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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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lut vnd sag der Pfandbriefe vnS darumb versigelt geben :c. Vnd als vnfer lieben Eitgnossen botten vonStetten vnd lendern, nemlich von Bern, Solotturn, Luzern, Vre, Vnderwalden ob vnd j nid dem waldvnd von Zug, zwen friden zwischent vnS obgenanten beiden partyen vmb die vorgefchribnen fachen gareigenlich gemacht vnd berett Hand, So sind fölich frid an vnS vnd den vnsern, als wir hoffen vndgetruwen fürzebringcn, nit gehalten von den von Switz vnd von GlaruS vnd von denen, die zu Znengeschworen Hand, in solicher wife, form vnd maffe, als aber die > berett sind. Von fölicher vorgeschribnersuchen wegen wir von Zürich zu grossem, fwerem, treffenlichem kosten, müge, kumber vnd arbeit komensind, darumb wir hoffen vnd getruwen, die von Switz vnd von GlaruS föllent der obgefeiten vnfergnedigen frowen von Toggenburg vnd ouch vns vmb fölichS redlich, billich bekerung tun nach dem Rechtenvnd nach fölichem, als fy j vnd wir von Zro vnd vnfer wegen vnfer klag setzen vnd fstrbringen werdennach aller vnfer Notdurft, als sich das dann nach gelegenheit der Sachen wirt gebüren. Darwider wirdie vorgefchribnen von Switz vnd von GlaruS also reden vnd sprechen: WaS wir in der fach getan Hand,es sige gegen vnfer frowen von Toggenburg oder den von Zürich, hoffen vnd getruwen wir, j wir habenfölichS mit Eren, mit glimpf vnd mit recht fürgenomen vnd getan, meinen ouch das mit glimpf vndmit eren redlich ze verantwurten im rechten vnd an allen enden, da sich daS gebüren vnd notdurftigwirt, bifunder waS friden von vnfer Eidgnossen botten berett oder gemacht sind, daS wir dieselben fridengetrüwlich vnd ane gcuerd, j redlich vnd gentzlich gehalten haben, darumb wir der egenanten vnfer frowenvon Toggenburg, noch den von Zürich gar nützet schuldig, pflichtig, noch verpunden hoffen zu sind imrechten, weder vil noch wenig. ES habend aber die von Zürich vnd die Zren föliche friden an vnSvbersechen vnd überfarn mit Worten vnd mit werken vnd mit mengerley stukken vnd fachen, j als wirim rechten wol getruwen fürzcbringen nach aller notdursst w. Solicher obgeschribner fpenne, stössenvnd mißhellunge, wie die dann an Znen selben sind, wir obgenanten parthyen ze einem vnverdingetenrechten komen sind vff die frommen, strengen vnd wifen fürsichtigen, vnfer lieben Eidgnossen botten vonBern, nemlich Herrn Rudolssen j Hofmeister, Ritter, Schultheiffen dafelbS, Franzen von Scharnachtall,Rudolffen von Ringoltingen vnd Hannfen von Mulren, von Solottern Hemman von Spiegelberg,Schultheissen, Heinzman Gruber, von Luzern PauluS von Dürren, SchulthS, Bleichen von Hertenstein,Altschultheissen, Antoni Russen vnd Petern Goldsmid, von Vre Heinrichen Bcrodinger, Heinrichen >Arnolt, Altamman, Hanns Kempffcn, schriber des landeS ze Vre, von Vnderwalden ob dem WaldNiclaufen von Einwil, Altamman, vnd Hansen Müller, von Vnderwalden nid dem Wald Arnolden amStein vnd Bleichen am Bül, von Zug Hanns Hüfler, Amman, vnd Josten Spiller, Altamman. Wereaber, dz der vorgefchribnen botten deHeiner von krankheit wegen ^ sinS libS zu der fach nit komen möchtevnd er das vff sinen eid neme, so fol die Statt oder dz land, bannen derfelb bott ist, einen andern andesselben statt geben, der fy bcdunkt der nützest, best vnd gemeinest in der fach sin, vnd fol dz ane geuerdevnd fürwort beschechen, vmb dz die fach nit verzogen werd. ES ist ouch harin j eigenlich berett, daSdie vorgefchribnen botten zu stund vnd ane verziehen vnS obgefchribncn partyen tag zu dem rechten fetzenlullen an gelegne statt, vnd nach dem als derfelb tag gefetzet ist, so sullent dieselben botten schwerenl'vlich eid zu gott vnd den heligen, ein recht vmb die obgefchribncn fachen zu sprechen, nach dem vndlv I bedunkt vnd fy Zr Eide wiset, nieman zu lieb noch zu leide. Vnd als dann die obgefchribnen fachenfür djx Botten bracht werdent, klag, antwurt, Red, widerred vnd kuntfchafft, weS dann Zederman imAchten getruwet zegeniessende; vnd wenn dann die fachen also ganz besloffen sind vff ein End, so föllent