79V
vnder den selben, die vns fürgeschlagen oder qenempt sind, wir bittend, dem sul d>e Voqtye zubeuolhen werden, so dik vnd v,l es zu schulden kumpt, das man ein vogt daselbz l»n setzen wil, »anders sol die obqeschriben voqtye zu Kiburg in emichen weg sürbasser deseczt noch versorgt werDerselb voqt zu Kiburg vnder der benanten vnser gnädigen Herrschast von Oesterrich lantvogt Ü» ^als ander >r burgvögt, vnd sol ouch der selb vnd ein icqlicher vogt vns vnd die vnsern gütlich »früntlich kalten vnd vnS beliben lassen, w,e w«r von alter herkomen sind, an allen 'Ntrag vnd ist 'er sol ouch der vuntnusse, die die vorgenant vnser gnädige kerrschast mit vnS kat, nachgan d»d ^tun mit e,dcn vnd geluvten, wie denn die wiset, verscheiden vnd besigelt ,si, an alle geuerd. ^ouch die grafschafft Kiburg mit aller ir zugekörung, wie die denn von vns an den vorgenantengnädigsten kerren den küniq komen «st vnd ob ichtz mer darzu gelöst wurd, sürbasser ewentl«chtünqlichen gnaden vnd dem kus Oesterrich vnd by »rem stammen beliben vnd davon »'»chtverendert werden, weder mit versetzen noch verkosten, »n einichen weg. Wäre aber, dasgnädig herrschafft die benanten iro grasschafft Kiburg versetzen, vcrpsenden oder von Händen lasse» > ^ ^oder etlich lüt, qült, güter, zins, gericht, twing, brnn oder anders dauon vbrr kurz oder lang,
das fügen wurd, von was fachen wegen das were, so bat der vorgenant vnser gnädigister Herr ^vns sölich gnad getan, das man die selben qrasschafft, qült, zins, lüt oder gut, was das »st „
zu vnsern Händen sol lassen komen für allermengklich, so verr wir des begern, darzu ss»» ^ ^banden nemcn wetten; doch das wir sovil darumb geben vnd tun als ander lüt, an alle geuerd.von der andern vfantschafftrn wegen, so wir von den fürsten von Oesterrich, des obgenanten ''qnädigisten Herrn des künqS vordern vnd dem huS Oesterrich haben, ouch von andern lüten, du ^pfand vor ziten von >n vcrpfent haben, sunder ouch vmb d»c pfandschafft, so vnser burger oder ^grrin »nnhabend, es sy von den fürsten von Oesterrich oder andern lüten, d,c sölichedem loblichen hus Oesterrich verpfent haben, by sölichen pfänden füllen wir vnd d,e vnsernnach sölicher pfanlbr,ef sag, die sy darumb haben, wie die denn luten vnd als sy von denOesterrich verseczt sind, doch dem benempten vnsern» gnädigen Herren dem küng, flnen erben v»^komen deS HuS Ostcrrich an der losunq gentzlich an schaden, die sy tun mögen zu welicher z>t ^nach sag der Pfandbrief, der man ic statt tun vnd gehorsam sin sol an alles verziehen.der egenant vnser gnädiger Herr der kunq vns vnd den vnsern solich sunder gnad getan >n diu»'das er, sin erben oder nachkomen, nieman sürbasser vergunnen, verwillqen, «rloubcn noch ^
sulten, sölich pfandschafft von vnser gemeinen statt noch den vnsern, es sven burger oderlösen vber kurz oder lang, sunder füllen sy also bv iren pfänden beliben, die nutzen, druchen v»d ' ^,n masse, als vns vnd den vnsern die versetzt stnd vnd nach lut vnd sag ,rer Pfandbrief, »»^losung also nieman tun, denn vnser gnädig Herren von Oesterrich, ,r erben vnd nachkomen, stl'^schafft bi in zu beHaben vnd n,cht verrer zu versetzen in dehein weg. Sölicher losung wir vnd du ^ ^»n allezit statt tun vnd gehorsam sin sullen an allen »ntrag vnd geuerd. Wurden aber ettlichvon dem benempten vnsern» Herren dem kung, stnen erben oder nachkomen von vns gelöst,oder lang, d»e selben sullen ouch by stnen gnaden, stnen erben vnd nachkomen vnd demOsterrich beliben ,n gelicher w,se, form vnd masse als Kiburg. Wöitcn sy aber du guntzyerpfenden, verkouffen oder etwas davon, lut, gut, zins, gericht oder anders, das füllen sy vns fürwerden lassen, ob wir des begeren vnd darumb so vil geben vnd tun wellen, als ander lüt, >»