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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
Seite
576
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S76 December 1475.

auf Bitte der Eidgenossen davon abgestanden ist, hat von Herrn Caspar Reistlin, dem ste jetzt gelic^ist, für Vergütung seiner Kosten um der Eidgenossen willen nicht mehr denn 15 Gulden verlangt,dieser ihm bis Lichtmeß zahlen soll. Dessen will man ihm bei vorkommender Gelegenheit srcun ^gedenken. ». Dem Laurin und dem Kündig von Aug hat man ihrer Streitigkeiten wegen Tagdie Eidgenossen gegeben, sobald sie wieder nach Lucern kommen. Zedermann soll seinen Boten Vouwgeben, in Sachen zu handeln, v. Der Vogt im Thurgau soll sich erkundigen, was für eine Bcwaües mit den Lehen zu Weinfelden habe, auch wann Herzog Albrecht von Oesterreich mit Tod abgcga»sei. WaS er erfährt, daö soll er wieder an die Boten bringen. «. Der schandlichen Todtschlägc ^welche nach dem Berichte des Landvogts im Thurgau geschehen sind, soll man heimbringen und zu - 'werden, wie man solchen schändlichen TodtschlÄgen und Bübereien an dem und andern Ortenwolle, x. Nach Constanz wird geschrieben, es solle gegen unchrbare Todtschlägc, Diebstähle und aUebelthaten, die im Thurgau vorkommen, strenger verfahren, ansonst werden die Eidgenossen silbisorgen, daß Biederleute daselbst ihres LeibcS und Gutes sicher seien. ) . Herrn Bilgeri von ^wird geschrieben, er soll dem Heinrich von Boswil zu Recht stehen nach Maßgabe der Richtunguns und der Herrschaft Oesterreich.

Der Abschied in der Tschndischcn Sammlung enthält nur die Artikel «. b. ?» Ii. I, ».

KT«

Zürich. R47S, TK. December <St. Stephan-mg).

Tag der Eidgenossen und der Niedern Vereinigung zum Entscheid über den Vorschlag eines

stillstandS mit Burgund, der auf dem Tag zu Neuenbürg gemacht worden war. Die Acten s^"

^ h. »ach

Vergleiche oben Abschied »25 «. Auch ein Schreiben Berns ü. ü. Steffani (26. December) 1476 t - ^burgnndischcr Zeitrechnung) (Deutsches Missivenbuch v. 665) an Bartholomäus Hubcr, bcruischcnzu Zürich - Simon von Clcron sei zum Herzog von Burgund geritten, um ihm zu melden, waS z" ^^istverhandelt worden sei; er gebe aber nicht tröstliche Nachrichten. Alle Anzeichen deuten auf die bevorsteht»^ ^ ^des Herzogs in Hochburgnnd und die aus Neujahr zu erwartende Eröffnung der Feindseligkeiten. Hubcr soll ' ^Eidgenossen sagen und sie mahnen, sich gerüstet zu halten; besonders aber soll sich der Herzog Sigmund vonals der Hauptfächer zum Krieg in Vcrfasinng setzen. Bern schreibt an Herzog Sigmund 3. Januar 14««' ^^jcd«7«, 678): Markgras Rudolf von Höchberg habe Bern die Antwort des burgundischcn Herzogs aus bc» ^r<von Neuenbürg bezüglich dcS projcctirtcn dreimonatlichen Waffenstillstands mitgcthcilt; er sei nicht geneigt, »»Handlungen einzutreten, c« sei denn, er werde zuvorbcwcrt", d. h. in den Besitz dcS ihm Entrissenengesetzt. Der Tag zu Zürich vom 26. December 14 75, war also jedenfalls erfolglos. Damit stimmt a»ein, was Schilling S. 25,8, Wnrstiscn S. 477 darüber berichten; jedoch stehe bei Zellwcgcr, ^hlUrkunden, Nro. 477 den Waffenstillstand, welcher zwischen Herzog Carl von Burgund und seinen Anhänge^scitS, Herzog Sigmund für sich und seine Verbündeten andererseits, vom I. Januar bis 1. April 1476 al'gN ^worden sein soll. Unter den Verbündeten Sigmunds werden u. a. genannt der Bischof zu Sitten, der -H«:Lothringen, die Grasschaft Mümpclgard, die grosimächtigcn Gemeindeu des großen Bundes oberdc»Lande, die Bischöfe und Städte von Straßburg und Basel, die Städte Colmar, Schlcttstadt, Obcrchcichc»». ^scröbcrg ,c. -c. Der Act, wie cr bei Zellwcgcr a. a. O. vorliegt, scheint übrigen« nichts anderes als cm 7-