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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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deHeiner- j ley Zufall oder vnlust her inn zu gezogen und zu gefllgct wurde, von welichen dz were, eswere von frömdem Gold, von Silber, von Müntzen, ouch von sölichcn Mlintzcn vnd Werfchaften, alsdann hie vor begriffen sint oder in andern fachen, da mit oder da durch wir vnd die vnfern her innschaden j oder gebresten enpfachen möchten, vnd da mit man vnö bis vorgefchriben mlintz swechern wölteoder gefwechert werden möchte, dz wir dar vmb vnd in allen andern fachen, die vnö her inn möchtenZufallen, wir alle vnd befunder mugent einander» ervordern vnd ermanen, mit boten oder mit j briefenals dik dz ze schulden kumt, darumb ze tagen ze komen. Vnd wclich Statt oder Land vnder vnö vmbsölich fachen vnö, die andern Eidgenossen, ze tagen manet, fol vnd mag den tag verkünden in vnscr Stettvnd Lender in der Eidgenosschaft, in welich end sy dann der tag bedunkt komlich j vnd gelegen sin. Abervmb fachen, die vns die vorbenanten Eidgenossen von diser vnser Müntz vnd Werung wegen allein antreffvnd nicht von frömden Lüten als vorstat, da fol vnd mag aber feklich Statt vnd Land vnder vnS, diendann sölicher schad fürkame, vnö die andern Eidgenossen alle ouch dar- j vmb ze tagen ervordern vndManen an die ftett oder in die Lender, da dann der schad vfgestanden vnd gelegen were, vnd niendertanderöwa hin, vmb dz man dafelbS mit derselben Statt oder Land von des schadenö oder gebrcstenswegen bester eigenlicher gereden vnd den verkomm muge. j Doch her inn vfgenomen vmb dz gelt zeversuchen, dz sol man tun ze Zürich vnd ze Lutzern von dem stok vnd niendert anderöwa alö Vor-bescheiden ist. Ze sölichen tagen wir die vorgenanten Eidgenossen alle vnd besundcr durch vnser erbernVotten komen vnd die leisten stillen an den enden, j dahin sy vnö nach vorgemelten Worten verküntwerdent, wie dik dz ze schulden kunt, vnd daselbö alle vorgeschribnen fachen ansechen vnd die eigenlichenbetrachten, waö nach gelegenheit der fach darzu ze tun sye, sölichen schaden, der vnö also anligend wurde,ze verkomm; vnd weö wir vnö dann, j alle oder der merteil vnder vnö, vmb deHein fach vnö in disersuch bertirent, erkennent oder vfnemen, daby sol dz aber bestan vnd beliben vnd sullent ouch deö einander(gehorsam sin) by vnsern guten trtiwen an widerred, an geuerd. Wir die vorgenanten von Lutzern, Vre,Switz, Vnder- j walden, Zug vnd von Glaruö bekennen vnd veriechen ouch wissentlich, alö die vor-genannten vnser guten frtind vnd lieben Eidgenossen, die von Zürich, vnö ze lieb von vnser stissigenbette wegen, ouch durch gemeineö landeö nutz vnd fromm, vorgenant Müntz vnd werfchaft mit vnö2ngangen j sint vnd ouch die nach vorgemeldeten Worten vfgenomen Hand, dz dieselben vnser Eidgenossenvon Zürich dz alleö getan vnd Znen selben dar inn vorbehept Hand, nach dem vnd sy ir Müntz vnd dieberlikeit herbracht vnd gen vnö in den geswornen bund bracht Hand, dz daö alleö ^ Znen sol gentzlichun den vnd an allen andern Zren fryheitm vnd Rechtungen, an Zrem alten Hcrkomen vnvergriffenlichvnd vnschedlich sin, alö dieselben vnser Eidgenossen von Zürich Znen selben dz mit vsbescheidnen Wortenvßgelassm vnd vorbehept Hand. Deögelichen sol ouch j vnö den fetzgenanten Eidgenossen von Lutzern,von Vre, von Switz, von Vnderwalden, von Zug vnd von Glaruö diö vberkomnusse vnö vnd dm vnsrn«n vnsern fryheiten vnd Rechtungen gentzlichen vnvergriffenlich vnd vnschedlich sin, alö wir vnö selbendz ouch haben vorbehept. Doch j allwegen mit namen, dz diö müntzm vnd werschaften bestan vnd gehaltenfüllen werden, alö wir die mit einander haben vfgenomen vnd versprochen ze halten, alö dann hievoreigenlich ist verschriben, alles an geuerd. Vnd her über ze einem offenen, waren, vesten vnd statten fVrkund aller vorgefchribner dingen vnd gelungen, dz die von vnö allen getrüwlich gehalten werden, >oHuben wir, die vorgenanten von Zürich, von Lucern, von Vre, von Switz, von Vnderwalden, von Zugvnd von Glaruö, vnser fekliche Statt vnd Land Zr gemein Stett vnd Lands j Znsigel an dise brief zwen