112 Ä. H. 62.
77. 131. 96. Martin von Reutlingen, sprnch vomkrieg in Italien: Es statt yetz in dem Jamerleich. So vbelvnd erschrockenleich. Das söltt ir lesenn arm vnd reich. Ainspruch. etc. Gedruckt bei Liliencron 3, s. 43, no. 262. Anfang:
Mein hertz liatt weder ru noch rast.Ich furcht den grossen vberlast.
Schluss: Dz new gedieht zu lob vnd eer.
Schenckt euch Martin von Reit tun gen.
Den ich ain armen burger nenn.
Zu eßlingen im neckertal.
Da ist warlich sein narung schmal.
Sicht dz ain weyser rat nit an.
So ist er ain verdorben man. etc.
78. 131. 96b. Frag Groy (d. i. Jörg Graf), Umarbei-tung von Pamphilus Gengenbachs gedieht von tod,enget und teufet: Hörtt wunder wie es ist ergangen.Wie man den tod engl vnd teufel hat gehangen. Die tribennwunderlich geschieht. Als euch diser spruch bericht. etc. 1525.Vgl. Goedelce, Gengenlach s. 32. 441. 557. Grundriss 2 2 , 147,no. 4. Anfang:
0 reicher gott gantz vngezaltt.Deine wunder die seind manigualt.Die kain zung nit außsprechen mag.Auff erd sendestu vns manche plag.
Schluss: Noch vil tribens dz ich beschreib nicht.Man hörtt nit gern lang geschieht.Also gieng es zu Berlin aim württ.Frag groy hat dz dichtt corigiertt. etc.
79. EL 97. Die zehen gebott gott es. Im donn.In gottes namen faren wir. Gedruckt bei Wackernagel, kirchen-licd 3, 15, no. 22. Anfang:
Diß seind die hailigen zehen gebott,Die vna gab vnßer herre gott.
Schluss: Es ist mit vnßerm thun verlorn,Verdienenn doch eyttel zorn,Kirieeleyson.