ßl)2 Juli und August l47li.
Herr Caspar von Hertcnftein, Ritter; HaSfurter. Vre-. HanS im Hoff. Switz: AmmanVnderwalden. Amman Heinzli. Zug: Amman Pten. GlariS: Vogt Schidle (Tschud>.^.thurn: Der Hauptmann; der Stadtschriber. Friburq im Ucchtland: Herr Rudolf vonRitter, Schultheiß; Herr Peter FuchSny (von Faucigny), Ritter; zwenn rcnner. Der Aptvon l.r ^Der Graf von Gryerö. Die künqlich Bottschafft: Der Amiral; der bischof vonPresident von Dolos?; der Herr von Berissy; Magister Bodo, SecretariuS; Brarefin, HuubSaffoy: Der Bischof von Genf; der Herr von Tvanneu; der Herr von Ramscr Anthomca. - ^Peter von Wierie; Herr Peter Varodi; der Commentbur von Escheweß; der Graf von Scwlo.«litur epizcnpi lüoh^nnen'iiz: ^chiornlus opisrnpi; HanS von Eschpengven, Hoffmeisttr." ^
tt. „DeS ersten weift menklich sinen obern wol zu erzellcn die grossen trüw, nn'ig vnd ^der frumm fürst, der Hertzog von Lothringen, vnd Her Wilhelm Hertter, Ritter, von mino äHerrn von OesterrichS wegen, vnd min Herr der Graf von GrverS vff sölichem vorberürtcn tag ^ ^dem HuS Safoy vnd gemeinen cvdgnosscn vnd pundqnossen ane alles verdriessen derstentniS von dem selben surften so gar gütlich begert, Inhalt der Copvcn, der sol an aller teillcnvnd obern gebracht vnd daruf antwurt vff zit vnd tag, als hernach stat, geben vnd darin dedaclü u ^die groß trüw des vorbcrürten fürstcn vnd daS min Herren die Evdgnossen durch söllich ue»e> ^keinen last tomcn wittcr, denn sy vor sind." I». Die Boten dcö Königs von Frankreich babc»^ ^Versicherung gnädigster Gesinnung des Königs gegen die Eidgenossen, folgendes Anbringen getba"der Herzog von Burgund ein Störer und Bctrüber alles Friedens sei, so wolle der König, ^ ^Eidgenossen und ihren Zugewandten gefiele, den Herzog ohne Aufhören mit 20,000 Mann ^ ^ 5^helfen, seinerseits dasselbe thun und den Krieg nach Flandern und an andere Ende tragen, ' ^König von England bewegen, von unten her anzugreifen, damit der Herzog ganz vertrug» ^die eroberten Lande anerbiete er getreulich zu thcilen. Darauf ist geantwortet: Gemeine 'und ihre Zugewandten seien dem König zu Ehren in diesen Krieg getreten und haben ihrerst^ ^zum dritten Male den Herzog männlich bekämpft, allcö mit großen Kosten, deßkalb seiuothwendig, den Krieg weiter zu führen; sie seien >n täglichen Anschlägen, gegen den ,n>n
Zug zu thun, nach Gefallen ihrer Herren und Obern, und cS würde ihnen wohl gefallen, ^citsauch der König mit den Seinen, wie Anfangs sein Wille gewesen, in den Krieg treten undallen Fleiß darauf verwenden würde. 2. Ferner bat die französische Gesandtschast angebracht „ve" ^cnvon Safoy wegen, das wider min Herren die Evdgnossen gar treffelich gehandelt vnd diehatt, das min Herren die eydqnossen in solichcr Buntnuß vorbehalten vnd Im deSdeS glichen well er gegen Inen berwidcrum ouch thun vnd sv vor allen sinen Buntgnossm gu"
Inen des ouch DrkantnuS geben". Antwort . Die von Bern und Freiburq seien allein m vonnisse mit Savoyen begriffen, sie mögen dießfallö nach ihrem Gefallen handeln, Der ein
Frankreich hat geredet: Die Stadt Genf sei für den König und die Eidgenossen wichtig,
Rigel der land"; sollte der Herzog von Burgund sie in seine Gewalt bringen, so möchte e ^Thcilen „übel erschiessen"; er meine, Genf sollte von den Eidgenossen besetzt werden; man wer ..Wege finden, daß die Eidgenossen durch diese Besehung nicht mit Kosten beladen werden-„ES sy der Ehdgnossen gut geuallen, daS der Küng sollichs nach notturft besetz, denn eö 2M ^sy"; doch soll Jedermann daS heimbringen und auf nachbcftimmtcm Tag eine Antwort geben,