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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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642
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g4Z Januar l477.

gewesen sind, Krieg gegen Mailand zu erheben, so hat man in Ansehung unsere» schweren Kriege» undanderer Dinge, mit denen wir jetzt nach dem Tode de» Herzog» von Burgund zu thun Kaden, ^schloffen, mit denen von Uri, Zug n. s. w. zu reden, sie möchten die Sachen gütlich anstehen lassen,bi» sich unsere Sachen zu Gutem schicken; dann wolle man gemeinsam rathschlagen und gerne nzhelfen, daß die Leute von Uri und andere Eidgenossen zu ihrem Rechte gelangen, r. Da beide S»aBern und Lucern gemeinen Eidgenossen diesen Tag gesetzt hatten, um einen Kriegözug nach Oberburg»zu berathcn, weil nach dem Tode de» Herzog» die Sache nun vortheilkaft und zeitgemäß erscheine, dar«aber die von Bern auf Werbung Simon» von Eleron und anderer Burgunder auf Sonntag nach 'eonvorzinni» (2K. Januar) einen Tag nach Neuenbürg gesetzt haben, so haben die Orte dikßfggeantwortet, wie folgt: Zürich: Der Zug erscheine jetzt schon der Jahreszeit wegen nicht zwrckma .um so weniger aber noch, weil zu besorgen sei, der König von Frankreich werde sich al» ein Erbe de»de» Landes annehmen und in Folge dessen möchte un» Eidgenossen an der täkrlichen Pension vom ^Eintrag erwachsen, auch au» andern Gründen; doch gefiele Zürich, daß Bern oder andere VermittleSache zur Hand nähmen und auf dem Wege freundlicher Taqleistunqrn oder auf andere Weift tramöchten, für die Eidgenossen etwa eine Suinme Gelbe» oder andere Vortheile zu erhalten. Do »">»einen Tag angesetzt hatte, so hofft der Bote von Zürich, seine Herren werden denselben deschicken,

E» stehen zwei Wege offen : der eine, den Zug zu thun, der andere, den Tag zu Neuenbürg zu ^ 'doch hoffe Bern, „ob man den tag such, da werde ctwz anbracht, dz ob Got wil, zu gar gutemvnd vnser aller nutz dienen sol, diewil doch der zug ietzmalcn kelti vnd vnwetter» halb eben hart ^were". Wenn man Bern etwa» anvertrauen wolle, so werde c» nach bestem Wissen die Sacht» ^nehmen, bi» die übrigen Eidgenossen auch dazu kommen. Freiburg und Biel w,e Bern. LucIhm hätte gefallen, den Zug zu thun, damit nicht» Aergcre» einfiele und nicht Solche, die blöder »' ^Arbeit und Kosten an diesen Krieg gewendet, den Eidgenossen nun den Nutzen vorweg näkmr»- ^hätte Dollmacht gehabt, zum Zug zu stimmen; doch da Bern seitdem den Tag angesetzt, so ^Boten da» an ihre Herren bringen; sie meinen, Luccrn werde den Tag besuchen. Uri hat keine Vollnmweder den Tag noch den Zug zuzusagen, hofft aber, der Tag werde seinerseits besucht werden.Unterwalden und Zug in gleichem Sinne wie Uri; doch bemerkt Obwalden, wenn man ftthun wolle, so soll man ihn zu Zeiten thun, ehe der König oder Andere da» Land in Besitz iftnomn chaben. Nach Glaru» soll man die Sachen schreiben, der Bote will hier bleiben und den Tag zu Ncuc"besuchen. «I. Der savoyische Bot«, Herr Urban (von Ehivron), Protonotariu« und Ab» zu St.bittet, daß die Eidgenossen am l5. Februar den Tag zu Eamrach, den der König von Frankreichfvüherm Abschied de» Hause» Savoyen und anderer Sachen wegen angesetzt hat, besuchen möchte» . ^hat dem Boten gerochen, diese» Anbringen von Ort zu Ort zu thun; inzwischen soll mäN d>c ' ^heimbringen und jede» Ort soll auf Dienstag zu Nacht nach Pauli Oonvor-iiuni-, (28. Jan»ar> ^Boten wieder zu Lucern haben, um zu entscheiden, ob man den Tag besuchen wolle oder nicht. »^ob insgemein oder durch einzelne Orte. Dem Arnold von Kleberg au» Freiburq im Sreiög»" 'man auf seine Klage, daß er zu Basel durch die Eidgenossen über erlangte Rechte seiner Pfa»^" ^entwert worden sei, Empfehlungen an den Bischof von Straßburq und dessen Räthe geben, b"»er nach Inhalt seiner erlangten Rechte bezahlt werde. 5. Die von Biel verlangen, daß man id»^die 50 (tzulden ihre» Kleinod» wegen wieder gebe, sie bei Vertheilnnq de» Gelbe» vom König