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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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einmal hat man von ihm keinen Bericht, wie die Lache mit Mailand steht. Sodann habe der Königsich erboten, Burgund auf seine Kosten einzunehmen, davon den Pidgenossen diejenigen Städte undSchlösser abzutreten, die sie begehren, und nichts desto minder die !.''<>,<»><> Gulden zn zahle». Darüberhat man auf diesem Tage auch mit den Boten der Niedern Bereinigung bcrathschlagt. Alle finden dieAbscndung einer Botschaft zum König nothwcndig; über das Nähere, namentlich die Instruction derBoten, soll jedes Ort mit sich zu Rath gehen und auf den angesetzten Tag zu Lucern völlig Antwort geben.Der Beschluß sodann soll Basel zu Händen der nieder» Bereinigung verkündet werden. Bon dernieder« Bereinigung werden zum Feldzug gegen Mailand l <)<><> Pferde verlangt. Dao wollen ihre Botenheimbringen <. Die Boren, so auf genannten Tag zu Lucern kommen, sollen an einem gütlichen Bergleich zwischen dem Propst von Zürich und Huphans von Pfcffikou arbeiten. ,i. Dem Herzog vonLothringen und denen von Burgund wird die Erläuterung gegeben, daß der Brief, der auf dem vergangencn Tag zu Zürich geschrieben worden ist, vom Herzog Marimilian beförderlich besiegelt und demHerzog von Lothringen zugestellt werden soll.

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Lucern.

I ^ 7U, l ss. ^Illtl «Mittwoch nach Vit, o> HI<«i>'»ti>s>aat«ar<chtv ?uk»rn: ?Ulcrnfrabscht«r«samm>iinq II i ln

Boten: Zürich. Ulrich Widmer. Bern. Hand Rudolf von Irlach. Luccrn. Heinrich HaSfurter,Schultheiß; NiclauS Rizzc. llri. Töni Bcrner. Schwbz. Ammann Jacob. Unterwalden. AmmannZimmermann; Aiuuiann von Pinwil; Ammaun pueutacherS; Plans von Zubeu. Zug. Letter GlarnS(nicht angegeben». Freibürg. Jacob Belg. Solothurn. Puuzmann Bogt

Den Arnold von Rotberg soll man in seinem Anliegen beim König von Ungarn empfehlenI». Da man die Botschaft des Königs von Frankreich für Bermittlung des Krieges mit Mailand erwartet,Bern aber über den König, seiner Unternehmungen gegen Burgund wegen, unwillig ist. so wird beschlossen,daß den Boten auf den Tag zu Bern Auftrag gegeben werden soll, mit denen von Bern zn reden, daßsie nichts beginne», was die Richtung des Krieges verhindern könnte! nach Herstellung des Friedenswolle man dann gern über ihre Anliegen betreffend Burgund rathschlagen. «». Die Kauflentc, welchelange Zeit schon ihre Wollbatten zu Luccrn liegen haben, bitten, selbe über den Gotthard fertigen zudürfen Lueern und Uri sind geneigt, es zu erlauben, damitdie Strassen vnS nit abgeworffcn werdcnt".Wer die Prlaubniß ertheilcn will, soll bis nächsten Dienstag <22. Zum» nach Luccrn schreiben; wenn einOrt nicht schreibt, so wird angenommen, daß selbes für Bcrwcigernng stimme. «I. Plans Stoß zeigtim Rainen deS Königs von Frankreich an, daß dieser seinen Boten, Herrn Bcrtrand de Brossa, bebufSder Friedeiisunterhandlung mit Mailand absende und daß diesen ein Doctor aus Mailand mit Bollmachtenvon dort begleiten werde. Als Ort zur Unterhandlung wird Genf oder Lausanne gewünscht, auch begehrtman Waffenstillstand während der Dauer derselben. Antwort: Die Botschaft wolle man erwarten unddem mailändischen Bevollmächtigten Geleit geben; der Tag werde am schicklichsten zu Lueern gehalten;dem Zusatz wolle man schreiben und in den Orten gebiete», einSweilen keine Feindseligkeiten vorzunehmen.Dasselbe soll der mailändische Bote auch bei der Gegenpartei bewirken. «». Der König von Frankreich