Druckschrift 
2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
Seite
790
Einzelbild herunterladen
 

790

wie sich die verlauffen haben vntz vff dise Zeit, eS sey von des Sanqanser landeS, der hcwser Frbwden-berg vnd N'dbcrg oder von andrer fachen wegen, nichts vberal auSqenomen noch Hindan gesatzt, vndwir vnd vnser erben vnd nachkomen, ouch vnser bruder vnd vettern füllen keyn > vergangner fach denvon Zürich zu argem nnmmer gedenken noch gerechen, weder mit Worten noch werchen, schaffen nochverdengen in eynichen weg, wan wir durch Ir ernstliche, fleifsiqe, diemütigc bette für vnö, vnser brudervnd vettern vnd alle vnser erben vnd nachkomen solich > fachen gnediklich haben lassen vollen, vnd daSmit wolbedachtem mute, gutem rate vnd rechter gewissen, vmb daz die von Zürich sich deftrr willigüchccgen vnS vnd dem sürstcnlichen hawß von Oesterreich erzeigen, des sy sich auch dicmutiglich erboten dabcnin gegen- > wurttikeit vnsern künstlichen Maiestat. — Ztcm vnd biß obgeschriben alles, wie daS von cvi'tMstukch an daS ander von dem anfange vntz an daS ende qeschriben stet, sol qcntzlich vnd gar durch ""6vnd die vnsern, ouch ander darynne gemeldet, besorgt vnd volfürt werden nach aller not- I dürft vonder bünde vnd andrer fachen wegen, mit brieucn, Instgeln, ryden vnd qlübden vnd allen andern not-durften dingen vnd gedingen, vor vnd ee die dikqenanten von Zürich das GesloSS vnd die GrafschaftKvburg von Händen geben vnd lassen, als das alles gar ryqentlich bedingt vnd s beredt ist vnd w>c 3Ndas ouch verqunnet vnd crloubt haben. Vnd wir füllen vnS darynne qetrewlich vnd an alleS ver-ziehen durch vnS vnd vnser botschaft auf das aller kürzest arbeiten, daz dise obqcschribne fachen alle htende vnd austrug komend. Wan wen das bcschicht, > so füllen vnS die von Zürich Kvburg, daö Gcsleßvnd die Grafschaft, in maß als daS dauor begriffen ist übergeben vnd alle die brieuc, so von KybuGdarrürend, on alles verziehen vnd an allen uitraq vnd qeuerde. — Mit Vrkund des briefs versigelt w'tvnser küniglichen Maiestat > anhangenden Ins,gel geben in der Stat vnserS künstlichen StulS zuNach Kristo gepurdc im vierzehenhundert vnd dem zwey vnd vierz»g>sten Iarc, an Suntag nach Sank V«>^tag, als wir vnser küngliche krön empfangen haben, vnserS Reichs im dritten Iare. —

Perqamint«»« Utiunt« mit anhäiij,i,»«m k«nigli»«m

In einer anden>, ebenfalls in, LtaatSarchiv Ellrich liegenden, AnSfcrtiguug dieser Richtung in ganz glc"b"Form aus Pergament mit anhangendem MajestatSsiegel sind die (geheimen), oben durch die Zeitigen s) cingefchloiv"^Artikel von den Worten: .Item als wir dann ich ei» redlich ausrecht ewige püntnussc vnd vcrchnung gemacht hadcnbis: „Vnd wir füllen den von Zürich selbe» kons werden lasten, in der maß als wir den an vnS gezogen vnd brachthaben, alleS ungcnerlich." — weggelassen.

Ewiges Bundniß zwischen Friedrich lll., dein Hause Oesterreich und dessen Städten undGebieten der vorder« Vande und der Stadt Zürich.

Alckcn. >44?, >7. Inni.

U»aa»»ar«>>t» Attrtiv,

Wir Friedrich, von gotrS gnaden Römischer künig, zu allenzeiten Merer des RichS, HertzdstOcsterrich, zu Steir, zu Kerndcn vnd zu Kram, Graue zu Tirol ,e., Bekennen vnd tun kund offenbarmit disem brieuc allen den, die In sehen oder HSren lesen, Daz wir als der Eltist vnd Reqirender fürstdes Hawß Oesterrich für vnS vnd die s Hochqeborn Albrechten vnd Sigmunden, auch Hertzoqcn süOesterrich »c., vnser lieb Bruder, Vettern vnd Fürsten, vnser aller Erben vnd nachkomen, Auch für all