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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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April 1475.

Lucern. 147.?, TT. April (Samstag vor

^taa»»arektv Vucern: Lureriier Abschied», II, w k.

t». Herr Hans von Toggenburg berichtet, was er unsertwegen mit dem Kaiser geredet habt lwaS deö Kaisers Wille sei. Er räth uns sehr, den Schein des Ungehorsams zu vermeiden undVolk, sei es auch nur 1000 Mann, zu schicken. In diesem Falle, glaube er, wiirden unS untere oheiten bestätigt werden und anderes Gute unS begegnen. I».Dann von der graucschast 8^""'^,,.wegen, als er fürdrung an Hertzoq Sigmunden beqcrt, 2m willen zegeben, so wölle vnscr ,

keyser, Zn zu der psandung derselben qraffschaft, souil dz denen von Costenz zustat, kommen 'Vff daö hat man Zm gütlich gedankt vnd Im qeantwurt, man wolle die ding heimbringen. ^Betreff deö Zuges, welchen die von Bern und Solothurn gegen Pontarlier qethan und wozualle zu Hülfe gemahnt und gebeten haben, antworten die Eidgenossen, nachdem sie daS Begehet"gebracht, folgendermaßen: Zürich: Da die Knechte von Pontarlier mit Ehren und mit aewehrtn 'abgezogen seien und auf dem Tag zu Zürich zu Mittefasten unS eine Beisteuer zu diesemAussicht gestellt worden sei, so hätten sie sich verschen, Bern hätte nicht so eilfertig gehandeltdadurch zu Hauptfächern des Krieges gemacht, sondern vorerst der Eidgenossen Rath eingeholt.und in Betrachtung der wcitauSsehenden Folgen wolle Zürich vor der Hand keinen Zug thun,die Eidgenossen gemeinlich thun, dem wolle eS sich auch nicht entziehen. Uri ist eben dieserund bemerkt dazu, cS scheine ihm unbillig und bekümmere eS, daß ein einzelnes Ort, ohne der ^Willen und Rath, einen solchen KrieqSzug vornehme, wozu alle Andern Leib und Gut sehe" ^ ^ES sei zu besorgen, daß solches in die Länge unS nicht wohl bekommen möchte. Zudem ^

Warnung des Herzogs von Mailand wegen zu, so daß es die Seinen nicht entbehren könne; wen"alle Eidgenossen sich zu einem Zug vereinigten, so würde auch Uri nach seinem Vermögenseien sie aber nicht einhellig, so wolle Uri nirgendhin ziehen. Schwyz: Weil die Knechte mit n

mit gewehrter Hand von Pontarlier abgezogen, so hätten die Bcrner -c. billig ebenfalls z""'sollen. ES gefiele denen von Schwyz, daß man noch jetzt bei Bern den Rückzug zu bewirkendann gemeinsam zu Rath würde, waS zu thun sei. Einhelligkeit sei unS noch ftetö wohl bck»" ^was gemeine Eidgenossen thun, wolle eS auch thun. Unterwaldcn: Ihnen gefalle dienicht. Sie wären auch Wittens gewesen, den Knechten nach Pontarlier Hülfe zu schicken, wen" ^abgezogen wären. Man sei längst übereingekommen, daß kein Ort einen solchen Zug thun l^l, ^aller Orte gemeinen Rath. Auch wissen sie nichts Anderes, als daß der Krieg des Fürstenreich >e> und daß er den Eidgenossen für die Theilnahme an demselben seinen Sold geben sollte, ^Richtung das ausweise. Unter diesen Umständen gefalle ihnen, eine Botschaft zu den Berncrn ^und dieselben zu bitten, wieder heimzuziehen. Dann möge man ferner zu Rath werden, waS mau tb""Vorderhand werde Unterwalden nicht ausziehen, sondern heimbringen, was auf diesem Tag ^werde. Zug antwortet wie Unterwalden : Die Orte, welche mit Bern im Bunde sind, sollten se^ ^dem Felde mahnen. Deßgleichen sollte man Andere, die ausziehen wollen, bitten, nichtüberhaupt sott man sich über die Sache berathcn, damit der Krieg uns nicht zu schwer auf dc"