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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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628
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(Z2ft November I47K.

Discr dinge gcschicklicheit, sitdcm vnd Ir wise sind, stat in »wenn wilkilren vnd willen, darumb Jr wysien sollen! nitverachten oder vcrsmahen, erlich mittel vnd Wege zn geben. ^

Item der vorgcnant lcgat, so'ver cS an Im sin wirt, wil zn keinen zyten achten kosten noch arbeit, wand aist der will vnd meynung vnscreS allcrhciligsten Herr» vnd der kciserlichcn Maicstat, welichc zwcy hönptcrc bcdc Pthien sollcnt vor äugen haben yctz vnd zu kllnfstigen zyten vil me. Da« hinderst wort merkcnt, wann zu sine» Zmochtent »wer wirdcn vnd üwer Herren diser Worten Indenk werden. ^

Vnd das erschincn möge in keinem betrogen hat den Herrn von Burgund, bittet er vmb ein gut antwurtwas er cntlich tun sol, vss das so gross gut des sridcns nit verlorn wcrd ic., meint er, das in allen dinge" »ntitzerS sigc, denn das man in einem bcstimptcn vnd gelegnen ort einen tag setze, sittemalS das durch dendert wirt, sundcr dadurch wurde der parthicn glltikcit erkennt vnd auch crwirdikcit, so die parthicn Hand gegendem heiligen ftul, vnscrm allerheiligsten Herrn vnd der kciserlichcn Maicstat." ^ ^

1476, 6. November (Mittwoch nach Allerheiligen) in der sechsten Stunde Bormittag». Handberichtet ab dem Tag zu Basel: Der Herzog von Lothringen schreie um Hitlfc fttr Nancy; doch habe man stwzu behandeln verschoben und Sonntag früh einen Doctor in einem Spitzschiffc dm Rhein hinunter gen ^ ^»ach den päpstlichen und kaiserlichen (Gesandten geschickt, um diese mit Geleit hcrzusertigcn; sie seien aber 'angelangt und man zweifle, ob sie kommen. Auch zu dem Markgrafen sei gesendet u. s. w. (SolothurnerDenkwürdigkeiten Bd. V.)

«S4

Plessis bei Tours. 147«, Z. November.

v»rn.

König Ludwig Xl. urkundet mit Berufung aus einen von Bern erhaltenen Gtgenbrief, daß ^Bündnis) mit den Eidgenossen, ungeachtet der in letzter,,, enthaltenen Reservation des Hauses 6""°^seiner Verbindung mit dem Hause Savoyen vorgehen soll, wie Bern auch seinerseits den Vorzug ^französischen Bundes erklärt habe. — Beilage litt.

«SS.

Lucern. 147«, II. November (vfs ian, Mar»»,ag).

r»c«rn, Lu<«ri«r Absaled«, N. 7S,

Htter

Boten: Zürich. Meister Widmer. Lucern. Peter Ruft, Schultheiß; Peter Tainma»"'von Meggen. Uri. Hans Jmhof, Schreiber. Unterwaldcn. Ammann Zimmermann; Arnold V)"'

Man ist zu Rath geworden, einen freundlichen Tag nach Zug zu setzen und zu versuchen, d>cden Parteien (die Stadt und daö äußere Amt) zu vereinigen; wenn das nicht möglich sei, sie zu bewc ^ihren Streit auf eineS der vier obqenannten Orte zu Recht zu setzen. Diesen RatkschlagBoten heimbringen und Jedermann soll seine Entschließung nach Lucern schreiben. Stimmen diediesem Vorschlag bei, so soll Lucern den Tag nach Zug ansetzen, „dann die Batten bedunckt, dz n>