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3,1 (1858) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1478 bis 1499
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Mär; t479

die vier stößig, so sollen sie einen Obmann in der Eidgenossenschaft oder in der Stadt Schaffbausensuchen; finden ste den nicht einhellig, so sollen sie einen solchen aus der Stadt St. Gallen nehmen. DemSpruch dieses Schiedsgerichts soll nachgelebt werden. «) In Streitigkeiten unter den Eidgenossen selbstsoll Schaffhauskn keiner Partei Beistand leisten; friedliche Vermittlung ;n versuchen ist ihm nnbenommcn.?) .«ein Laie, der in diesem Bündniß begriffen, soll den andern vor fremde geistliche oder weltliche Gc-richte treiben, den Fall der Rechtsverweigerung vorbehalten. Jeder soll vor dem Gericht seines Wohnortsoder seiner Heimath belangt werden, n) Zinse mag jedermann von dem andern eingeben nach Herkommen mit geistlichem oder weltlichem Recht. v) Ehesachen soll man berechtigen vor geistlichem Gericht.>o) Niemand soll den andern verheften oder verbieten, den rechten Gülten oder Burgen ;ur Gefährde.

Bei Todtschlägcn und Freveln soll dieses Bündniß Niemanden vor dem Recht und Gericht seines OrtcSschuhen. «?) Alle Orte und ihre Städte, Schlösser, Dörfer, Höfe n. s. w. sollen bei ihren hergebrachten Rechten, Freiheiten u. f. w. bleiben. >Z) Schaffbanscn soll fürdcrhin keine Verbindungen eingehen ohne der Eidgenossen gemcinlich oder des MehrtheiiS Wissen und Willen. >4) Beide Theilc behalten verträgliche Ab-änderung dieses Bündnisses vor. is> Beide Theilc behalten ihre Bünde, Eide u. f. w., die sie vor Datumdes Anfangs dieses Bündnisses hatten, vor. >») Schaffhausen läßt dieses Bündniß von allen Männern, dieliber sechzehn Jahr alt find, beschwören, den Eid von zehn ;u ;ehn Jahren erneuern; auch die Eidgenossenwollen je bei ihrer BundcSerncucrung dieses Bündniß ;u halten gebieten.

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I47U, 24. Mär; m > a a-a.»,

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Bote»: Zürich. HanS Waldmann, Ritter. Bern. Urban von Mühlern; Bartholome Huber.pucer» Heinrich HaSfurter; Easpar von Hcrtcnstein, beide Ritter, neu und alt Schultheiß; Hans Frrr,Altschultheiß; NiclauS Ri;;c; Peter Tammann. tlri. A»imann Fricß; Aiiimann Arnold. Schwv;. Ammann Jacob. Untcrwaldcn Ammann Hcn;li; Ammann Ziinmermann. Zug Ammann Schell. G laruS.Ammailn Kuchli; Vogt Tolder. Frei bürg. Jacob Velg, Altschultbeiß. Solothnrn. Eunrad Vogt,Altschultheiß; Scckclmeistcr Stölli.

». Den Ritter Hans putcrwcis will man beim König von Ungarn für die ihm verheißene Belohnungempfehlen. I». Der Stadt Rothwcil wird eine Botschaft an die Hcr;ogin von Oesterreich ;n Rotenburgam Neckar verheißen in Betreff der an Rothwcil ihretwegen ergangenen kaiserlichen padung. «». Roth-weit begehrt 200 Gulden an seine Kosten beim Zug nach Bellen;. Daran will man gedenken. ,1. DerAbt von Eappel klagt, daß die von Neuhcim am Zugcrberg ihn wegen seiner Streitigkeit mit ihnen desdortigen KirchensatzcS halb nach Eonstan; geladen haben. Es wird erkennt, nach Eonstan; und nachNeuhkiiil ;u schreiben, damit die Sache bis Pfingsten ruhen gelassen werde; in;wischen will man gütlicheAusgleichung versuchen. «». Der neue Bischof von Basel, Herr Easpar ;n Rhein, bittet um Aufnabmcin die Vereinigung mit dem Versprechen, Alles ;u halten waS sein Vorfahr verheißen habe. Das willman heimbringen und auf nächstem Tag Antwort geben, l'. Die von Appcn;cll bitten, beim Abschlußeiner Richtung mit Mailand ihre KricgSkostcn nicht ;u vergessen: sie haben ;u Bellen; 204 Mann gehabt