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»». Die Rätbc des österreichischen LandvogtS und der Fürsten nnd Städte der Bereinigung tragenvor, es habe der Herzog von Volbringen sich ans einem Zage zu Colmar bei ibnen beklagt, der HerzogMarimilian babc ibni seinen Richtuugsbrief noch nict't besiegelt, auch nicht gemäß demselben ibn mitseinen Lehe» beleb»!. wiewohl er sie durch dessen Marsctmll, den Grafen Oswald von Zbierstein, begehrthabe; man habe dem Herzog von Volbringen obne Wissen nnd Rath der Eidgenossen in der Sache nochkeine Antwort geben wollen Die eidgenössischen Boten antworten hierauf, sie zweifeln nicht, der Herzogwerde ibn belebnen, indessen sei auch der Schuldbrief um die t 'rtl.GM Gulden noch nicht gänzlich besiegelt,übrigens erwarte man wirklich eine Botschaft Marimilians. I». Zn Betreff des AnstandeS zwischen demHerzog von Lotbringen und dem (Braken von Balendis wird beschlossen, wen» die niedere Bereinigungfür sich einen Zag nach Basel oder anders wohin sehe, so sollen auch die Eidgenossen ihre Boteil binsenden, um zur Bermittlung mitznhelfc» «. Die Herren nnd Städte der Bereinigung bringen fernervor, es verlaute, der König von Frankreich trachte, sich Oberbnrgunds zu bemächtigen; sie wünschen z»wissen, wie sich die Sache verhalte. Hierauf erörtern der Eidgenosse» Boten ihre dieSfalligcn Berbandlungcn mit dem König, dessen Antwort man noch erwarte «I. Uri berichtet, der Bischof von (<hnr undGraf Georg von Targans haben mit Mailand eine Richtung geschlossen; der Abt von DisentiS wünschennn zu wisseil, wie er sich diesfalls zu verhalten habe. Antwort: Uri soll dem lehtern schreiben, manhalte nichts darauf, er soll auf die ^idgenosseil sehen. « . Der Bischof von Ubur nnd Graf Georg von^arganS werden aufgefordert, die Straßen in das Mailandischc zu sperren, damit die Eidgenossen einebessere Richtung erhalten I*. Auf Bcrlangen von Rothweil wird abermals an die Herzogin von Oesterreichzu Retbenburg geschrieben, daß sie ihr Bornehmen gegen Rothweil am kaiserlichen Hof aufgebe, »c» DieUnheile, die in Zukunft zu Dießenhofeu gefällt werden und weiterer Entscheidung bedürfen, sollen demjeweiligen Landvogt im Zhurgau versiegelt zugestellt werden, der dann seine Herren darüber entscheidenzu lassen hat I». Den Bortrag des päpstlichen Legaten hat jeder Bote schriftlich Deshalb und andererSachen wegen soll in den Bfingstfeicrtagen wieder ein Zag zu Zürich gehalten werden ii. Aus St Pancra-tiuStag < t2 Mai) sollen Zürich, Lncern, Schwvz nnd Glarus ihre Boten beim Abt von Lt. Galle» zuWvl haben Dieselben sollen dann mit dem Abt nach Altstetten reiten, und ihm gegen Sigmund von Freibcrgund Rudolf Mötteli im Rechten behülflich sein, damit ihm das erledigte Mevcramt daselbst bleibe; dannsollen sie auch seine Anstände mit der Stadt und mit den GotteShanSlenten gütlich zu schlichten oder aufein ziemliches Recht zu bringen trachten k. Lueern soll mit den, Landvog« im Zhurgau zwischen denFrauen von Dießenhofen nnd der Base des AbtS von Schaffhansen einen Zag sehen und den zu guterZeil Zürich ansagen, damit dieses ihn den Parteien verkünde. I. Hinsichtlich der Anstände zwischenBern nnd Solothurn so» man stch über Mittel und Wege der Ausgleichung beratben, und auf nächstemZag deshalb Antwort geben
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