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April 1476.
mit aller zurüstnng vnd grossem costeu tund, bcstcrkcn vnd besetzen. Das alle« motten mir invcr brüderlichen lic >cvnvcrtiint nit lassen, mit gar ernstlicher bitt, so ir vnscr trcfscnlich »otdurst mit tiwcr grossen Vernunft mol bedenle»,söllichö sclbS zn herzen zu setzen, Umcrn hilslichcn Millen gegen vnS zu rcttung vnd stcrkc darzubieten vnd darin zct»» 'als Ir v»S in crast vnscr Ptlnd, darin mir vnd die vnscrn gcvassct, pslichtig vnd mir nit zmincln, selb» insind, billich zu beschcchcn, vnd ouch mir alzit gegen tlch, itmcrn landen, litten vnd zugcwantcn gcwont haben vnGot mit cmiclichc» tu» Mellen. Dann mo das vcrinclt Stoß verlassen, so möcht nienian gcwcndcn vnscr vorSlosi vnd Stctt mcrcn ganz in Zerstörung gcricht, vnscr vcilcr kouss ab, vnd vnscr» vindcn sölichcr vfscnthalt, daS >' ^des z» cmigcnl schad vnd abgang murdcn gcmiscn »c. ,c. Datinn sncll vss den heiligen hoch donrstag nuno .(Staatöarä)iv Lnccrn, Acten: Burgundcrkricg.) — Ebendaselbst finden sich noch weitere hieraus bcM" ^Mahnbricsc Berns vom 12. Juni (Mittwoch vor Oor^ori» LlwisU), II. Juni (^oi-porm 6Iirist>),
(Montag nach (loi^oris Lkribti).
Lucern. 2^ April (Mittwoch nach St. Jörgentaft).
Etaattarchiv Vucern l Lucernkr Abs»I»be, st. KV t». ANg«m«ine Abschiede, II, t?7.
Boten: Zürich. Zunftmeister TachclShoser. Bern. NiclauS von Scharnachthal, Ritter; ^Tittlingcr. Lnccrn. Heinrich HaSfurter und CaSpar von Hcrtenstcin, Altschultheißen; Peter Tun»"''Hanö Fcer. Uri. Werner Lusser; Jost Zmhof. Schwyz. Ulrich Abyberg. Unterwalden. An"'""'Heinzli; Ammann Ambül; Heinrich Wirz. Zug. Der LandiS und Heinrich Frey. GlaruS.
Blum; Werner Rietlcr. Basel. Heinrich Jselin; Heinrich Zcigler. Freidurg. Jacob Bugniet. ^ .thurn. Der Stadtschreiber und Hanö Stölli. Biel. Venncr Göifsi. Colmar. Werner von A?"'Abt von St. Gallen. Meister Cunrad. Stadt St. Gallen. Ulrich Farnbülcr.
«oll ina"
Der Gefangenen zu Rheinau wegen, derer wegen man denen von Ulm Tag gesetzt hat, G" ^dem Landvoqt und dem von Landeck schreiben, sie möchten zu dem Rechttäg ebenfalls kommen, d>'selbe bereitö angesetzt sei und man ihn denen von Ulm nicht wieder abkündcn möge. I». Der ssicrrc>^"Landvoqt, Graf von Thierstein, hatte geschrieben, eS seien mit ihm etliche Knechte aus der E«d^" ^schaft zu Hcricourt gewesen, welche daö heilige Sacrament verunchret hätten. Man soll daher 'd'" ^dem Ritter Raymond schreiben, sie möchten uns die Namen derselben zu wissen thun, damitstrafen können. «». Da der Sträfilcr, welchen die Gesellen von Schwyz und Andere verklagt ' ^als hätte er in Lothringen Verräthcrei gegen sie geübt, der Eidgenossen Geleit zu Baden tn'^ ^man ihm da „mit der Hant am lib mit tun", doch wenn die Gesellen ihn anderSwo in derschaft betreten, so mögen sie ihn zu Recht anfallen und wo sie dieses thun, da soll man ihn"' ''Recht ergehen lassen. «I. Die Kornkaufcr von Uri beklagen sich über die auf vorigem Tage f^'^fOrdnung, wonach ihnen nicht mehr denn 4 Mütt schweres Gut und 1 Viertel FaßmiS über de" ^hinein zu führen erlaubt wurde. Man hnt auf ihre Bitte die Ordnung dahin abgeändert, daß ^Kornkäufer von Uri und Lucern jeder wöchentlich li Mütt schweres Gut und 1 Viertel FaßmiS kansi ^und über den See nach Uri führen mögen; auch mögen die von Uri, Einer für den Andern, d" ^nicht zu Markt kommen mag, so viel kaufen, als Einer olme Gefährde für seinen wöchentliche"bedarf nöthig hat. Die Kornkäuser von Uri, Luccrn, Schwyz und Unterwalden sotten, jeder vor sc"'