. l!. , ji >,

Boten. Zürich. Heinrich Nöist, Bürgermeister. Bern. Petcrmann von Wabern, Altsclwlthciß;Bartholomäils Hubcr, Venncr. Lueern. Heinrich Hasfurter, Schultheiß; Caspar von Hcrtenstein'Hans Ferr, Altschnlthciße; Peter Tammann, des Raths. Uri. Ammai«,« Fricß; Vogt zum Brunnen.Schwhz. Ammann Jacob; Werni Ulrich. Unterwalden. Ammann Zimmermann; Clans von Znben;Ammann Encntachcrö. Zug. Ammann Schell; Schissli. GlarnS. Scckelmcistcr Schübclbach. Frc^bnrg.Jacob Bngnict, Spitalmcistcr. Solothnrn. Cnnrad Vogt, Altschnlthcifi.

Ai«f St. Michaclstag (29. September) sollen die Boten zu St. Gallen sein, um die Streitigkeitenzwischen dem Abt und der Stadt zu vermitteln oder an ein Recht zu bringen. I». Der EidgenossenBoten lassen den Caspar Koller ans dem Gefängnis, doch so, daß er Urfehde schwöre und verspreche, ohneErlaubnis in keinen Krieg zu laufen, auch seine Schulden zu bezahlen und Ansprechen« von Lueern bisauf den Betrag seines dort gelegene,« Gutes daselbst vor Gericht zu antworten, v. Empfehlungsschreibendem Jacob Dachs zur Verfolg««,ig von Ansprachen, «i. Basel theilt das Schreiben des Königs vonFrankreich mit, «vorn« sich derselbe erbietet, den Prinzen von Oranicn zu begnadigen und zu den Seinenznrückkehren zu lassen, sofern er sich ihm ergebe und von seinem Vorhabe«« abstehe. Basel begehrt darüberder Eidgenossen Rath. v. Bchcl meldet ferner, der Prinz von Oranicn habe dahin geschrieben, HerzogMaximilian von Oesterreich habe dem König 12,99» Mann erschlagen; indessen wisse man noch nicht, obdiese Nachricht begründet sei. ll. Heimbringen, daß die beiden Herren von Württemberg begehren indie mit den« Grafen Ulrich erneuerte Vereinigung einzutreten. Auf nächsten Tag soll man Antwort gebenob man alle drei in der Vereinigung begreifen wolle. Der Herzog von Oesterreich klagt, daß derKöllig von Frankreich die ihm schnldige Pension nebst den 89,999 Gulden noch nicht bezahlt habe undbittet, die Eidgenossen möchten sich für deren Bezahlung verwenden, denn ansonst müßte er suchen, auf