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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 1476.

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an lib vnd gut gestrafft werden. Vnd sömlichen cid sollen tun die Priester, so im veld gesin sint, vor ircn ober« vndouch al soldncr, knecht, karer, siiumer vnd friheit, desglich die frouwcn, so im veld gesin sint.

Item vnd wz jcgklichcr old jcgklichc in die bittt lcitt vnd hcrftir gibt, dz soll alles cigcnlich in gcschrisft gcuomcnmit namen, wer dz gibt old wz ieman gibt. DeSglich, ob ieman den andern leidet, dz sömlichs ouch ordenlich ingeschrift gesetzt, damit nlltzit verschlagen vnd jederman bcschcch dz, so billich, götlich vnd recht sig; vnd ein icgklichcraniptman vnd vogt sol söinlich gut vnd geschriftcn zu sincn Händen nemen vnd dz als obstat sincr oberkeit antworten,ouch by dem cid, trllwlich vnd vngefärlich."

Lneern. R47K, A. Juni (Mittwoch po»<. rontsoost«).

TtaatSarchtv L»cern: Lucerner Abschiede, Ii. K8.

Boten: Zürich. Heinrich Mist, Bürgermeister. Bern. Niclnus von Scharnachthal, Ritter; Bar-tholomaus Hubcr. Uri. Ammann Püntiner und der Landschreiber. Schwyz. Cunrad Zacob, Ammann.Unterwalden. Claus von Einwil, Ammann; Hans Amblil. Zug. Hans Schiffly. Lucern. PeterRust, Schultheiß; Caspar von Hertenstein und Heinrich Hasfurtcr, Altschulthcißen.

». Auf Dienstag zu Nacht nach Ovrpori« (Ziristi (18. Juni) sollen Schultheiß Haösurter von Lucernund Ammann Dietrich (In der Halden) von Schwyz mit einer Botschaft von Zürich bei dem von Hcwen,der einen freundlichen Tag gegen den von Lupfen hat, zu Conftanz sein und sollen von unser aller wegenihren Streit gutlich schlichten helfen. I». Dem Meister Niclaus, Schulmeister zu Münster, soll maneine Empfehlung an den österreichischen Landvogt geben, damit er seinen Freunden von Neuenbürg inihren Sachen gnadig sei. «». An Graf Eberhard von Württemberg wird geschrieben, daß er die vonRothweil, welche er gefangen hat, loslassen und sich mit ihnen der Streitigkeiten um den Wildbannwegen freundlich vergleichen möchte. Dem österreichischen Landvogt und denen von Frciburg undVillingen wird Rothweil zu getreuem Aufsehen empfohlen. «?. Dem Herrn Heinrich Göldli, Ritter,wird ein Fürdernißbrief an die von Constanz gegeben, des Erbfalls wegen, den er dort zu verhandelnHot. Die von Bern haben angebracht, der Herzog von Burgund habe sich erhoben lind sich ihnengenähert; sie wollen ihm entgegenzichen und ihm Widerstand thun, und begehren unsere Hülfe. Dassott Jedermann heimbringen lind auf Freitag zu Nacht nach tA>rp«ri» schritt, (14. Juni) zu Lucernin Betreff eines Zuges Antwort geben. Dem österreichischen Landvogt wird geschrieben, er möchtesorgen, daß der Falkenstein, den er gefangen hat, seinen manigfaltigcn Ucbelthaten nach bestraft und nichtlosgelassen werde. Auch ist dem Landvogt die Klage des Hauptmanns von Mümpelgard, daß seinearmen Leute beschädigt lind gefangen werden, mitgetheilt, mit freundlichem Ersuchen, solches abzustellen.

Auf St. Alexiustag (17. Juli) soll man wieder zu Lucern sein, um auf das Begehren deS Herzogsbon Lothringen Antwort zu geben. Man soll die Fürsten und Städte der Vereinigung auf einen Tagnach Baden beschreiben, um mit ihnen diese Antwort zu berathcn.

Dazu: Schreiben der Eidgenossen an Abt Ulrich von St. Galle», >1. >l. 7. Juni (Freitag j.ott ^oittoi-o«^),das; er seinen Zusatz von -75. Mann sofort nach Frciburg schicke, und Schreibe» LuccrnS im Name» der Eidgenossenan denselben, .1. ck. t.7. Juni, die Aufforderung enthaltend, eiligst mit seinem Hauptpanner nach Mutten zu ziehen.(StiftSarchiv S t. Gallen.)