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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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jeman der vnsern vnder vns vnd den vnsern dem andern schuldig ist oder wirdet vff tag nach denegenanten nechst komenden Wiennechtcn, j das sye vber kurz oder lang, wie sich die tag verlouffent,haben wir vns ouch geeinbert vnd erkennet, meinen vnd wellen onch, das da jederman den ^ andernmit der obgenanten nüwen müntz vnd mit sölicher werschaft, so dann ze mal als man die Vezalung tunsol, vnder den egenanten vnsern Eidgnossen von .Zürich, > onch vnder vnö vnd den vnsern geng vnd gebist, bezalen sol, aber je einen nüwen Pfenning für einen alten Pfenning, an widerred. Darzu mer sohaben I wir die vorgenanten von Lutzern, Vre, Switz, Vnderwalden, von Zug vnd Glarus vns vndden vnsern her Zun vorbehept, ouch mit gunst, wissent vnd willen der j egenanten vnser lieben Eidgnossenvon Zürich also, dz ouch wir vnd die vnsern bi vns vnd vnder vns in vnsern Stetten vnd Lendernbi vnd mit der alten Müntz j vnd werschaft markten, kouffen vnd vcrkouffen füllen vnd mugen vntz vffden nechftkomeuden sant Zohans tag ze Sungichten, es were dann, dz j jeman vnder vns mit dem andernmit sundern gedingen hie zwüschent vnd dem jetzgenanten sant Zohans tag ze Sungicht vmb die nüwenMüntz merkten wölte, j das ouch jederman wol tun mag, ob er wil, von vns vngehindert. Aber vffden jetzgenanten nechstkünftigen sant Zohans tag sol die egenant nüw Müntz bi j vns vnd vnder vnsvnd allen den vnsern angan, also dz jederman dabi vnd damit sol markten. Doch so mugen wir vndervns selben je achtzechen alt ^ Angstcr für einen schilling nüwer Angster vnd achtzechen alt steblcr füreinen schilling nüwer ftebler Pfenning vnd dcsglich nach Marchzal je dry alt Pfenning j für zwen nüwPfenning geben vnd nemen, als vil sich des dann in sölichen markten, kouffen vnd verkouffen gebürretvntz vff die vorgcnanten nechst komenden j Wiennechten. Vnd aber darnach sullent die alten Angstervnd Stebler Pfenning, die bisher vnder vns vnd den vnsern werschaft gewesen sint, gentzlichen hin Igetan werden, Also dz si danncnhin enkein werschaft mer heissen^ noch sin füllen, Vnd dz ouch wirnoch nieman der vnsern vnd bi vns si für deHein werschaft j nemen, geben noch halten füllen indeheinerley wise. Vnd also won wir die obgenanten von Lutzern, Vre, Switz, Vnderwalden, Zugvnd von Glarus sölicher vorgcnanter > vberkomnusse mit enander wolbedacht vnd wissenklich Zngangensyen vnd dz nach vorgemeldoten, vsbescheidnen Worten mit enander haben vfgenomen, dar- > vmb soloben ouch wir alle, vnd besunder jeklich Statt vnd jeklich land für sich vnd die sinen, mit gutentrüwen vnd bi den Eiden, so wir vnsern Stetten vnd Len- > dern liplich ze Gott vnd den Heilgengesworn haben, der vorgeseiten vberkomnusse genug zetund vnd alles dz, so davon vnd darumb indisem brief geschriben j ftat, war vnd ftät ze halten vnd ze volfüren vnd von allen den vnsern warvnd stät schaffen gehalten werden vnd dawider niemer zetund; vnd ob dz wer, dz j Zeman vnder vns,wer oder weliche dz weren, dis alles oder deHein stuk besunder breche, vberfüre vnd nit stät hielte oderhalten wölte, das, ob Got wil, nicht j sol beschechen, das da jederman vnder vns bi denselben vnsernEiden mit den sinen schaffen, si darzu halten vnd wisen sol, das si gehorsam werden, genug ! tügen vndbi vorgeschribner vberkomnusse beliben vnd alles dz stät halten, das diser brief darumb wiset. Süllenvnd wellen ouch darzu sölich vnge- j horsam vnd widerspennig lüt, weliche die werint, von Zr vngehor-samkeit in diser fach, aber Zederman die sinen, straffen vnd büssen, als verr vns vnser j Eide vnd EreWisent, das si in diser fach vmb den frefel, den si getan Hand, ze straffen vnd ze büssen syen bi denvorgenanten vnsern Eiden, an widerred, ane j geuerd. Vnd her vber ze einem offnen, waren, vestenvnd stäten Vrkund aller vorgeschriben dingen vnd gedingen, das die von vns allen gctrülich gehaltenwerden, so j haben wir die vorgenanten von Lutzern, von Vre, von Switz, vo» Vnderwalden, von Zug