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Januar 1479.
griffen. Also mit der Hilff Gottes Hand die vnsern Jr ordnung In drü geteilt vnd so mannlich vffdie vigcnd getrnngen, dz die vnsern der vigenden crslagcn Hand oh pv°, vnd die andern von Girniöbiz vbcr dz Wasser der ablcsch getagt. Sh Hand ouch gros; gut gewunncn an büchsen, armbrcsten, Har-nisch, gelt, Spise, Rossen, mnlticrcn vnd andcrm, vnd ist der vnsern nie kein man crslagcn, denn alleinir xij mit gcschütz verwundet. Die vnsern haut ouch die dotcn lichnam nit wollen lassen abfürcn, Sünderdie Im vcld vff der Wallstatt begraben, damit die von Bcllctz, die Vit Jar Iren spott vnd hochmnotmit den Eitgcnosscn gctriben hant, nu von hin Jr Jarzit ouch wisscnt ze bcgan zwüschent Girniö vnddem Elöstcrlh, da die Iren begraben ligend." ,R. Der Bischof von Wallis bemüht sich, einen Waffen-stillstand zwischen den Eidgenossen und Mailand zu vermitteln. Nach langer Berathschlagnng wird be-schlossen, vor der Hand keinen Stillstand einzugehen; sofern aber des Bischofs Bemühungen bei derGegenpartei Eingang finden, so sei man bereit, einen Tag zu leiste«, um die Anträge zu hören. Jedochwünsche man, daß selber weder zu Sitten, wegen großer Entfernung, noch in derer von Bern Gebiet,wegen der daselbst herrschenden Pest, sondern am liebsten zu Lueern gehalten werden möchte. Mailän-dischcn Boten, die zu solcher Uutcrhaudlnng komme« würden, wird freies Geleit verheißen. Der Bischof vonWallis wird ersucht, inzwischen die Straßen laut Vertrag zu sperren und den Feinden nichts zukommenzu lassen; diesfalls ihm erwachsende Kosten werde mau ersetzen. Dem Bischof von Ehnr wird schriftlichmitgetheilt, was mit dem von Wallis verhandelt worden; man ersucht ihn um Nachricht, wenn er etwasSachbezügliches vernehme, v. Dem Bischof von Bisanz wird daö Geleit bis Ende März erstreckt.L. Uri und GlaruS werden beauftragt, vom Bischof zu Chur und von denen in Ehurwaldcn durch eineBotschaft Sperrung der Straßen zu verlangen, damit desto eher eine Richtung mit Mailand zu Standegebracht werde, Auf des Papstcö Antrag zu einem Bündnis; und sein Begehren, das; man ohne ihnmit Mailand keinen Frieden schließen möchte, konnten der Wichtigkeit der Sache wegen, die Boten diesesTageS noch keine bestimmte Antwort geben. Dem Legaten gab man zu verstehen, das; vielleicht geradeseines AnbringenS und Begehrens wegen der Krieg gegen Mailand, der den Eidgenossen so viele Ungc-legenheit verursache , erhoben worden sei, da man die Sache nicht genugsam habe erwägen können. Auchhabe er letzthin zu Zürich etwas AnbringenS gethan, worüber man noch nicht völlig im Reinen sei. Hierauferklärt der Legat, gern noch einen oder zwei Monate auf den Entscheid warten zu wollen, und gibt dabeiden Rath, die Eidgenossen möchten eine Botschaft an den heiligen Vater senden; dieselbe würde sehrgute Aufnahme finden. I». Der Vogt im Oberland soll mit dem Abt und Eonvent zu PfäfcrS reden,das; sie auf Bitte der Eidgenossen oder nötigenfalls auf ihren, als der Obrigkeit und Kastvögte, Befehl,den Kirchhcrrn zu Molen, den von Oeningen, als Conveutnal aufnehmen. Gleichzeitig soll er ihnenrathen, gute Ockonomie zu halten, ansonst die Eidgenossen selbst „lugen würden, wie wir dz gotzhnö inEren behalten". Dein von Heimenhofen und dem von Erolzhcim soll er sagen, das; die Eidgenossen ihrenUngehorsam übel aufgenommen haben. 5. Dem Hanö Wildberg wird die verlangte Empfehlung nachKonstanz gegeben, Die Stadt "Konstanz berichtet, man habe dem Constanzer, der zu Nürnberg auS-sagte, Uri habe in der Lombardei sein Panner und K)i> Mann verloren, gefangen gelegt und wolle ihnstrafen, zum Beweis, wie leid ihnen die Rede sei. Antwort: Man überlasse das ihrem Gutsindcn, werdeaber die Bestrafung für ein besonderes Zeichen ihrer Freundschaft ansehen. I. Empfehlungsbriefe fürden von Blindheim und Claus Hnscr von Grießem in. Schreiben an Nürnberg unverständlichen In-halts. n. Die Knechte, die allenthalben hin in Kriege laufen, soll jedes Ort, wo solche betreten werden,