Zuli 1477.
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Der fachen halb ist ein lag gesetzt gen Lutzern, vss Zinßlag ze nacht an der herperg zesind nachUser lieben frowen tag nativitatiö (!1. September) wyter ze handeln.
Sin gnad begert diß alles in geheimd zebehalten byS zu end vnd befchliessunq der ding, vnd deruugenomnen burger vnd landtlut sinen gnaden zugehörende hinflir mussig zegend vnd abzestellen."
Dieser Abschied trägt kein anderes Datum als Innsbruck t 477. Der Abschied vom 2. Juli (899) « setzt abersest, das; die Boten der Eidgenossen am 13. Juli zu Feldkirch eintreffen sollen, um sich von da zum Herzog (nachInnsbruck) zu begeben. Der Abschied vom 10. September (914) I> setzt die Berathung des aus Fcldtirch mitgebrach-ten Entwurfs auf den 30. September Nachts, d. h. 1. Octobcr, fest. Der Abschied vom 2. Octobcr (915) giebtdie Discnssion. Dem abstehenden Abschied 905 geht voran ein Conccpt der ewigen Bereinigung, welche den 13. Octobcrhernach von Zürich, Bern, Luccrn, Uri und Solothnrn, am 2«:. Januar 1473 dann auch von Schwyz, Untcrwaldcn,Zug und Glarus mit Herzog Sigmund abgeschlossen wurde. Das Conccpt ist auf alle acht Orte und Solothnrn gestelltund mit Vorbehalt der Schreibweise derjenigen Fassung wörtlich gleichlautend, welche die ewige Vereinigung vom13. Octobcr hernach (Abschied 910) und auch die Beitrittserklärung von Schwyz, Untcrwaldcn, Zng und Glarusvoni 20. Jänner 1478 (s. Bd. III. 1. S. 005 ff.) erhalten hat; nur enthält das Conccpt eine von beiden Urkundenabweichende Bestimmung bezüglich des Soldes. Während es nämlich in den Urkunden heißt: „Vmb Iren Sold, denvnscrn zugebend, wie das von vns bcschcch, ob die gcschcfft vnscr oder vnser erben wcren", und: „Vmb den sold vnscrgnediger Herr von Ocsterrich vnd sincr gnaden erben vns den zu geben, wie wir den einander in vnsern lendcrn geben,so wir in vnscrn eigen gcschcfftcn krieg haben" — heißt es im Conccpt: „In Iren cost vnd liffrnng der Spis ancsold" und: „In vnsers gncdigcn Herrn von Oestcrrich vnd siner gnaden erben cost vnd liffrnng der Spis ane Sold."(Siehe Absch. 914 I«. 915 n.) Dann ist zu Ende des ConccptS der Entwurf für die darin vorgesehene AnnahmS-erklärung der österreichischen Städte beigefügt, folgendermaßen lautend:
„Wir Bürgermeister vnd Räte vnd die gantz gemeinde zu N. bekennen vnd tund kund offcnlich mit discm brieff,"ls dann der durchlüchtig hochgeborn fürst vnd Herr, Hertzog Sigmund, Hcrtzog zu Ocsterrich, zu Stir, zu Kerndcnvnd zc Crain, graue zu Tirol zc., vnscr gnediger Herr, des; ersten in ein ewig vnd loblich bcricht durch den allcrcristcn-üchsten küng Ludwigen zu Frankrich, vnscrn gncdigistcn Herrn, zwüschcn dem genanten vnserm gncdigcn Herrn vonOcsterrich an einem, vnd den Strengen, vcstcn, ersamen vnd fürsichtigen wiscn gemeiner Eidgnoßschaft von Stettenvnd lendern, mit namcn Zürich, Bern, Lntzcrn, Vre, Switz, Vndcrwalden ob vnd nid dem Kcrndwald, Zug vnd dasvsser ampt daselbs zu Zug, Glarus vnd Solotorn, an dem andern teil, gemacht, vnd darnach jetz in ein ewige cynnngvnd vcrstentnuß mit Inen Jngangcn ist, daz wir vnd vnscr nachkamen by den cidcn, Pflicht vnd crcn, so wir dem ob-genantcn vnserm gncdigcn Herrn von Ocsterrich getan haben vnd schuldig sind, dieselben obgerürtcn bcricht, vcrcinungvnd vcrstcntnnß lutcr, volkomcnlich vnd gctrnwlich in allen puncten vnd artikcln mit demselben unscrm gncdigcn Herrnvnd sincr gnaden erben gegen den obgcnanntcn Eidgenossen von Stetten vnd lendcrn halten vnd der crbcrlich nach-kamen wellen, doch vnserm oftgcnantcn gncdigcn Herrn von Ocsterrich vnd sincr gnaden Erben an Jr fürstlichen Ober-sten sust j„ a„dcnveg allzit vnvcrgriffcnlich vnd anc schaden, alles gctrüwlich vnd anc gcvcrdc. Vnd des; zu einemwaren, vcstcn vnd ewigen Vrkund, so haben wir, die obgcnantcn Bürgermeister vnd Räte vnd die Bürger, gcmeinlichvnscr Stctte Jnsigcl offcnlich an discn brieff gehenkt, der geben ist" zc. zc.