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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mai >-!?!».

Tag zu Zürich erscheinen, «l Der Bote von llnterwalden soll heimbringe», daß man bei den Freundendes erschlagenen Heini Wcibel bewirke, dasi sie gegen Büsselmann ans einen Nechttag nach bucern kommen« . Dem HanS Zimmermann von llnterwalden soll durch pncern ein Bittbrief nach Bibcrach gegebenwerden t. Die Bereinigung mit dem Bischof von Basel soll nach Inhalt der srübcrn aufgerichtet undbesiegelt werden, Dem Schreiber von Gbur will man bezüglich einer Pfründe für seinen Sohn eineGmpsehlung an den Papst ausstellen,

40.

Z l'l rich.

1470, Zl. Mai bis 4. I»ni

^laal«are»,iv Bern Allgemeine »idgenoslixbe AbsOiiete » ^»aae»ar>1,Iv Sueer» Allgemein« Abschied». Ii ?><!

». Sonntag vor St, VitStag zu Pacht t lZ, Juli) sollen alle Orte ihre Boten zu Lucern baben, NMZagS darauf < l t Juli) mit Lilcern wegen Amman» Bürgler und Hans Küncgger zu rede» I». Lucern,llri, Schwhz, llnterwalden, Zug und Glarus sollen auf jenem Tag sich endlich bestimmt erklären, ob stedazu stimme», die Verstentnuß mit Gras lllrich von Württemberg, worin alle Orte begriffen, auf dessenLebenszeit zu erstrecke» Die Antwort soll an Zürich gemeldet werden, «. Die Boten von llri, AmmannFriesi und Haue Imhof, bringen an, es sei ibncn Warnung geworden, daß die Frau von Mailand ibr.ttriegsvolk scbr verstärke, selbst mit Benedigrrn nndZürken; sie begebren daher, daß die Eidgenossen obneBerzng nch zu ihrer Hülse rüsten ans de» Fall, daß nicht ein genüglicher Bericht vom giönig von Frankreich in Betreff seiner FriedenSunterhandlnng käme. Daraus wird beschlossen, die Boten, welche ansSt Johannes des Zänsers Zag t'2t Inni > zu Bern sein werden, nm das Geld von der Waat inEmpfang zu nehmen, sollen mit diesfälligcn Bollmachten versehen werden Auch den Bischöfen von Gburund Wallis wird der Tag verkündet «I. Auf dem gleichen Zag zu Bern wird man trachten, die MißHelligkeiten zwischen Bern und Solotburn auszugleichen « . Die Bolen sind einhellig der Anitcht, daßunter obwaltenden Verhältnissen die Anwesenheit eines venetianischen (Gesandten zu Lucern nicht mehr amPlatze sei, deshalb ersuchen sie Lucrrn, selben ohne Verzug nach Hause reisen zu lassen, da man ihn inder Eidgenossenschaft nicht länger haben wolle, t. Lucern soll in aller Orte Pamen nach Sarnen senden,um zu bewirken, daß die Landleute daselbst von Hans Büsselmanns von Zürich wegen, der den HeiniWeibel leiblos gethan, einen gütlichen Tag zu Lncer» leisten sz. Bern wird beauftragt, dem Bischofvon Genf zil schreiben, daß er dem lllrich Huber und dem lllrich Brändli von St, Gallen um das, wasihnen in seinem Geleit genommen worden ist, Abtrag thue, I». Hans Lanz beklagt sich, daß der Grwäblteund das Kapitel zu Gonstanz ihm um seine Ansprachen immer noch nicht genug getban haben Gr bittetals Landsaße gemeiner Gidgenossen und als Bürger von Lucern um Schutz und llntersiüßnng. Daraufbat man mit des Gewählten Hofmeister, Herrn Ludwig von Helmstorf, geredet und ,bn aufgefordert, dembauz genug zu thnn, oder seine Ginreden auf dem nächsten Zage zu Baden vorzubringen, ansonst werdeman dem Lanz erlauben, seinen Brief zu gebrauchen, i. Zeder Bote weiß, wie die burgnndischen Botenmit vielen Worten gemeldet haben, ihr Herr, Herzog Maximilian, und ihre Herrin haben großes Gefallenan dem Frieden, den sie mit gemeiner Vereinigung geschlossen; die Bezahlung der tütl.tlG» Gulden seibisher der Unvermögenheit und Verheerung des Landes wegen unterblieben, da der Herzog angeordnet habe,