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Juni 1479.
er deshalb besonders abgesendet habe. Darauf wird geantwortet: Die Eidgenossen wollten, das Pannerwäre nicht verloren, nun es aber geschehen sei, möge er deshalb thun, was er wolle, sie heißen ibnnichts und begehren von ihm deshalb nichts. Der Vereinigung wegen wollen sie die Antwort des heiligenVaters ans den Abschied von Zürich erwarten, der dem Papst mitgethcilt worden sei. Doch will mandie Sache an die Obrigkeiten bringen und ans dem Tag zu Lueern derselben Meinung und Gefallen sagen.
Hierauf wurden die savohischen Boten angehört, welche Befehl hatten, die Schuld ihres Landes denEidgenosseu zu bezahlen und Quittung dafür zu nehmen, auch die Schuldbriefe zurückzufordern; bezüglichdes Auslands mit den Walliscrn, die einiges dem Hause Savohen gehöriges Land innc haben, begehrensie einen freundlichen Tag zu leisten; sofern daö nicht sein könne, bitten sie die Eidgenossen, die Sachebestens zu bedenken und überhaupt den Fürsten für empfohlen zu halten. Antwort: DaS Geld wolle mangern annehmen und dafür qnittircn, wie das auch sofort uutcr der Stadt Bern Insicgcl geschah. InBetreff des Wallisergeschäftö wollte man, die Boten von Wallis wären gekommen; da sie nun aber nichtda seien, wolle man die Sache heimbringen und mit allem Fleiß darauf hinwirken, daß selbe zu rechtlichcm Austrag komme. «». Im Namen der Stadt Basel weist deren Bote, Heinrich Zcigler, erstlichSchriften vor, welche das Vorgehen französischen KricgSvolks gegen LudreS, Bisanz n. s. w. melden, dannauch solche, die den Handel Basels mit Solothurn und dem Grafen von Thicrstcin betreffen. In erstererBeziehung wird ihm Kenntnis! gegeben von den bei den königlicheil Hauptlcnten diesfalls gethancnSchritten; in letzterem Geschäft wird auf St. Bartholomäustag zu Nacht (24. August) ein VermiitlungStagnach Schönthal angesetzt, z». Der gleiche Bote meldet, das; Basel einigen Burgundern gegen Zusage ruhigenund friedlichen Verhaltens den Aufenthalt bewilligt habe. Dagegen hat man nichts. «>. Die Ansprachendes ClauS Klüpfcl und anderer Bürger von Basel will man unterstützen. in. Der Bote entschuldigt auchdie Stadt Basel wegen der versuchten Vereinigung mit dem König von Frankreich; cS sei seiner HerrenMeinung nicht gewesen, darin etwas hinter dem Rücken der Verbündeten Orte zu handeln. 8. Vieleswird geredet der Knechte wegen, die bei der bösen That zu Dole gewesen sind, auch anderer wegen, diewider Ehre und Eid in die Kriege laufen. Auf Heimbringen wird beschlossen: Die Aufwiegler, wo manderen habhast werde, sollen mit dem Tode gestraft, die Knechte, die so fortlaufen, solle,i bei ihrer Nückkehr gefangen, im Fall sie böser Sachen, als des Einbruchs in Kirchen, der Schmähung von Priestern,der Entehrung der Sacramcnte, der Mißhandlung von Frauen u. s. w. schuldig erfunden würden, ebenfallsam Leben, andere Ungehorsame sonst nach Verdienen ohne alle Gnade gestrast werdeil. 4. Die Herrender Niedern Vereinigung haben an der Antwort der französischen Boten Gefallen, doch keinen dicSfälligcnAuftrag; sie mahnen immerhin zu getreuem Aufsehen, da sie einen Angriff von den Königlichen nichthinnehmen würden. Hierauf hat man sie crmahnt, ohne vorherige Mittheilung an die Eidgenossen inkeinem Fall etwas gegen den König vorzunehmen, da bei der Gestalt der Sachen mit Mailand den Eidgenossen solches ungelegen käme. Des Zugs nach der Lombardei halb können die Boten der NiedernVereinigung keine bestimmte Antwort geben, da keine Botschaft von den Fürsten von Oesterreich und vonLothringen anwesend ist; sie versprechen aber solche beförderlich einzuholen, v. Die bnrgnndischcn Botendanken für den ihnen bewiesenen guten Willen. Wenn die Eidgenossen und die niedere Vereinigung sichihrer gegenwärtig nicht weiter annehmen können, so bitten sie, man möge ihrer doch ferner gedenken undihren Angehörigen, die allfällig in diese Lande kämen, den Aufenthalt gestatten. Letzteres wird zugesagt,das übrige will man heimbringen. H». Heimbringen des von Hallwhl Gesuch, ihn bei seinen allster-