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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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das ander von dem ansang vntz an das end geschriben ftat, sol genzlich vnd gar durch den vorgenantenvnsern gnädigisten Herren den kung vnd die sinen, ouch ander darin gemeldet, besorgt vnd vollefürtwerden nach aller notturfft, von der bund vnd anderer suchen wegen, mit briefen, insigeln, eiden vndgeluvten vnd allen andern notturfftigen dingen vnd gedingen, vor vnd ee wir vorgenanten von Zürichdas geschloß vnd die grafschafft Kiburg vonhanden geben vnd lassen, als das alles gar eigenlich bedingtvnd berett ist, vnd der genant vnser gnadigister Herr der küng vns das vergönnt vnd erloupt hat, vnd°r sol sich darin getrüwlich vnd an alles verziehen durch sich vnd sin botschafft vff das aller kürzestarbeiten, das dise obgeschribnen fachen alle zu end vnd vstrag komend. Wann wenn das beschickst, solvllen wir vnserm gnädigisten Herrn dem kling Kiburg das geschloß vnd die grafschafft, in masse als dasdavor begriffen ist übergeben vnd alle die brief, so von Kiburg darrürend, an alles verziehen vnd anallen intrag vnd geuerd. — Als wir ouch das floß Kiburg swarlich vnd kostlich gebuwt haben mit grossenkosten, hat vns der obgenant vnser gnadigister Herr, der küng, zu ergetzung vnd Widerlegung desselbenbuws vff die grafschafft vnd herrschafft zu Grüningen geschlagen zweithusend guter rinscher Guldin zuder summ, so vns dieselb grafschafft vorhin ftat, als vns die von den Gäßlern versetzt ist, die innzehabenvnd ze nutzen an abschlag der nutz, so lang vnd vil, das dieselb grafschafft vnd Herrschaft Grüningenvon dem obgenanten vnserm gnädigen Herrn dem küng, sinen erben vnd nachkomen des hus Osterrichvon vns geledget vnd gelost wirt mit der summ, als sy denn von den Geßlern versetzt ist, ouch mitsampt disen zwey thusent guter rinscher guldin, so der ietzgcnant vnser gnadigister Herr vns ietz daruffgeschlagen vnd gesetzt hat; derselben losung wir vnd vnser nachkomen demselben vnserm gnädigeften Herrendem küng, sinen erben vnd nachkomen des hus Oesterrich statt tun vnd gehorsam sin füllen vnd wellen"vch sölicher pfantbrief sag, von den Gäßlern vnd ouch dem ietzgcnanten vnserm gnädigen Herren darvber gegeben, wann vnd zu welicher zit sy des begeren, an widerred, alles vngeuarlich. — Vnd des"kles zu einem waren, stäten, veften vrkund, so haben wir obgenanten von Zürich vnser statt gemein'vsigel offenlich gehenkt an disen brief, der geben ist zu Zürich, vff fritag nach vnser lieben frowen tagie mittem ougsten, do man zalt von der geburt Cristi Viertzehenhundert viertzig vnd zwey tare.

R«.

Waffenstillstand zwischen Zürich und Oesterreich einerseits und den Vl Orten Lucern,Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug llnd Glarus andererseits.

Vor Rappcrswttl. I44S, M Angttft.

Tschudi! Chronik II. Z»Z —ZSS,

Wir Heinrich, von Gottes Gnaden Bischoff zu Costentz vnd Verweser des Stiffts ze Chure, tund^nd allermäncklichen mit disem Brief i Als von solcher Stoß, Spänn, Kriegen vnd Mißhellung wegen,^ leider vfferstanden vnd erwachsen warend zwüschend dem Wolgebornen Margraf Wilhelm von Hoch-Herren ze Rötelen vnd ze Susenberg, der Durchlüchtigcn Hochgebornen Fürsten der HerrschafftOesterrich Landtvogt in Elsaß :c., als von derselben Herrschafft vnd des Huß Oesterrich wegen,vnd den Eersamen, Wisen Burgermeister, Rät vnd Burgeren der Statt Zürich vnd Zren Helfferen vff

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