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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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December 1474.

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dinäle. Da die Botschaft deö von Freiberg begehrt hat, man möchte diesen als Bischof anerkennen, er werdeuns viel Gutes thun und die Vereinigung, welche Bischof Hermann selig mit uns gehabt, erneuern, hatman geantwortet, die Späne seien uns leid und wir wollten wohl, daß sie nach Billigkeit ausgetragenwären; man danke ihr ft'ir ihr freundliches Anerbieten und werde es an die Obrigkeiten heimbringen.>». Man verwendet sich bei der Stadt Memmingen für Ulrich Hetzet von Bremgarten, v. WegenSt. Wolfgang und der neuen Capelle zu Hüncnberg will man denen von Zug auf ihr Begehren einenFürdernißbrief an den Papst geben.

Zu ». Das Schreiben an den Papst steht abschriftlich im Luccrncr Abschicdcband U. Fol. 30. Schonam 14. Octobcr (Freitag vor St. Galt) hatte Herzog Sigmund von Oesterreich aus Fcldkirch den Hiltbrand Nasp,seinen Hofmarschall, Pfleger zu Landcck und Vogt zu Lauffcnbcrg,wegen Ludwig von Frcibcrg, dem Bcstätctcn vonConstanz, seinem Nathc", an die Eidgenossen abgeordnet. (Original aus Papier im Sta atSarchiv Luccrn, Actendeutsches Reich. Oesterreich.)

VVR.

Paris. H47S, T Januar.

Staatsarchiv Bern.

». Urkunde Ludwigs XI. über feine Vereinigung mit den Eidgenossen und den Städten Freiburgund Solothurn, vorzüglich gegen den Herzog von Burgund. Beilage U4. (S. oben Abschied 7«5.)

I». Erklärung König Ludwigs bezüglich des neuerdings an ihn gebrachten Artikels der ewigenRichtung zwischen den Eidgenossen und Herzog Sigmund, welcher Artikel die Verpflichtung aller Erbendes letztern stipulirt. Beilage ZZ.

Diese beiden Briefe tragen nach der französischen Zeitrechnung, wo das Jahr auf Ostern anfängt und endet,noch die Jahrzahl 1474. Vergleiche dazu Zellwcgcr, Versuch Uber die wahren Griindc des burgundischcn Krieges,im Archiv der schweizerischen geschichtforschcndcn Gesellschaft V. S. 53, Note !»4.

Am gleichen 2. Januar 14 75, stellte König Ludwig den PensionSbrief für den Herzog Sigmund von Oesterreichaus (siehe Ollmol, Nonumonta lialisburxioa I. Seite 280), ferner die Kommission «lu xranck sooau auKonvral llrixonnob pour lairo siazmr annuollvmvnt In sommo <1u 20,000 livros pur lormo <I» xonsion auxliguvs »uissos bei Oomminvs-I^vn^Iot III. 378, in Folge deren dann durch Gratian Favre, Courcellcs undNiclaus von Diesibach am 0. April darnach zu Bern der Pensioncnrodcl aufgerichtet wurde (siehe unten). Dar-aufhin wurden die Pensioncnbricfe für die einzelnen Orte ausgefertigt. Derjenige von Zitrich, ck. cl. «?rolo prvsNnnbüitior 1o guatriosmo .jour üo Naz^ I nn clo ^raov mil «ovo soixanto ob izuinxv ob <lo nosbro ro^no lo c;ua-tormosmo», ist nichts anderes als eine specielle Ansfcrtigung jener allgemeinen Commission und lautet bis auf dieSumme und die Anstheilcr wörtlich gleich. Die Kommission cku ^ranck sooau wird daher als die Grundlage allereinzelnen Pcnstoncnbricfc nach Oomminos-I.onglvt a. a. O. hier abgedruckt:

1475, (74) 2. Januar. »I,l>ttrv üu lio^ on kornm üv commission üu xranck sooau au xönvral Ilrixonnotpour tairo pa^or annuvllomont la sommo üo 20,000 iivrvs par tormv <lv pvnsion aux li^uos suisso».

1.o^s i>ar la ^raoo <l<: Divu Ito^ ckv b'ranoo. ^ tous vvux gui cos ^irosontv» lobtros vorront salut.8< avoir kaisons, <;uo nou», oonsiüvran» los ktranclos allianoos ob oonlockorations xui» naKubrv» xriosos obaoo0i<löo« ontro oous ob los villvs ob pa^s üv l'ancionnu lizzuv llo la lrauto XIIom»tkno ob >^uo xour icollvsvntrotonir ob vn «uivanb los Points ob arbiolos contvnus os üitvs alliauoos ob oonkvckvration», oonviomlralairo i.lusiours ssraullv lrai», n.isc« ob <lvxvu« ä aucunvs äo» bounos villos ob autros j.artiouliors äosüits

kl.