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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Januar 1474.

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Dcnne vnd ob dann sömlich«, das Niemand glönblich ist, vnvcrscnklich wurde, so crbicttcnd st) sich, im namendcro von Mlilhuscn, sovil das berllrt vnd not ist, sttrzckhomen für vnsern allcrhcyligistcn Battcr den Bapst, oder sllrdie tcyscrlichc Maicstat, oder für den obgcnampten Pfalzgrasen, oder sllr die durchlllchtigen, hochwllrdigcn snrstenvnd Herren (die wir vorbcncmpt sollend haben), die Bischöss von Straßburg oder Basel, zu erkennen lassen, ob scmlichvorgenempt erbieten billich sye oder nit, vnd wollend die Eydgnossm genzlich vcrthrnwcn dem vorgcncmptcn Herrnvon Burgund, ob joch die Hilst der vcrstentnuß, die doch sollich Irrungen luttcr abwnrsscnt, nit wäre, Niemand zugestatten, Uber sollich erbieten die von Mttlhuscn zu bcgwaltigcn.

Dcnne das dcrsclb Herzog von Burgund den landvogt glittigklich vndcrrichte, von sollichen schmachwortcn zestandvnd besonder des von Höwdorss, noch ander dcrglichcn fachen nit z» beladen, sundcr srUntlich mit Incn zu lübcu,damit der vorgcnampten verstcndtnnß nachgangcn wurde.

So erbiettcnd sich die Eydgnossen, alles das sich zu Ercn, gefallen vnd dienst des vorgcnamptcn Herren, dcSHerzogen von Burgund, ziicht vnd sy mit Eren thun mögen, z» behalten der vorgcncmpten vcrstcndnnst, die sy zuhalten vnd gegen Inen gehalten werden vast bcgltrendt, best z» thun gutwillig als Ir vordem, die mich da« loblichhust Burgund allwägcn geerct vnd mich dieselben Herzogen von Burgund Inen mit vil gnaden bcgiignet habendi.

Item als der landvogt vil Schmachwortcn den Eercn der Eydgnossen nachgcrcdt hcttc mit bcriircn, in kurzer zittvil Herrschaften der Eydgnossen erobern vnd Herr zu Bern werden wellen.

Item vnd das sollich anbringen der vorbcriirten in vollem Ernst bcschächcn ist, darnmb da« vorhin zu mengenmalen Botschaften des Herzogen von Burgundt hie gcwtlscn vnd dcß zu gutem thcyl wol vndcrricht sind, sy woltcntsich aber sollich zu werben, als die, so des kein bevclch hattcnt, nit anncmcn.

Da aber sin gnad setz zu land kamen ist, ist der Eidgnosscn ganzer begirlichcr will, scmlichs sincn Gnaden bekanntlich zu machen, in vcrtruwcn, da« es vil gutS mag bringen."

Au» in Tscha»tlan< Aeilregtster sSladlbibl. Bern), Seil, SN.

1474, 7. lsiritag nach der hl. drv Xiinigtag).

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S»aat»are«,iv vueer»! Lucerner Abschied«, II. t?. S«aa,»ar«viv Zürich! Tschudische Sammlung I.lt.

Boten: Zürich. Felix Keller. Bern. Venner AchShalm. Lucern. Die drei Schultheißen vonHunwyl, von Hertenstein und Hasfurter. Uri. Hans Jmhos bei den, RathhauS. Schwyz. Dietrichin der Halden. Unterwalden. HanS unter der Fluh; Heinrich ze Nidrist, Ammann. Zug. AmmannSchell. GlaruS. Ammann Aebly.

». Dem Schnider und dem Stapfer wird das Geleit verlängert bis zur alten Faßnacht. I». DemVogt im Waqgenthal ist Gewalt gegeben, mit dem Straßer zu tädingen und zu richten. O. In Betreffdes Anbringen« von Bern bezllglich der Zuschrift von Mlihlhausen und deö Herzogs von Burgund willman zuwarten, bis man weiß, was den Boten von Bern und Solothurn, die zum Herzog abgesandtsind, begegnen wird. ,l. „Item dz schribcn des propst von Ansoltmgen vnd des Herzogen von Meilandbeqeren, die capitel ze endren vnd darumb tag gan Bern zesczzen, dahin er sin bottschaft tun vnd dzman Im ein antwurt schrib, ob man die cappitel endren wel oder nlitt, sol man heimbringen." «» DerKaper hat den Eidgenossen bei seiner Pön geboten, ihre Votschaften auf der kl. drei Könige Tag nachAugsburg zu schicken; seine Briese sind aber erst auf der hl. drei Könige Abend, also zu spät, angekommen;doch soll Jedermann das heimbringen, t. Denen von Wyl ist geschrieben, sie sollen der Mutter deö