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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Marz 1475.

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413: Charsrcitag (24. März) Anzeige an Lucern und Ammann Heinzli, daß eine bcrnische Botschaft nach Uuter-walden komme. S. 414: Instruction an Urban von Muhlern und Heinrich Matter, die Boten nach Untcrwaldcn:

Des ersten Inen ze erzellcn, wie dann vfs das klinglich erbictten durch sin Bottschafft vnd desglich mincnHerren den Schultheisscn, gemeinen Eidgnosscn zu nutz, fromm vnd ereil bcschechcn, gemein Eidgnossen durch ir Bot-schaft die Vcrcynung, als si denn gestellt ist, zugesagt, dieselbe ouch daruff minc Herren von Bern iil Namen allerEydgnosscn vffgcricht vnd dem Kling vcrsigclt zngcsendt vnd haben von sincn Vottcn zu Händen miiicr Herren derEidgnosscn onch eine gcnomcn."

Item das der artikcl darum begriffen, das der Kling min Herren die Eidgnosscn vnd hinwidcrumb min Herrendie Eidgnosscn den Kling in allen fridcn, richtungcn vnd bestcndcn mit dem Herzogen von Burgund oder suß einandernals sich selbs fällen versehen :c. nit hindert, dardurch min Herren die Eidgnosscn richtungen, wann Inen gcuclt, mögenvffnemcn, sundcr so ist Inen sölichs lutcr vorbehalten, doch das, so der Kling den fridcn oder bestand nit sins teilshalten wölt, so mag er vfs sinem teil tun, das In gut bcdunkt, an mincr Herren der Eidgnossen Beladnuß sölicherkriegen. Ir fällen ouch die Vcrcynung in den punctcn lutcr lassen lesen."

Ir fällen Inen ouch sagen, das min Herren von Bern mit den klmglichcn Boten darüber lutcr haben geredet,dieselben darnfs bekennt haben, das es nit andre mchnnng, dann vorbcriirt ist, beider teilten halb vfs Im hat vnddes kiingö noch Ir will nit anders ist."

Item vnd ob es not ist, so mögen Ir sagen, das min Herren von Bern sölicher liitcrung zu Vrkund vndbcsundcr Ir gemlit dester bas in ruwcn zu halten, Inen Ir bekanntmiß vnder Jrem anhangenden Jnsigel haben lassenstellen, die solle» Ir Inen, ob si das begcrcn, geben; doch sol das mit Amman Hentzlis Rat zugan vnd beschchcn."

Vnd darufs an si bcgercn, das si betrachten die alten guten triiw vnd frilntschafft, so zwlischcn mincn Herrenvnd Inen vnd allen iren vordem allzit vffrccht gestanden ist, vnd sich von mincn Herren den Eidgnosscn vnd mincnHerren von Bern nit siindcrn, vnd Inen Ir ere vnd bricff vnd Sigcl, so si nach bcuclch miner Herren der Eidgnossengemcinlich, als vorgemelt ist, dem Kling geben haben, helffcn behalten, als ouch min Herren gegen Inen, ob die SachIrhalb ein solich gestalt hctt, vngczwifclt tun wöltcn vnd st daran weder kost noch arbeit nit bcdurcn lassen. Wodann min Herren von Bern sölichs vmb si vnd ir nachkamen gemcinlich oder sunderlich verdienen, wellen si nach allemircm vermögen libs vnd guts willig sin."

Item man sol si och mancn an das schriben, so si getan vnd meinen, was si zusagen, das si das allwcgengehalten haben, da si ouch nu daran sin Wellen vnd solichcm zusagen nachkamen."

Dxitum oorain toto vonsilio.

Der Tag vom Palmsonntag findet sich auch erwähnt im Basier OffnungSbuch V. 134. Schilling,Burgundertricg S. ISO setzt ihn irrig auf Montag vor dem Palmtag.

Bern. 1475, T«. Marz.

Staatsarchiv Bern i Lateinisches Misstvenbuch, 4, ZKZ.

Empfehlungsschreiben gemeiner Eidgenossen für Bern an den Papst und die Cardinälc in Sachendes Lausanneschen Generalvicariats.

Vergleiche I. v. Müller, Geschichte der Schweiz IV. K85i.