Druckschrift 
Verzeichnis altdeutscher Handschriften
Entstehung
Seite
96
Einzelbild herunterladen
 

96 A. H. 62.

Schluss: So maindt man dann es sey von milchSo geüßt sy dz wasser zu zu. etc.

Danach drei blätter register und 1 leeres Watt.

4. Bl. 1. Prosa: Ein form des bitte ns nach der leerSancti Pauli. 1. Thimothej. 2. Die man dann yetz zu Zürichprachenn thutt, jm anfang aller predigenn. Anfang: Lassendvnnß gott ernnstlich bitten, das er sein hailig Ewig wort vnnßarmen menschen gnedigklich öffnen wolle.

5. Bl. 1. Prosa. Ain andre gutte nutzliche bekantt-nus oder offne beucht, durch ain leeiamaister Barfüßer ordens,zu Augspurg, alle predigen dem volck trewlichen vorgesprochennetc. Anfang: 0 herr Allmechtiger ewiger gott, jn deinen gwalttseind gesetzt alle ding.

6. Bl. 1. Prosa: Ain guttlesen von dem Kr em er Cristiwas er gutts zu uerkauffenn luitt, Anfang: Es spricht vnßerherr Jhesus Cristus, jn dem Euangelio Luce am neundtennCapittl. Wer nit auffgibtt was er hatt, der mag nit mein Jungersein. Weiler, repert. typogr. no. 571 ff.

7. Bl. 3. Prosa: Ain vnderricht wie ain Cristenlichermensch gott seinem herren täglich beichten soll, DoctorisVrbanj Regij Thumpredigers zu Augspurg, Jim dem 1521.Jare. Anfang: Ee vnd der mensch sein wäre bußwertigkaittbeweist der kürchen. Panzer, annalen 2, 20, no. 1131. Weller,repert. typogr. no. 2250 f.

S. Bl. 4. Spruch vom lösen missbrauch in derChristenheit: Nun volgtt hernach ain schöner sprach vondem bösen mißbrauch in der hailigen Cristenhait entstandeneGedruckt bei Schade, Satiren und pasguille 1, 27, no. 5.

Hörtt zu ir herren meiner sag.Die weit f'üertt yetz ain grosse klag.Dz auff wöll stan vil ketzerey.Irtumb im glauben auch darbey.

Schluss: So well wir bitten gott aller ding.Dz dem f'rumenn fürsten wol gelingVnd im gott geb sein hertz gerecht.So werden vil krumer sachen schlecht, etc.