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Verzeichnis altdeutscher Handschriften
Entstehung
Seite
129
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A. H. 62. 129

Mittleidenn hon,

Mein roß ist müed, es will nit mer gönn.

144. Bl. 127b. Ain lied vom Bayrischen Krieg jnhertzog Ernnsts Melodia. Anfang:

Nun merckt ir herren all geleichWie statt es yetz so iamerleich,Dz ist manch man verdorbenn,Ain edler fürst im bayerland,Hertzog Jörg wz er genantt,Der selb ist nun gestorbenn.

Schluss: Gott wend vns fürbas vnßer schwer,Der vns das lied hatt new gedieht,Sein seckel steett im leer.

145. Bl. 128b. Ain ander lied, Ich sach den liechttenmorgen. Gedruckt bei Uhland s. 161, no. 76 A. Böhme, alt-deutsches liederb. s. 207, no. 110. Anfang:

Ich sach den lichten morgen,Darzu sein werden schein.

Schluss: Dz hatt gethon ain helde,

Schone fraw mit tausent gutter nacht, etc.

146. Bl. 128b. Lied. Nun volgtt aber ain ander liedhernach: Frölichen well wir singen, frölichen. Vgl. Monas an-seiger 8, 359, no. 12. Anfang:

Frölichen well wir singenFrölichen auß freyem mutt,Ich hoff mir soll gelingen,Ich waiß mir ain edels plut.

Schluss: Er hatt es gar wol gesungen,Im ist auch wol gelungenn,Gott geb im ain fein gutt jar. etc.

147. Bl. 128b. Ain geschieht von vier vbeithättern,wz sy getriben haben, vnd sy gericht seind worden, als vnsdie nachuolgend geschrifft nun hie anzaigenn thutt. etc. Anfang:

Ir Crietenn menschen nemptt zu hertzenDen grossen jamer vnd auch schmertzen.Schluss: Dein martter nit verloren werde,v. Keller, Altdeutacho handschrlften. J